Wago investiert 100 Mio. Euro

Die Digitalisierung im Mittelpunkt zukünftiger Entwicklungen

1_WAGO_Geschaeftsfuehrung.jpg
Von links: Jürgen Schäfer (CSO), Christian Sallach (CDO & CMO) und Sven Hohorst (CEO) Bild: Wago
Anzeige

Die Wago-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2017 mit 862 Mio. Euro das beste Umsatzergebnis in der 66-jährigen Unternehmensgeschichte. Mit einer Steigerung von 13 % übertraf der Spezialist für elektrische Verbindungs- und Automatisierungstechnik dabei nicht nur deutlich das angestrebte Ziel, sondern erreichte auch das größte Umsatzplus der letzten sieben Jahre. „Uns freut besonders, dass wir unsere konstant positive Entwicklung einmal mehr bestätigt haben. Seit 2009 haben wir jedes Jahr ein Plus verzeichnet und in diesen neun Jahren den Umsatz mehr als verdoppelt“, zeigte sich Chief Sales Officer Jürgen Schäfer im Rahmen der Onlinepressekonferenz am 17. April in Minden mehr als zufrieden. Die Umsatzsteigerung sei auf kontinuierliches Wachstum in allen Landesmärkten zurückzuführen; bemerkenswert sei jedoch der Aufschwung in Europa. Dieser führte zu einer leichten Verschiebung der Marktanteile. Während Deutschland mit einem Umsatzanteil von 28 % traditionell den wichtigsten Markt darstellt, erreicht das übrige Europa 42 %. Es folgen die Märkte in Asien mit 17 % und Amerika mit 12 %.

Mit einem sich ständig vergrößernden Produktportfolio für elektrische Verbindungstechnik, Interface- und Automatisierungsanwendungen, das genau auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten ist, sichert die Unternehmensgruppe auch ihr zukünftiges Wachstum. „Als Markführer für elektrotechnische Produkte mit Federanschlusstechnik präsentieren wir in diesem Jahr eine Weltpremiere auf der Hannover Messe“, kündigt Chief Executive Officer Sven Hohorst an. Neue Interface-Produkte erhöhen die Anwendungsvielfalt bei Stromversorgungen, Energiemesstechnik und Signalwandlung. „Unser Automatisierungsportfolio ist die Basis für zahlreiche Applikationen im Digitalisierungsumfeld wie Monitoring, Cloud-Connectivity, Gebäudeautomation oder Smart Grid“, so Sven Hohorst. Um das strategisch angestrebte Wachstum zu gewährleisten, investiert das Unternehmen auch weiterhin intensiv in seine Zukunftsfähigkeit. Das Investitionsvolumen betrug 2017 knapp 100 Mio. Euro, von denen 60 % in Deutschland investiert wurden. Der Schwerpunkt lag bei der Automatisierung von Maschinen und Anlagen in der Fertigung. Für das aktuelle Geschäftsjahr Investitionen von mehr als 100 Mio. Euro geplant. „Dabei wird der Investitionsschwerpunkt mit einem Anteil von etwa 70 % erneut in Deutschland liegen. Die größten Projekte sind dabei Erweiterungen im Bereich Produktion und Bürogebäude am Standort Minden“, erläuterte Sven Hohorst.

Die digitale Transformation ist für die Wago-Gruppe ein Erfolgsfaktor in der strategischen Ausrichtung. Chief Digital Officer & Chief Marketing Officer Christian Sallach erläuterte im Rahmen der Online-Bilanzpressekonferenz das Vorgehen des Unternehmens. „Wir sehen Herausforderungen und Chancen in der Digitalisierung, die wir sehr ernst nehmen und denen wir optimal begegnen. Deshalb ist das Thema bei uns fest in der Organisation verankert, sowohl auf Geschäftsleitungsebene als auch mit einer eigenen Einheit, die sich inhaltlich nur darauf fokussiert.“

Das Unternehmen setzt dabei auf eine ganzheitliche Betrachtung der digitalen Transformation – von Geschäftsmodellen über Prozesse bis hin zur Unternehmenskultur. Dazu habe man ein ganzheitliches Framework entwickelt, das alle Aspekte strategisch abbilde. „Auf dieser Basis arbeiten wir mit Partnern an konkreten Projekten“, so Christian Sallach. Das Unternehmen vernetzt sich mit Start-ups, Forschungsclustern und Hochschulen und arbeitet auch mit Global Playern wie etwa Microsoft zusammen. Neben der individuellen Wissensvermittlung für jeden einzelnen Mitarbeiter spielen diese Projekte und Kooperationen auch eine wichtige Rolle dabei, umfassendes Digitalwissen im Unternehmen zu verankern.

Der Mindener Mittelständler verfolgt die Vision, das Rückgrat einer intelligent vernetzten Welt zu sein. Dabei werden sowohl Veränderungen im Kundenverhalten und Wettbewerbsumfeld als auch neue Technologien als die Haupttreiber der Digitalisierung betrachtet. „Gemeinsam mit unseren Kunden stellen wir uns den Herausforderungen der Digitalisierung; dabei geht es nicht um die technologischen Möglichkeiten als Selbstzweck, sondern um den Mehrwert, den wir in der Partnerschaft generieren können“, so Sallach. Im Wettbewerbsumfeld stehen mögliche neue Akteure und Angebotsmodelle im Fokus. „Auch hier gilt, dass wir Chancen für konstruktive Partnerschaften sehen und diese auch schon nutzen“, erläutert Sallach.

Technologisch ist Wago mit seinen Produkten und Lösungen bereits elementarer Bestandteil der Digitalisierung. Damit setzt das Unternehmen hier seine Vision schon heute in die Tat um. Dabei gilt über alle Branchen hinweg: Sicherheit aus einer Hand durch umfassende Datenerfassung, verlässliche Datensammlung und sichere Übertragung und Analyse in der Cloud mit der Automatisierungstechnik des Unternehmens. „Wir stehen für die Offenheit der Systeme, der Schnittstellen, der Applikationen. Nur so können wir unserer Vision einer smarten Vernetzung gerecht werden“, erklärt Christian Sallach.

www.wago.com

Hannover Messe: Halle 11, Stand C72

Anzeige

Festo: Digitalisierung

Smartenance
Die Digitalstrategie von Festo im Überblick

Video aktuell

Rahman Jamal, Business & Technology Fellow bei National Instruments, zur Bedeutung des Testens von smarten Maschinen

Aktuelle Ausgabe

Newsletter


Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Webinare & Webcasts


Technisches Wissen aus erster Hand

Automation Award

Automation Award 2018
Die Besucher der SPS IPC Drives haben gewählt. And the winners are…

Videos


Hier finden Sie alle aktuellen Videos

Whitepaper


Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de