Lenze-Gruppe mit positiver Umsatzentwicklung Investitionen sichern Wettbewerbsfähigkeit - wirautomatisierer

Lenze-Gruppe mit positiver Umsatzentwicklung

Investitionen sichern Wettbewerbsfähigkeit

Dr. Erhard Tellbüscher Bild: Lenze
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In einem anspruchsvollen Marktumfeld verzeichnet die Lenze SE im Geschäftsjahr 2012/2013 (Mai 2012 bis April 2013) eine Umsatzsteigerung von 576,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 587,8 Mio. Euro. Maßgeblich bedingt durch Zukunftsinvestitionen in Produktportfolio, Vertriebsorganisation und Infrastruktur ist das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 39,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 30,5 Mio. Euro gesunken. Das Ergebnis nach Steuern liegt bei 18,0 Mio. Euro (Vorjahr: 27,2 Mio. Euro). Lenze hat seine Investitionen in Forschung und Entwicklung auf hohem Niveau fortgesetzt: Die Mitarbeiterkapazitäten in der Entwicklung wurden gegenüber dem Vorjahr um ca. 10,5 % erhöht. Dazu der Vorstandsvorsitzende Dr. Erhard Tellbüscher: „Wir sind sicher, dass unsere neuen Produkte sowie der weitere konsequente Ausbau unseres Produkt-Portfolios dazu beitragen werden, unsere gute Markt-position und Stabilität langfristig zu halten.“

„Effizientes Engineering wird für den Maschinen- und Anlagenbauer auf der ganzen Welt zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Hierbei leistet Lenze einen wesentlichen Beitrag“, erklärt Dr. Erhard Tellbüscher. Er zeigt sich erfreut über die Neuentwicklungen der Lenze-Gruppe: wie z.B. wiederverwendbare Software-Bausteine und ein Applikation-Template – Lenze FAST genannt -, die dem Kunden maximale Standardisierung bei der Entwicklung von Maschinensoftware bieten. Mit diesen vorgefertigten und getesteten Funktions- und Technologiemodulen gelingt dem Anwender die Programmierung seiner Steuerungssoftware besonders schnell und einfach. Eine weitere Neuentwicklung, die die Branche bewegt, ist der Lenze Smart Motor, der speziell auf die Anforderungen in der horizontalen Fördertechnik zugeschnitten ist. Mit ihm ist es Lenze gelungen, die Einfachheit eines Netzmotors mit den technischen Vorteilen einer elektronischen Steuerung zu kombinieren. Die Dreh-zahl des Motors ist frei einstellbar. Der Kunde hat dadurch den Vorteil, die Variantenvielfalt bei den Antrieben um bis zu 70% zu reduzieren und damit z.B. seine Lagerhaltungskosten drastisch verringern zu können. Die einfache Handhabung stand auch hier, wie bei allen Lenze-Produkten, im Vordergrund, eine Ausprägung des Easy-to-Use-Ansatzes ist die bequeme Bedienung des Motors via NFC-Technologie per Smartphone.
Die Lenze-Gruppe hat ihre Internationalisierung des Bereichs Forschung und Entwicklung konsequent weitergeführt: Die Zusammenarbeit der Entwicklungsteams in Deutschland, der Schweiz, den USA, in Indien und China wurde durch die Etablierung vereinheitlichter Prozesse und Entwicklungswerkzeuge gefördert. „Die mit den Trend-Themen Energieeffizienz, Elektromobilität und der sogenannten vierten industriellen Revolution verbundenen Herausforderungen prägten die Fortführung unserer Zusam-menarbeit mit externen Partnern“, unterstreicht Dr. Tellbüscher. So engagierte sich Lenze insbesondere im Spitzencluster „Intelligente technische Systeme“ (it´s OWL) sowie in der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE), um mit Partnern gemeinsam die Antriebs- und Automatisierungslösungen der nächsten Generationen zu entwickeln.
Die Zahl der im Durchschnitt in Deutschland beschäftigten Mitarbeiter ist im Geschäftsjahr 2012/2013 um 111 Personen auf 1.696 Mitarbeiter gestiegen. Der Anteil der im Inland beschäftigten Mitarbeiter an der Gesamtbelegschaft stieg damit von 50 % im Vorjahr auf 52 %. Um langfristig qualifizierte und engagierte Mitarbeiter im Unternehmen zu halten, setzt Lenze auf individuelle Weiterbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter.
Auch wenn die Ausgangslage je nach Region unterschiedlich ist: Die wirtschaftlichen Entwicklungen in den Regionen Europa, Nordamerika und Asien zeigen für das Jahr 2014 positive Tendenzen. In Europa scheint aktuell die Rezession überwunden; über Nordamerika wird von einem zunehmend positiven Geschäftsklima berichtet. In China zeigt sich derzeit eher eine Abschwächung im Wirtschaftswachstum, bedingt auch durch eine deutliche Abschwächung im Export. Für den Maschinenbau und die Elektroindustrie wird in Studien für einen Zeitraum von mehreren Jahren Wachstum prognostiziert; allerdings in einer Höhe, in der die Antriebs- und Automatisierungstechnik im langfristigen Mittel ohnehin wächst.
Die Lenze-Gruppe bewertet die Entwicklung für das Geschäftsjahr 2013/2014 positiv. So seien die Investitionen in den Ausbau der Vertriebsorganisation sowie in die Produktentwicklung ein Schritt in die richtige Richtung: „Die Investitionen in unser Produktportfolio L-force setzen wir unvermindert fort: Es wächst stetig um attraktive Neuerungen. Von der Markteinführung dieser neuen Produkte erwarten wir eine positive Umsatzentwicklung.“ Das Ziel sei es, jetzt und zukünftig, ein zuverlässiger Partner für Kunden zu sein. „Auch durch die Investitionen in den Ausbau der internationalen Produktionsstandorte und Logistikcenter stellen wir sicher, dass sich Kunden auf Zuverlässigkeit in allen Leistungsbereichen verlassen können“, fasst Dr. Tellbüscher seine Einschätzung zusammen.
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