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OPC UA Safety Release 1.00 abgeschlossen

Spezifikation für OPC UA Safety Release 1.00 abgeschlossen
Funktionale Sicherheit mit OPC UA wird Realität

OPC Foundation OPC UA Safety maschinensicherheit
Stefan Hoppe Bild: OPC Foundation
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Die Arbeitsgruppe OPC UA Safety hat einen wichtigen Meilenstein erreicht, indem sie die Version 1.00 der Spezifikation für den interoperablen Kommunikationsstandard für funktionale Sicherheit – OPC UA Safety „Part 15 OPC UA Core Specification“ veröffentlicht hat. OPC UA Safety basiert auf dem Black-Channel-Prinzip und adressiert derzeit die Kommunikation von Steuerung zu Steuerung über OPC UA Clients/Server. Damit hat die Technologie die möglichen Anwendungen schrittweise erweitert. „Sicherheit ist der nächste wichtige Teil der OPC UA-Spezifikationsfamilie und ist jetzt realisiert. OPC UA Safety berücksichtigt die Anforderungen der modernen und zukünftigen Sicherheitstechnologie“, meint Stefan Hoppe, President der OPC Foundation.

Erfahrungen aus der Maschinensicherheit eingeflossen

OPC UA berücksichtigt alle Sicherheitsanforderungen, die in den einschlägigen internationalen Normen definiert sind, baut auf den Erfahrungen aus bestehenden Sicherheitsprotokollen auf und befasst sich mit aktuellen Anwendungsfällen. So unterstützt OPC UA Safety z.B. die Vergabe von Safety-IDs an Serienmaschinen und ermöglicht den dynamischen Wechsel des Kommunikationspartners während der Laufzeit: eine Voraussetzung für moderne Produktionsprozesse mit Losgröße 1, bei denen Maschinen oder Maschinenteile häufig umgruppiert werden müssen. OPC UA Safety ermöglicht die Übertragung von bis zu 1.500 Byte beliebig strukturierter Daten in beliebigen Netzwerken ohne Einschränkung der Datenrate für Anwendungen mit einem Safety Integrity Level (SIL) von bis zu 4.

OPC UA Safety wurde als gemeinsame Arbeitsgruppe zwischen der OPC Foundation und Profibus & Profinet International (PI) initiiert, ist aber nun als technische Arbeitsgruppe unter der Schirmherrschaft der Field Level Communication (FLC) Initiative zusammengeführt worden. In der Arbeitsgruppe OPC UA Safety sind viele namhafte Hersteller vertreten, die einen erstmals entwickelten einheitlichen, weltweiten und koordinierten Standard für die sichere Kommunikation gewährleisten. OPC UA Safety wird nun zu einem Kernstück des OPC-UA-Spezifikationsrahmens der OPC Foundation. Die nächsten Schritte umfassen die Definition der Sicherheitstestspezifikation für die Zertifizierung sowie die Erweiterung auf OPC UA Pub/Sub, die Echtzeit- und isochrone Echtzeitanwendungen ermöglicht.

Die OPC Foundation lädt ihre Mitglieder dazu ein, sich an einem Sponsering-Projekt zur Entwicklung eines Sicherheits-Stacks gemäß der OPC-UA-Safety-Spezifikation (Safety Provider und Safety Consumer) zu beteiligen, der mit verschiedenen zugrunde liegenden Kommunikationsstacks (Client/Server und Pub/Sub-Mapping) kombiniert werden kann.

Teilnahme an der Stack-Entwicklung

Jedes sponsernde Unternehmen erhält uneingeschränkte IP- und Quellcode-Rechte an der Entwicklung. Es ist geplant, die entwickelte Software unter eine Doppellizenz zu stellen: eine Open-Source-Lizenz für den Quellcode, der für Evaluierungszwecke bestimmt ist, und eine kommerzielle Lizenz für das gesamte Safety-Stack-Paket (Quellcode, Verifikations- und Validierungsdokumentation), das von einem oder mehreren Dienstleistern gewartet und unterstützt wird. (ge)


Kontakt:

OPC Foundation
Stefan Hoppe
Huelshorstweg 30
D-33415 Verl
Tel.: +49 5246 963 4533
Website: www.opcfoundation.org

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