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Nach UL 50E geprüftes Schaltschrankzubehör von Lütze

Internationale Zulassungen
Nach UL 50E geprüftes Schaltschrankzubehör von Lütze

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Lütze bietet unter anderem gemäß den NEMA-UL-Ratings-Typen 2, 3R, 4, 4X, 12 und 13 zertifiziertes Schaltschrankzubehör an Bild: Lütze
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(ik) Die Friedrich Lütze GmbH mit Sitz in Weinstadt bietet für den Einsatz auf dem nordamerikanischen Markt nach dem UL 50E-Standard zertifizierte Schaltschrankprodukte an. Dazu gehören unter anderem die Lütze-USB- und -RJ45-Einbaudosen sowie die Cablefix-Durchführungssysteme für Kabel und Leitungen.

Unternehmen, die international tätig sind und elektrische Betriebsmittel anbieten, benötigen internationale Zulassungen. Für den US-amerikanischen und kanadischen Markt sind die Normen gemäß UL beziehungsweise cUL vertraut. Weniger geläufig sind die „IP-Normen“, also die nordamerikanischen Schutzarten für Gehäuse, die in den UL-Rating-Typen für den Einsatz im Innenbereich als auch im Außenbereich zusammengefasst werden. Lütze bietet unter anderem zertifiziertes Schaltschrankzubehör gemäß UL 50E in den UL-Rating-Typen 2, 3R, 4, 4X, 12 und 13 an. Die Cablefix-Kabeldurchführungssysteme X und ONE, geprüft nach UL-Rating-Typen 4X, 12 und 13 für konfektionierte beziehungsweise nicht konfektionierte Leitungen bieten unterschiedliche Klemmbereiche von 3,5 mm bis maximal 29,5 mm und sind ölbeständig. Und die Schaltschrank-Einbaudosen zur Frontmontage des Automationsspezialisten werden als RJ45-Anschluss mit Cat.6a oder alternativ mit USB-3.0-Interface angeboten. Beide Einbaudosen erfüllen neben einer Vielzahl unterschiedlicher Schutzarten, wie beispielsweise der IP65, auch die UL-Type 4X.

IP-Schutz – die Standardnorm für europäische Industrien

Gehäuse müssen aktive Teile vor widrigen Umgebungsbedingungen schützen, also beispielsweise das Eindringen von Fremdkörpern wie Staub und Wasser verhindern, sowie Stoßfestigkeit bieten. Dieser Gehäuseschutz wird in Europa üblicherweise in den Schutzarten IP00 bis IP69K festgehalten. Die IP-Schutzart gibt verschiedene Umgebungsbedingungen beziehungsweise den Schutz von Menschen gegen potentielle Gefährdung bei der Anwendung an. Grundsätzlich gilt, je höher die IP-Kennziffer desto höher ist der Schutzgrad des Gehäuses.

UL 50E – der Gehäuseschutzstandard für Nordamerika

Blickt man über die Grenzen Europas hinaus, wird anstelle des IP-Schutzes eine Klassifizierung nach NEMA 250 beziehungsweise UL 50E verwendet. Die UL-Ratings sind genauso anerkannt wie die IP-Schutzarten in Europa und werden grundsätzlich in den USA, in Kanada und Mexiko gefordert. NEMA steht für National Electrical Manufacturers Association und ist eine Organisation, die technische Standards für die US-amerikanische Elektronikindustrie festlegt. Die Leistungskriterien und Testverfahren der NEMA werden von den Underwriters Laboratories UL als Richtlinien für die Untersuchung und Auflistung elektrischer Einkapselungen verwendet und sind in der Norm UL 50E festgelegt.

Zu beachten ist, dass es keine direkte Konvertierung zwischen IP- und UL-Schutzarten gibt. Das Schutzniveau, das sie bieten, ist jedoch vergleichbar. Darüber hinaus schließt die NEMA gemäß den Prüfvorgaben NEMA 250 auch bestimmte Umgebungsbedingungen mit ein und berücksichtigt – anders als die IP-Prüfverfahren gemäß EN 60529 – zum Beispiel die Korrosionsbeständigkeit der Gehäuse. Außerdem werden zusätzlich Alterung, Öl- und Kühlflüssigkeitsbeständigkeit, Vereisung sowie mechanische Einwirkungen berücksichtigt.

Aus diesen Unterschieden wird deutlich, dass für das UL 50E-Prüfverfahren auch anderes Equipment erforderlich ist als für die IP-Prüfverfahren. So ist zum Beispiel bei der Wasserdichtigkeitsprüfung eine von einem akkreditierten Prüflabor kalibrierte Wasserpumpe vorgeschrieben, die abhängig vom Testverfahren die geforderte Druckleistung l/min gewährleistet sowie Strahldüsen mit dem entsprechenden Innendurchmesser hat.

Kontakt:
Friedrich Lütze GmbH
Bruckwiesenstrasse 17-19
71384 Weinstadt
Telefon: +49 7151 6053-0
E-Mail: info@luetze.de
www.luetze.de

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