Dormakaba liefert an 32 Standorte des Zucker-Spezialisten

Sichere Lebensmittelproduktion dank Zutrittskontrolle

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Im traditionellen Zuckerbereich ist die Südzucker AG mit ihren 17.000 Mitarbeitern in Europa größter Anbieter von Zuckerprodukten mit 29 Zuckerfabriken und zwei Raffinerien. In den Fabriken werden jährlich etwa 28 Mio. t Rüben verarbeitet und 4,7 Mio. t Zucker erzeugt. Gemeinsam mit Dormakaba entwickelte der Konzern ein umfassendes Sicherheitskonzept für seine Standorte.

Petra Eisenbeis-Trinkle, verantwortlich für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Marketing Deutschland bei Dormakaba, zum Thema Zutrittskontrolle

Südzucker ist weit mehr als nur Zucker. Mit seinen weiteren Segmenten Spezialitäten, CropEnergies und Frucht ist Südzucker eines der führenden Unternehmen der Ernährungsindustrie. Das Segment CropEnergies umfasst die Bioethanolaktivitäten in Deutschland, Belgien, Frankreich und Großbritannien. Mit dem Segment Frucht ist die Unternehmensgruppe weltweit tätig, im Bereich Fruchtzubereitungen Weltmarktführer und bei Fruchtsaftkonzentraten in Europa in führender Position.

Zur Unternehmenssteuerung setzt Südzucker ein SAP-System ein. Auch für die Zeiterfassung gibt es seit langem ein elektronisches System, das die vielfältigen Zeitmodellen im Unternehmen regelt. Das System war allerdings in die Jahre gekommen und sollte ersetzt werden. „Wir wollten ein modernes System für die Zeiterfassung und die Betriebsdatenerfassung, das mit einem Medium bedient wird und gut in unser SAP-System integriert werden kann“, erläutert Frank Trinks, der Projektleiter bei Südzucker. Das System sollte außerdem um Zutrittskontrolle und Bezahlfunktionen erweiterbar sein. Das Unternehmen suchte einen internationalen Hersteller, der weltweite Unterstützung für Wartung und Support anbieten kann und eine zertifizierte Schnittstelle zu SAP-HCM hat.

Zutrittskontrolle, Zeiterfassung und Abrechnung

Deshalb wurden drei internationale Anbieter eingeladen. Die Entscheidung fiel am Ende für dormakaba. „Das ist der einzige Hersteller, der alles aus einer Hand anbieten kann“, erklärt Frank Trinks. „Die Produkte sind abwärtskompatibel und investitionssicher. Der Hersteller kann uns die weltweite Einführung und den Support gewährleisten.“ Das Zeiterfassungsterminal überzeugte zudem, weil es einfach zu bedienen, anzupassen und zu installieren ist. Für das Unternehmen war auch die Einführung einer effizienten Zutrittskontrolle sehr wichtig. So hat der Gesetzgeber an chemische Fabriken besondere Anforderungen. So muss zum Beispiel in Notfällen, bei Bränden oder Unfällen, klar sein, wer sich alles auf dem Werksgelände befindet. Einen zusätzlichen Anstoß gab der geforderte Produktschutz, den die Version 6 des International Featured-Standard Food (IFS Food V6) verlangt. Das Unternehmen war bereits für die Version 5 zertifiziert. So erarbeitete Südzucker gemeinsam mit Dormakaba ein umfassendes Sicherheitskonzept für seine Produktionswerke. Ziel war es, alle als sicherheitskritisch bewerteten Bereiche adäquat zu schützen und alle relevanten Zugänge zu kontrollieren.

Das neue System sollte schrittweise an den 32 europäischen Zuckerstandorten des Konzerns eingeführt werden. „Wir starteten mit zwei Pilotinstallationen in Mannheim in der Hauptverwaltung und in Zeitz im Bioethanolwerk, um das System zu testen und Erfahrungen zu sammeln“, erklärt Gruppenleiter Trinks. Die Hauptverwaltung war insofern einfach, als dass hier nur die Zeiterfassung eingeführt wurde. In Zeitz stand aber daneben noch die Betriebsdatenerfassung und die Zutrittskontrolle auf dem Plan. In Mannheim wurde das System B-Comm ERP zur Zeiterfassung sowie die modernen Terminals installiert. Seitdem erfassen die Mitarbeiter mit ihrem Legic Advant Ausweis nicht nur ihre Arbeitszeiten, sondern verwenden ihn auch an den Kaffeeautomaten zum Bezahlen. In Zeitz kam noch die Betriebsdatenerfassung hinzu. Um die Instandhaltung transparent zu halten, werden dort die Arbeiten der Handwerker an den Produktionsanlagen erfasst. Nach und nach wurde die Zeit- und Betriebsdatenerfassung an 14 weiteren Standorten eingeführt.

