Fachmesse- und Kongressveranstaltung für Embedded-System-Technologien Embedded World zeigt Trend zu autonomen Systemen - wirautomatisierer

Fachmesse- und Kongressveranstaltung für Embedded-System-Technologien

Embedded World zeigt Trend zu autonomen Systemen

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Funktionale Sicherheit einerseits und der Schutz vor Angriffen auf das System andererseits sind unabdingbare Voraussetzungen für viele Embedded-Systeme Bild: Nürnberg Messe / Heiko Stahl
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Ob Sicherheit elektronischer Systeme, verteilte Intelligenz, das Internet der Dinge oder E-Mobility und Energieeffizienz – die Fachmesse Embedded World in Nürnberg ist erneut der große Branchentreff für alles rund um eingebettete Systeme. Die begleitende Embedded World Conference steht dieses Jahr unter dem Motto: Embedded goes Autonomous.

Zur Fachmesse und Kongressveranstaltung Embedded World 2018 erwartet der Veranstalter Nürnberg Messe 1020 Aussteller sowie den über 30.000 Fachbesuchern und annähernd 1700 Kongressteilnehmern. Die Aussteller und zahlreiche Referenten aus 42 Ländern informieren Besucher über das gesamte Spektrum eingebetteter Systeme – von Bauelementen, Modulen und Komplettsystemen über Betriebssysteme, Hard- und Software bis zu Dienstleistungen.

Als Sonderschauen sind die Electronics-
Display-Area, die Safety&Security-Area, die M2M-Area sowie der Gemeinschaftsstand Junge Innovative Unternehmen angekündigt.

Die begleitende Embedded-World-Conference steht dieses Jahr unter dem Motto: Embedded goes Autonomous. Die Leistungsfähigkeit von Prozessoren ist so stark angewachsen, dass neue Technologien wie maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz kurz vor der Anwendung stehen. Damit werden völlig neue Systeme möglich, die eigenständig die Umgebung wahrnehmen, daraus Schlüsse ziehen und Entscheidungen treffen. Neben einem eigenen Konferenzschwerpunkt zu diesem Thema ist auch „Embedded Vision“ – die rechnergestützte Bildverarbeitung – sehr stark mit Autonomie-Anwendungen verknüpft. Beispiele sind hier das autonome Fahren oder die bildgebende Diagnostik in der Medizin. Insgesamt gliedert sich das Programm 2018 in sieben Konferenzcluster:

  •  Internet of Things: Hier erfahren Ingenieure alles über Funkverbindungen für IoT-Systeme. Eine eigene Session gibt es zu elektronischen Bezahlmechanismen.
  •  Embedded Vision: Hier entsteht gegenwärtig eine vollkommen neue Branche. .
  •  Autonomous Systems: In naher Zukunft werden immer mehr technische Systeme nicht nur programmatisch agieren, sondern sich situativ verhalten. Das bedeutet, dass es maschinelle Entscheidungsfindungen in nicht vorher simulierten Situationen geben wird.
  •  Security und Safety: Funktionale Sicherheit einerseits und der Schutz vor Angriffen auf das System andererseits sind unabdingbare Voraussetzungen für viele Embedded-Systeme. Die Vorträge beschäftigen sich damit, wie man beides trotz beschränkter Rechenressourcen erreichen kann. Besonders pikant: Erfahrungsberichte von Angriffen und Gegenmaßnahmen.
  •  Embedded OS: Wie funktioniert ein Echtzeit-Betriebssystem. In der Session zu Automotive-Betriebssystemen stehen Autostar und Open-Source-Lösungen im Mittelpunkt.
  •  Hardware Engineering: Neben den klassischen Themen wie Minimierung des Energieverbrauchs, Steigerung der Rechenleistung etwa durch Parallelisierung in Multicore-Systemen oder FPGA statt Programmierung findet mit der RISC-V-Initiative etwas statt, das das „Linux der Hardware“ sein kann.
  •  Software & Systems Engineering: Der Trend von C zu C++ bringt viele Vorteile, aber auch deutlich höhere Komplexität und Risiken. Entwicklungsmethoden, das Aufspüren von Fehlern und die Entwicklung zuverlässiger Systeme sind die Themen dieses Bereichs.

Die ebenfalls parallel stattfindende Electronic-Displays-Conference gilt als die wichtigste europäische B2B-Plattform für Display-Technologien wie LCD, OLED oder ePaper, flexible Displays, 3-D-Displays, grafische Benutzeroberflächen und Touch-screens. Highlights 2018 sind Keynotes zu Displaytrends und OLEDs, drei Sessions zu automotive Displays und weitere Sessions zu Touch, Messtechnik, AR/VR sowie Applikationen. Nicht nur in der Konferenz sind Displays ein prominentes Thema, sondern auch in der Electronic Displays Area in den Hallen 1 und 3A.

Zum dritten Mal findet die Podiumsdiskussion „Safe for the Future“ im Rahmen der Messe statt. Dabei geht es erneut um die Security von Embedded-Systemen und der Absicherung von Rechnern und Kommunikationskanälen. Zentrales Thema ist der Schutz vernetzter eingebetteter Systeme im Internet der Dinge. Im Fokus stehen unter anderem die Fragestellungen, wie kritische Infrastrukturen geschützt werden, was kritische Infrastrukturen und Anwendungen sind und welche Maßnahmen für vermeintlich unkritische Anwendungen übernommen werden können. Auch über diesen Themenbereich können sich Besucher auf einer Sonderfläche informieren. Die „Safety- & Security-Area“ ist in der Halle 4A. mc

www.embedded-world.de

Info zur Embedded World

Messezentrum Nürnberg

27. Februar – 1. März 2018
09:00 – 18:00 Uhr (27. und 28. Februar)
09:00 – 17:00 Uhr (1. März)

Direkt zum Rahmenprogramm

hier.pro/1Wvbv



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