Hörburger zeigt Energietransparenz und -effizienz am eigenen Unternehmen

Energiemanagement ganzheitlich betreiben

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Energiemanagement ist mehr als das Implementieren einer Software zum Sammeln und Analysieren von Datenmaterial, einem bunten Dashboard und dem Austauschen von ein paar „Stromfressern“. Energiemanagement ist ganzheitlich und so individuell wie das Unternehmen, in dem es zum Einsatz kommt.

Energiemanagement – ein Begriff, den jeder kennt und unter dem doch jeder etwas anderes versteht. Und trotzdem zwingen gesetzliche Regelungen wie die DIN EN 16247 und die DIN EN ISO 50001 Unternehmen ab einer gewissen Größe dazu, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen – sei es über das regelmäßige Durchführen von Energieaudits oder die Einführung eines zertifizierten Energiemanagementsystems. Doch was bedeutet Energiemanagement eigentlich?

Im Energiemanagement geht es um die Steigerung der Energieeffizienz innerhalb eines Unternehmens. Dabei ist es wichtig zu verstehen, ob ein Unternehmen ganzheitlich seine Effizienz steigern oder zunächst einmal den Fokus auf bestimmte Aspekte, wie das energetische Optimieren einzelner Fertigungsstraßen, legen möchte. Genau hier setzt die Hörburger AG an. Als Lösungsanbieter im Bereich der intelligenten Gebäude- und Anlagenautomation hat das Unternehmen seine Energiemanagement-Leistungen in einem neuen Geschäftsbereich zusammengefasst. Dabei ist es den Kunden selbst überlassen, ob sie eine Komplettlösung oder Einzelleistungen in Anspruch nehmen wollen. „Wir beschäftigen uns bereits seit Jahrzehnten mit dem energieeffizienten Betrieb von Gebäuden und Anlagen. Ziel des Geschäftsfelds ist es, dieses Know-how aus tausenden Projekten unterschiedlichster Branchen zu bündeln und unseren Kunden optimale, auf sie zugeschnittene Lösungen zu bieten“, erklärt Christian Hörburger, Vorstandsvorsitzender der Hörburger AG.

Umfassendes Energiemanagement

Dabei bietet das Unternehmen alle Leistungen über den gesamten Energiemanagement-Prozess an: Evaluierung & Konzeption, technische Umsetzung und die Betreuung im laufenden Betrieb inklusive der neu entwickelten IoT-Plattform QBRX. Doch was bedeutet das für den Kunden?

Basis eines jeden guten Energiemanagements ist es, genau die Bedürfnisse des Kunden herauszuarbeiten. Nachdem diese Hausaufgaben gemacht sind, müssen die technischen Gegebenheiten überprüft werden. Sind zum Beispiel sämtliche Zähler vorhanden, um die vom Kunden gewünschten Energiekennzahlen (EnPIs) zu berechnen? Neben dem Auslesen von Daten aus Messstellen unterschiedlicher Quellen und Zähler besteht auch die Möglichkeit, Datenbanken anzubinden und weitere Informationen aus der Steuer- und Regeltechnik auszulesen. Hier kann dann meist auf die Installation zusätzlicher Messtechnik und damit Zusatzkosten verzichtet werden. Zum Ende dieser konzeptionellen Phase ist ein Energieeffizienz-Konzept unter Berücksichtigung der bereits vorhandenen Technik erarbeitet und die Hörburger AG gibt erste Empfehlungen zur sinnvollen Erweiterung der Technik.

Anschließend geht es an die Umsetzung des Energieeffizienz-Konzepts. Hier wird die vorhandene Technik einbezogen, sinnvoll ergänzt und auf Wunsch bereits energetisch auffällige Technik erfasst und ersetzt. Ebenso kann es Sinn machen, eine Gebäude- und Anlagenautomation umzusetzen oder zu erweitern. Zu guter Letzt wird das Energiemanagement-System QBRX zur Visualisierung der Ergebnisse implementiert. So lassen sich Erfolge von Energieoptimierungsmaßnahmen dokumentieren.

Anschließend folgt die eigentliche Betriebsphase. Die Energiemanagement-Software QBRX bietet dabei nicht nur das Sammeln und Analysieren von Daten an. Sie beinhaltet umfangreiche Analysetools, Reporting-Module und erlaubt das Errechnen individueller EnPIs. Auch Ticketsysteme, Dokumentenablagen und die Möglichkeit zur Fernparametrierung gehören zum Angebot, das beständig erweitert wird. Das alles dient letztendlich dazu, weitere Energieoptimierungsmaßnahmen abzuleiten und damit das Energiemanagement des Kunden kontinuierlich zu verbessern.

