2D-Codes auf mehreren Ebenen

Lasermarkierer mit Liquid-Lens-System von SIC Marking

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Der neue integrierbare Faserlaser mit Liquid Lens Bild: SIC Marking
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Bisher mussten Anwender den Fokusabstand zwischen ihrem Lasermarkierer von SIC Marking und dem Werkstück verändern, wenn sie verschiedene Ebenen des Teils bearbeiten wollten. Nun sorgt eine Liquid Lens zusammen mit der entsprechenden Software dafür, dass die Brennweite immer optimal angepasst wird.

Die Liquid-Lens-Technologie wird neben der Bildverarbeitungs- auch in der Kennzeichnungstechnik eingesetzt: SIC Marking stellt auf der diesjährigen EMO-Messe einen integrierbaren Faserlaser vor, mit dem unterschiedliche Ebenen eines Werkstücks markiert werden können – ohne dass dabei die Position des Lasers oder des Werkstücks verändert werden muss. Ob dann alphanummerische Zeichen, Bar- und Data-Matrix-Codes, Grafiken oder Logos geschrieben werden sollen, der Multi Level Faserlaser arbeitet präzise und kontraststark auf fast allen Materialien. Selbst mit schwierigen Oberflächenbedingungen kommt er zurecht. Ausgelesen werden diese 2D-Markierungen dann über Kameras oder einen Scanner.

Die Liquid-Lens-Funktion

Der Lasermarkierer mit flüssiger Linse wird durch zwei elektronische Karten gesteuert, die die Brennweite der Linse verändern. Diese verformt sich entsprechend dem elektrischen Signal, das vom System angepasst wird. Wenn die Linse konvergiert, kommt der Fokuspunkt näher und wenn sie divergiert, bewegt sich der Fokuspunkt weg. Das Markierfenster des Faserlasers hat dabei grundsätzlich eine Größe von 100 x 100 mm bei einem fest definierten Fokusabstand. Wenn dieser Abstand über die Liquid Lens anpassbar sein soll, wird das Markierfenster kleiner. Wird zum Beispiel eine mögliche Gesamt-Abstandsänderung von 80 mm benötigt, ist das Markierfenster noch 50 x 50 mm groß.

Die mehrstufige Markierung steht für alle Workstations von SIC Marking zur Verfügung, die mit einem PC und der SIC Laser Advanced Software arbeiten, wie beispielsweise die L-Box und die XL-Box. Mit der Software lässt sich eine sogenannte Markierdatei erstellen, die alle Parameter, die für die bestimmte Markierung notwendig sind, umfasst. Zu diesen notwendigen Informationen gehören die Markiergeschwindigkeit, Leistung und Frequenz. Die Software regelt zudem die Optik des Lasers und bietet weitere Datenbankfunktionen wie Datum- und Uhrzeitangaben. Der Laser ist mit verschiedenen Leistungen von 20 W bis 50 W erhältlich.

Aufbau und Wirkung

Der Multi Level Lasermarkierer besteht aus einem Galvonometerkopf und einer Controllereinheit, genannt Fiber Unit, die 19 kg schwer ist und in der sich die Laserquelle befindet. Beide sind mit einem Glasfaserkabel verbunden. SIC Marking verwendet für seine Lasermarkiersysteme einen Ytterbium-dotierten Faserlaser. Diese Technologie ist leistungsstark, langlebig, leicht einzurichten und verursacht keine laufenden Materialkosten. Eingesetzt wird sie für die direkte Markierung auf Metall- oder Kunststoffteilen, wobei die Härte und Oberflächenbeschaffenheit keine Rolle spielen. Die durch den Laserstrahl übermittelte Energie bewirkt im Fokuspunkt in Abhängigkeit vom Material eine Oberflächenveränderung am Werkstück.

Ebenfalls auf der EMO stellt SIC Marking das Nadelmarkiergerät E-smart für das industrielle Umfeld vor. Es vereint einen Markierer sowie einen Kontroller in einem – benötigt also keinen separaten Kontroller, der in den Schaltschrank eingebaut werden muss. ik

www.sic-marking.de



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