Unitronic bietet Sensoren und Cloudlösung gegen den Parkplatzfrust

Parkplatzsuche mit System

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Der Individualverkehr zählt zu den größten Problemen der Kommunen. Viele Städte stehen vor dem Verkehrskollaps. Die Beeinträchtigungen für Bewohner, aber auch für die Infrastruktur nehmen kontinuierlich zu. Auch die Parkplatzsuche entwickelt sich im urbanen Raum zunehmend zu einem kritischen Faktor. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie mit einem Sensor basierten Parkleitsystem die Situation entschärft werden kann.

Inhaltsverzeichnis

1. Parkraumbewirtschaftung mit intelligentem Sensor
2. Mehr Komfort für Elektroautos
3. Unterschiedliche Montagemöglichkeiten für mehr Flexibilität
4. Niedriger Energieverbrauch und hohe Genauigkeit

 

Verkehrsexperten haben errechnet, dass im urbanen Raum rund 30 % des Verkehrsaufkommens durch die Suche nach dem passenden Parkraum verursacht wird. Herkömmliche Parkleitsysteme verweisen zwar auf die Zahl verfügbarer Parkplätze in Parkhäusern oder auf öffentlichen Parkplätzen. Meist sind diese Park-Optionen nicht in allen Stadtteilen ausreichend vorhanden. Bleibt also das Parken im öffentlichen Raum.

Parkraumbewirtschaftung mit intelligentem Sensor

Die Verfügbarkeit dieser Parkplätze wird von den herkömmlichen Parkleitsystemen allerdings nicht angezeigt. Die Hoffnung von Stadt- und Verkehrsplanern sowie den Stadtpolitikern ruhen auf Möglichkeiten, die das Internet of Things (IoT) heute und in Zukunft parat hat, damit Smart City-Konzepte umgesetzt werden können. Mit PlacePod stellt das US-Unternehmen PNI Sensor Corporation jetzt einen Einparksensor vor, der sich ohne großen Aufwand installieren lässt und eine intelligente Parkraumbewirtschaftung ermöglicht. Eduard Schäfer, Leiter der Sensor-Abteilung bei der Düsseldorfer Unitronic GmbH, die das Produkt in Deutschland exklusiv vertreibt, erklärt: „Es handelt sich bei diesem Artikel um einen intelligenten Einparksensor. Im Gegensatz zu vergleichbaren Produkten löst der PNI-Sensor die kritischsten Punkte der Parkraumbewirtschaftung, nämlich die genaue Fahrzeugerkennung in Echtzeit und die genaue Lage der freien Parkplätze.“

In Städten lassen sich damit die genaue und zeitnahe Erkennung von Fahrzeugen beim Einparken sowie die Lokalisierung freier Parkplätze lösen. Freier Parkraum wird dann über eine App auf dem Smartphone angezeigt und führt den Autofahrer ohne Umwege zum ersehnten Stellplatz.

Mehr Komfort für Elektroautos

Im Rahmen von SmartCity-Konzepten spielt die E-Mobilität eine zentrale Rolle. Um die Erwartungen an den sauberen Verkehr zu erfüllen, bemühen sich immer mehr Kommunen, das Netz von Ladestationen für Elektro-Autos engmaschiger zu knüpfen. Das soll den Umstieg auf das umweltfreundlichere Fahrzeug attraktiver machen. Dennoch ist das Angebot an elektronischen Zapfsäulen bei Weitem noch nicht ausreichend, ihr Auffinden häufig Glückssache. Für die Fahrer von Elektro-Autos eröffnen sich mit dem intelligenten Sensor ebenfalls neue Optionen. Die Lösung kann auf den Parkplätzen mit angeschlossener Ladestation ebenso leicht installiert werden, wie auf allen anderen Stellflächen. Mit einer entsprechenden App lassen sich die verfügbaren Ladestationen durch den Fahrer zeitnah orten und auch reservieren.

Unterschiedliche Montagemöglichkeiten für mehr Flexibilität

PlacePod ist als ein im Boden eingelassener, oder an der Oberfläche montierter Sensor verfügbar, der auf ausgewiesenen Parkflächen sowie auf als Parkraum ausgewiesenen Straßen- oder Straßenabschnitten installiert werden kann. Dafür wird der Sensor einfach in die Straße eingelassen oder fest auf den jeweiligen Belag montiert.

Nach dem gleichen Schema lassen sich große Parkflächen von Einkaufszentren oder Industrie- und Gewerbegebieten ausrüsten. Mithilfe von Erkennungsalgorithmen, stellt der geomagnetische Sensor fest, ob ein Parkplatz durch ein Fahrzeug belegt ist oder nicht. Über ein LoRaWAN (Low Power Wide Area Network) oder LoRa-Gateway werden die ermittelten Messwerte in Echtzeit an eine Cloud oder einen Server übertragen.

Niedriger Energieverbrauch und hohe Genauigkeit

„Die Sensoren und Algorithmen des PlacePod haben einen geringen Stromverbrauch“, beschreibt Eduard Schäfer die Vorteile der Lösung. „Die Batterielebensdauer liegt bei bis zu 10 Jahren und garantiert während dieser Zeit eine zuverlässige und kontinuierliche Fahrzeugerkennung.“ Auf diese Weise wird jedes Parkereignis zuverlässig erfasst. Im Gegensatz zu anderen magnetischen Parksensoren verfügt das PNI-Produkt über spezielle Algorithmen, die magnetische Interferenzfelder zuverlässig filtern. Damit werden Störungen, die von U-Bahnen, Freileitungen oder dem vorbeifahrenden Verkehr ausgelöst werden können, ignoriert.

Der Parksensor kann auch in kritischen oder rauen Umgebungen eingesetzt werden. So ist das System in der Lage, Temperaturschwankungen von -30 bis zu +70°C problemlos standzuhalten. Als IoT-Tool kann der Parksensor mithilfe des integrierten Bluetooth-Low-Energy-Moduls remote gewartet und administriert werden.

In der PNI Parking Cloud steht ein umfangreiches Dashboard zur Verfügung. Kommunen oder private Parkraumbetreiber können damit ihre gesamten Platz-Ressourcen sowie die entsprechenden Daten verwalten und überwachen. Die Installation, sowie die Verifizierung, Diagnose und Überwachung lassen sich auf diese Weise von zentraler Stelle durchführen. Ein lückenloses Berichtswesen ermöglicht jederzeit den transparenten Überblick über alle Transaktionen, die auf einer Parkfläche durchgeführt werden. So lassen sich auch die ungeliebten Dauerparker auf den Parkplätzen von Einkaufszentren schnell identifizieren. ge

www.unitronic.de


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