Spezialist für Maschinenbauer

Mit Ubiquity bietet Asem eine innovative Fernwartungs-Lösung

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Die Fernwartungs-Lösung Ubiquity entstand aus der Idee heraus, dem Anwender ein Werkzeug zur Verfügung zu stellen, das ihn von der Installation seiner Anlage bis zum Betrieb umfassend unterstützt. Maschinenbauer benötigen Lösungen, die gerade während der Phase der Installation den sicheren Zugriff auf die Anlagen ermöglichen.

Inhaltsverzeichnis

1. Zugang zu Remote-Systemen
2. Die Komponenten
3. Die Runtime
4. Zugang zu Automatisierungseinrichtungen
5. Die Server-Infrastruktur

Oft bringen Maschinenbauer gerade während der Installation noch Änderungen in die Projekte ein, bei denen sie dann einen entsprechenden Aftersales-Service benötigen. Ubiquity erfüllt diese Anforderungen und gibt den Spezialisten auch über Distanzen hinweg den vollen Zugriff auf die zu wartenden Anlagen.

Die Softwarelösung Ubiquity erlaubt den Remote-Zugriff auf Systeme unter Windows zur Überwachung und Kontrolle von Automationsgeräten wie SPS oder Umrichter, die mit den Subnetzen des IPC, HMI, SPS oder Router über Ethernet bzw. serielle Netzwerke auch über VPN auf einer proprietären, für industrielle Kommunikation optimierten Technologie basierend, verbunden sind. Ubiquity erfordert dabei keine zusätzliche Hardware.

Zugang zu Remote-Systemen

Die übersichtliche und benutzerfreundliche Bedieneroberfläche vereinfacht den Zugang zu den Remote-Systemen. Mit einem einfachen Klick wird der Fernzugriff mittels einer speziell für die industrielle Kommunikation optimierten VPN-Verbindung ermöglicht. Die Lösung erlaubt die transparente Verwaltung der Remote-Systeme, so als ob sie mit dem eigenen Firmennetz verbunden wären.

Ubiquity bietet einen Mehrwert für alle Systeme des Herstellers zur Überwachung, Fernwartung und Kontrolle. Das Fernwartungstool kann aber auch als eigenständige Softwarelösung auf Hardware von Asem oder von Drittanbietern eingesetzt werden. Die HMI- und Soft-SPSen von Asem mit integrierter Fernwartung vervollständigen die Ubiquity-Plattform. Ubiquity ist Bestandteil aller Windows-basierten HMIs, IPCs und SPSen des Unternehmens.

Die Komponenten

Die Ubiquity-Softwareplattform besteht aus dem Control Center, der Ubiquity VPN Mobile App und der Web App (www.ubiquityweb.net). Diese ermöglichen den Zugriff auf die Ubiquity Domain sowie die Verwaltung von Benutzern, verbundenen Geräten und Verbindungen. Die Applikationen sind kompatibel mit Windows-32/64- und Android-Geräten sowie jedem beliebigen HTML5-kompatiblen Browser.

Die Runtime ist für 32/64-Bit-Windows sowie Windows CE verfügbar, das auf den Geräten oder in den Ubiquity-Routern installiert ist. Die Server-Infrastruktur gewährleistet dabei die sichere und schnelle End-to-End-Verbindung mit den Remote-Geräten im Feld. Der Zugriff erfolgt via eigenem, industriellen VPN auf das Remote-System und auf die mit dem Subnetz verbundenen Geräte über Ethernet oder serielle Schnittstellen.

Das Control Center wird auf dem Fernwartungs-PC installiert und ausgeführt. Das Control Center erstellt eine VPN-Verbindung zwischen dem Fernwartungs-Computer und dem Zielgerät durch Zugriff auf die angeschlossenen Subnetze der Maschine. Die Funktionen ermöglichen die Verwaltung der Domain, der Benutzer sowie die Verwaltung der Verbindungen mit den Remote-Anlagen. Die Ubiquity-Web-Applikation ermöglicht es, mit einem Web-Browser von jedem IPC, Tablet oder Smartphone aus auf den Desktop von Remote-Geräten zuzugreifen. Die VPN-Android-App erlaubt darüber hinaus den Aufbau eines Ubiquity-VPNs von Android-Geräten zu allen anderen Geräten und deren Sub-Netzen, auf denen entsprechende Runtimes installiert sind.