Zeit- und Zutrittsdaten

Dann folgte die Einführung der Zutrittskontrolle. Vom Betriebsrat war eine strikte Trennung von Zeit- und Zutrittsdaten gefordert worden. Dies konnte dormakaba gewährleisten, denn es werden zwei Systeme dafür eingesetzt, für die Zeiterfassung B-Comm ERP und für die Zutrittskontrolle Kaba exos. Zunächst erfolgte eine komplette Arealabsicherung durch einen Zaun und gesicherte Zugänge zum Gelände. Dafür sorgen Vereinzelungsanlagen wie Drehkreuze und Drehsperren. Bestimmte Mitarbeiter und Lieferanten dürfen auch aufs Gelände fahren. Über eine Weitbereichslösung werden Fahrer und Fahrzeug über größere Distanzen sicher identifiziert. Besucher melden sich beim Pförtner und erhalten dort einen Besucher-Ausweis. Sie werden in der Besucherverwaltung registriert. Verlässt der Besucher das Gelände wieder durch die Ausfahrts-Schranke, muss er den Ausweis an einem Kartenschluckautomaten einwerfen. Befristete Besucherausweise, ungültige und gesperrte Ausweise werden hier einbehalten, berechtigte wieder ausgegeben.

Profile für die Mitarbeiter

Die Zugänge zu den Gebäuden und zu sensitiven Bereichen im Inneren sind mit Online-Lesern abgesichert. Dabei handelt es sich hauptsächlich um die sogenannten weißen Bereiche, in denen produziert wird. Das gesamte Berechtigungsmanagement übernimmt dabei Kaba exos. Jedem Mitarbeiter ist ein zeitabhängiges Berechtigungsprofil zugeordnet, je nachdem welche Bereiche er betreten darf. Seine Rechte sind auf seinem Mitarbeiterausweis gespeichert.

Mit dieser umfassenden Absicherung erhielt Südzucker auch die gewünschte IFS-6-Zertifizierung. „Dank der Zutrittskontrolle sind wir zertifiziert, stellen unsere Produkte sicher her und schützen sie vor Kontamination“, freut sich Projektleiter Frank Trinks. In Mannheim und Zeitz wurde das System ohne größere Probleme eingeführt. Danach folgte der Rollout an 11 weiteren Standorten. Selbstverständlich wurde auch der schon 2015 eingeweihte Neubau der Hauptverwaltung umfassend abgesichert. Alle Außentüren erhielten Online-Leser, Bürotüren, Besprechungsräume und Kellertüren wurden mit etwa 200 Digitalkomponenten ausgerüstet. Mitarbeiter und Besucher betreten die Hauptverwaltung durch eine Karusselltür. Während sich die Besucher hin zum Empfang wenden, identifizieren sich die Mitarbeiter mit ihrem Ausweis an den Argus-Sensorschleusen im Foyer und buchen dann an den Zeiterfassungsterminals ihre Arbeitszeiten. Mittags betreten sie das Betriebsrestaurant durch eine 7-flügelige Glasschiebetür von Dormakaba. An Glastüren an den Fahrstuhlvorräumen und an Türen, die Brandabschnitte trennen, sind Türschließer der TS-Serie TS 93 sowie Feststellanlagen montiert. Zusätzlich sorgen Drehflügelantriebe an den im ganzen Haus verteilten T30-Brandschutztüren für sicheres, automatisches Schließen.

Daten nahtlos ins SAP melden

So zieht Frank Trinks eine positive Bilanz: „Wir haben ein modernes Zeiterfassungssystem, das die Daten nahtlos ins führende SAP-System meldet. Unser Zutrittssystem sorgt für die nötige Sicherheit. Wir haben nur ein Medium. Die Standardisierung und Harmonisierung der Systeme spart uns Zeit und Wartungsaufwand. Insgesamt sind wir mit der Zusammenarbeit mit dormakaba sehr zufrieden.“ Die Lösung funktioniert reibungslos und wird als gruppenweiter Standard bei Südzucker installiert. ge

http://www.dormakaba.de

Weitere Informationen zu den Systemen für Zeiterfassung und Zutrittskontrolle:

http://hier.pro/lUwUU

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