Statement zu Platz 3 im Bereich Steuerungstechnik und Systemlösungen des Automation Awards 2014 „Mit minimalem Interaktionsaufwand“ - wirautomatisierer

Statement zu Platz 3 im Bereich Steuerungstechnik und Systemlösungen des Automation Awards 2014

„Mit minimalem Interaktionsaufwand“

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Am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) wurde ein App-basiertes Framework entwickelt, das eine dynamische Funktionsbereitstellung und -erweiterung auf intelligente Feldgeräte ermöglicht. Wie dies mittels modularer Softwareanwendungen funktioniert, erläutert Dipl.-Wirtsch.-Ing. Mathias Schmitt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter & Teamleiter für Automatisierungssysteme, DFKI in unserem Interview.

elektro AUTOMATION: Warum ist das eingereichte Produkt aus Ihrer Sicht besonders innovativ?

Schmitt: Mit dem App-basierten Framework können Anwender Feldgerätefunktionen mittels modularer Apps adaptieren, ohne die Gerätehardware austauschen zu müssen. Durch die entwickelte technologische Lösung kann dabei einfach und mit minimalem Interaktionsaufwand vorgegangen werden.

elektro AUTOMATION: Welche konkreten Vorteile ergeben sich daraus in der Praxis für den Anwender?
Schmitt: Der Anwender kann zunächst seine Feldgerätefunktionen individuell skalieren und spezifizieren, ohne dabei das Gerät funktional zu überladen. Das spart Ressourcen und reduziert die Komplexität. Nachträgliche Änderungen am Produktionsprozess oder Produkt, die auch Auswirkungen auf die Feldgeräte haben, können adressiert werden, indem die entsprechenden Apps einfach nachgeladen werden.
elektro AUTOMATION: Wie sehen die weiteren Schritte aus? Welche Erweiterungen oder Weiterentwicklungen planen Sie und wann sind diese verfügbar?
Schmitt: Das App-basierte Framework setzt momentan noch die Verarbeitungsintelligenz direkt in den Feldgeräten voraus. Zwar besteht die Möglichkeit, durch Nachrüsten von leistungsstarken Mikrocontrollern auch konventionelle Feldgeräte technologisch zu befähigen, dennoch stellt sich irgendwann die Frage nach der Wirtschaftlichkeit. Aus diesem Grund arbeiten wir momentan an einem Virtualisierungsansatz, der eine Verschiebung und Bereitstellung der Verarbeitungsintelligenz in der Cloud vorsieht. Zusätzlich arbeiten wir daran, auch Wearables wie beispielsweise Smart Glases als Bediengeräte in unserem Framework zu etablieren. ik
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