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Binder: Das können M12-Steckverbinder mit anschlussfertigen Leitungen

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Binder: Das können M12-Steckverbinder mit anschlussfertigen Leitungen

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Anschlussfertige Leitungen im M12-Segment sind in den Polzahlen 3 bis 12 erhältlich. Bild: Franz Binder

Anwender in der industriellen Automation können mit den M12-Steckverbindern die Installationszeit verkürzen und Fehler vermeiden, weil die Einzeladerverdrahtung entfällt. Verbindliche nationale und internationale Normen gewährleisten zudem den schnellen und einfachen Austausch der Produkte.

Anwendervorteile dank Normung

Daher gelten M12-Rundsteckverbinder heute als unverzichtbar für die Anbindung von Sensoren, Aktoren sowie weiteren Komponenten im Feld – sowohl zur Signal- und Datenübertragung als auch für die Leistungsversorgung der Geräte. Entsprechend ihrer jeweiligen Kodierung eignen sie für verschiedene industrielle Netzwerke wie CAN, Profibus oder Profinet geeignet. Das Binder-Portfolio anschlussfertiger Leitungen umfasst im M12-Segment eine Vielzahl von Steckverbindervarianten unterschiedlicher Kodierungen. In den Polzahlen 3 bis 12 ausgeführt, sind gerade sowie gewinkelte Produkte, ein- oder beidseitig umspritzt, in verschiedenen Leitungsqualitäten erhältlich. Neben der Baugröße M12 hat Binder weitere anschlussfertige Produkte, etwa für die kleinere und ebenfalls standardisierte Bauform M8, im Programm.

M12-Steckverbinder sind herstellerübergreifend kompatibel

Dank Standardisierung ist die M12-Verbindungstechnik herstellerübergreifend kompatibel: Die DIN EN 61076–2 regelt geometrische Voraussetzungen, elektrische Kennwerte sowie applikationsseitige Anforderungen an die Produkte und schreibt Prüfmaßnahmen vor. Beispielsweise reguliert die DIN EN 61076–2–101 die M12-Steckverbinder mit den Kodierungen A bis D für die Signalübertragung, den Feldbuseinsatz beziehungsweise das Industrial Ethernet. DIN EN 61076–2–109 definiert verbindliche Eigenschaften industrietauglicher X-kodierter Datensteckverbinder bis 10 Gbit/s. Und DIN EN IEC 61076–2–111 betrifft S-, T-, K- und L-kodierte M12-Leistungssteckverbinder.

Die Normung erleichtert den Austausch der M12-Komponenten wesentlich, macht Anwender unabhängig von einzelnen Lieferanten, und – zurzeit ein brandaktueller Aspekt – sie hilft, Lieferengpässen vorzubeugen.

Zahl der Sensoren und Aktoren im Feld nimmt rasant zu

Als Mess- beziehungsweise Stellglieder dienen Sensoren und Aktoren industrieweit der Regelung von Prozessparametern wie Temperatur, Druck, Position oder Schwingungen. Mit den Fortschritten auf dem Gebiet digitalisierter Produktionslinien und smarter Fabriken sowie bei Anwendungen für die Zustandsüberwachung (Condition Monitoring) und die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) nimmt die Zahl der Sensoren und Aktoren im Feld rasant zu. In gleichem Maße steigt der Bedarf an industrietauglichen, robusten Verbindungslösungen als Schnittstelle zwischen den Kabeln zur Signal-, Daten- sowie Leistungsübertragung und den Feldgeräten.

Da bei sämtlichen Installationen die Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt steht, kommt der einfachen und schnellen Handhabbarkeit der Anschlusstechnik eine enorme Bedeutung zu. Einen besonderen Vorteil birgt die Verwendung vorkonfektionierter, umspritzter und bereits geprüfter Leitungen. Sie erübrigen eine zeitaufwendige und fehleranfällige Einzeladerverdrahtung, reduzieren somit den Installations- und Verkabelungsaufwand erheblich und tragen dazu bei, wirtschaftliche Plug&Play- beziehungsweise Plug&Work-Konzepte umzusetzen. (kf)

Kontakt:
Franz Binder GmbH & Co.
Elektrische Bauelemente KG
Rötelstraße 27
74172 Neckarsulm
Tel.: +49 7132 325–0
Fax: +49 7132 325–150
Mail: info@binder-connector.de
Website: www.binder-connector.de



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