Die Runtime

Die Runtime ist die Software-Komponente, die auf dem Remote-IPC/HMI/Controller oder Router installiert und ausgeführt wird, um die Steuerung zu überwachen. Die Ubiquity-Domain ist der notwendige Kunden-Account zur Verwendung der Infrastruktur und der Plattform-Services. Die Kommunikation zwischen dem Control Center und der Runtime wird über einen Infrastruktur-Server aufgebaut, der von Asem betrieben wird. Dabei kommen moderne Safety-Technologien zum Einsatz wie SSL/TLS-Verschlüsselung, Kryptografie mit öffentlichem Schlüssel, sichere Infrastruktur-Server, und Verwendung von Zertifikaten. Die integrierte Firewall erlaubt die Kontrolle der Kommunikationspakete. Mithilfe bestimmter Firewall-Richtlinien ist die Filterung von Ethernet-Datapaketen in Abhängigkeit von den Kommunikations-Protokollen und den Target-Adressen möglich. Die Server-Infrastruktur beinhaltet eine Bibliothek von Maßnahmen, die in die Domain importiert und auf den Systemen oder in den Ordnern angewendet werden. Somit können Filterregeln einzelnen Benutzern oder auch Gruppen von Benutzern zugeordnet werden.

Fehlertoleranz und Redundanz gewährleisten Vertraulichkeit und Übereinstimmung der ausgetauschten Daten. Die Runtime ist in zwei Versionen Win CE und Win 32/64 erhältlich. Die Version Basic ermöglicht die Verbindung via VPN mit dem Remote IPC, Bediengerät, Controller oder Router mit Remote-Desktop-Funktion, Task-Manager, Datei-Manager und Chat mit Remote-Benutzer.

Zugang zu Automatisierungseinrichtungen

Die Version Pro ermöglicht auch den Zugang via VPN zu den Automationseinrichtungen (SPS, Umrichter, etc.), die mit dem Sub-Netz, Ethernet oder der seriellen Schnittstelle des Remote IPC, Bediengerät, Controller oder Router verbunden sind. Die Pro-Lizenz ist auch als Portable-Lizenz verfügbar, die bis zu zwanzigmal nacheinander auf unterschiedlichen Geräten eingesetzt werden kann. Die Single Entity Domains sind für Benutzer eines einzigen Unternehmens verwendbar, die Multi Entity Domain ist für die Benutzer verschiedener Firmen zugänglich und die Single Access Domain gibt den Zugang zu den Fernwartungsdiensten für einen einzigen Benutzer frei, die Multi Access Domain gibt den Zugang zu Fernwartungsdiensten für mehrere Benutzer gleichzeitig frei.

Control Center und Runtime konfigurieren sich automatisch durch ausgehende Verbindungen. Diese werden als sicher anerkannt und deshalb von der Firewall zugelassen, sodass es nicht notwendig ist, die Firewall und das Netzwerk des Endbenutzers zu konfigurieren. Die Tools verwenden automatisch die freigegebenen TCP- und UDP-Protokolle und gewährleistet die Kompatibilität mit den vorhandenen IT-Sicherheitsrichtlinien.

Die Server-Infrastruktur

Um jederzeit Zugriff zu gewährleisten, bietet Asem eine redundante und weltweit verteilte Infrastruktur mit zwei Servern in Europa (München und Amsterdam), zwei in den USA (Ost- und Westküste), einem in Südamerika (Brasilien) und zwei in Asien (Singapur und Hong Kong). Dank dieser Infrastruktur bestehen für Kunden keine Beschränkungen innerhalb der eigenen Domain, hinsichtlich der maximalen Anzahl der konfigurierbaren Benutzer, der gekoppelten Geräte, der gleichzeitigen Sitzungen oder des freien Zugangs zum Netzwerkverkehr über VPN.

Auf dieselbe Weise ist es möglich, auf der von Asem bereit gestellten, redundanten und verteilten Infrastruktur Private-Lösungen zu realisieren. So kann eine eigene, selbst verwaltbare Kunden-Server-Infrastruktur aufgebaut und betrieben werden.

Das Private-Server-Paket ermöglicht es dem Benutzer, eine eigene private Server-Infrastruktur zu installieren. Das kann auf InHouse- oder Cloud-Servern erfolgen. Der Primary Server ist das Basis Paket. Der Secondary Server ist ein optionales Paket um weitere Funktionen auszuführen. Primary Server enthält die Authentifizierung, Zugriff und Sicherheit. Er verwaltet die Ubiquity-Runtime-Lizenzen der Kunden und implementiert alle Funktionen für den Aufbau der Ende-zu-Ende Kommunikation. Der Secondary Server ist ein optionales Paket. Implementiert sind die Funktion der Ende-zu-Ende-Kommunikation über geografisch verteilte Server, um Latenzen zu minimieren und den Datenverkehr zu beschleunigen. ge

www.asem.it

Weitere Informationen zu Ubiquity

http://hier.pro/HfgtQ

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