„Bei Bedarf können die Kunden also alle Leistungen aus einer Hand haben – bis hin zu einer ganzheitlichen Gebäudeautomation. Wir sind in allen diesen Bereichen Zuhause. Gerne binden wir aber auch die im Unternehmen bereits vorhandene Technik ein und unterstützen mit einzelnen Leistungen aus unserem Portfolio“, erläutert Peter von Bischoffshausen, technischer Vertrieb Energiemanagement.

Gläsernes Unternehmen

Um den Kunden stets den besten Service zu bieten, hat Hörburger schon immer die aktuellen Technologien ausprobiert. So kam für die intelligente Raumautomation des Erweiterungsbaus am Hauptsitz in Waltenhofen 2014 erstmals die Desigo Total Room Automation zum Einsatz – noch bevor sie bei einem konkreten Kundenprojekt verbaut wurde.

Auch bei der selbstentwickelten Energiemanagement-Software QBRX bleibt Hörburger diesem Grundsatz treu. „Wir sind unser strengster Kunde“, erklärt Peter von Bischoffshausen. Das Unternehmen mit fünf bundesweit verteilten Standorten betreibt selbst Energiemanagement und nützt die Energiemanagement-Software QBRX dazu, immer wieder den Energieverbrauch weiter zu optimieren. Dabei wird die Software auf Herz und Nieren geprüft, denn im Alltagstest ergeben sich oft noch Anforderungen, an die zunächst nicht gedacht wurde. Software-Neuerungen, die an den Kunden ausgerollt werden, haben also bereits einen Praxistest hinter sich und bieten einen echten Mehrwert. Davon können sich potentielle Kunden auch selbst ein Bild machen. „Auf Anfrage erhalten unsere Kunden einen Demozugang zu unserem Hörburger-Energiemanagement. Wir machen uns also gläsern, damit sich unsere Kunden von unserem Konzept überzeugen können“, ergänzt Christian Hörburger.

Zu sämtlichen Messstellen und Anlagen wurden mittlerweile Dokumentationen – vom Benutzerhandbuch bis zum aktuellen Wartungsbericht – auf QBRX hinterlegt. Das garantiert, dass allen Verantwortlichen immer die neuesten Informationen zur Verfügung stehen. Unterschiedliche Ablageorte und das Suchen nach der stets neuesten Version werden so eliminiert. Das ist eine enorme Zeitersparnis und schließt gleichzeitig Fehler aus. Die Grenzwerte zu Leckagen im Druckluftnetz werden ebenfalls vollautomatisch überwacht. Bewegt sich hier ein Wert außerhalb der Norm, erhält der zuständige Mitarbeiter sofort eine automatische Alarmierung per E-Mail oder auf sein Handy und kann reagieren.

Auch das technische Facility Management kommt bei Hörburger nicht zu kurz. So sind beispielsweise alle Tore in QBRX hinterlegt, zusammen mit Dokumentationen, Prüfberichten und den Wartungsintervallen. Ist die nächste Wartung fällig, wird diese automatisch in die Wege geleitet.

Auch für Wirtschaftlichkeitsvergleiche wird die Plattform immer wieder herangezogen. Das neueste Projekt läuft gerade. Hier werden Kaltstrahler energetisch mit einer wassergeführten Deckenheizung verglichen. Wenn der Beobachtungs- und Analysezeitraum abgeschlossen ist, wird auf Basis der Ergebnisse entschieden, ob eine komplette Umrüstung auf eine wassergeführte Deckenheizung sinnvoll ist. Eine weitere Maßnahme um die Heizungstechnik zu optimieren. Zahlreiche weitere Projekte sind in der Planung.

Energieoptimaler
Maschinenbetrieb

Seit Januar 2018 hat Hörburger durch den Zukauf der Firma Sigel & Stuhr auch Expertenwissen rund um das Thema Maschinenautomatisierung. Die Gründe hierfür erläutert Christian Hörburger: „Unsere Kunden sollen die Möglichkeit haben, alles aus einer Hand zu bekommen. Die Kombination aus dem Expertenwissen unserer Kollegen aus der Maschinenautomatisierung und unserem Wissen aus dem Energiemanagement garantiert unseren Kunden den optimalen energieeffizienten Betrieb ihrer Maschinen und Fertigungsstraßen.“

Egal wie unterschiedlich die Bedürfnisse der einzelnen Unternehmen sind, das Ziel eines Energiemanagements ist immer das Gleiche: energieeffizientes Betreiben von Gebäuden, Anlagen und Maschinen und damit das Einsparen von Kosten. ge

www.hoerburger.de

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