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Industrieller 5G Router von Siemens für die Anbindung von lokalen Industrieanwendungen an ein öffentliches 5G-Netz

Die Zukunft der industriellen Fertigung
Siemens präsentiert industriellen 5G-Router

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5G-Campusnetze in der Praxis Bild: Siemens

(ge) Nicht nur Smartphone-Nutzer, auch die Industrie sieht dem neuen Mobilfunkstandard 5G positiv entgegen. Unternehmen können ihre Anlagen komplett drahtlos vernetzen und damit Produktionsanlagen und Intralogistik effizienter, autonomer und flexibler denn je gestalten. Dazu stellt die Siemens AG einen industriellen 5G-Router für die Anbindung von lokalen Industrieanwendungen an ein öffentliches 5G-Netz vor.

Industrie 4.0 mit der intelligenten Fabrik und dem Industrial Internet of Things (IIoT) – darin steckt die Zukunft der industriellen Fertigung. Um Produktionsanlagen und Intralogistik noch flexibler, autonomer und effizienter zu gestalten, braucht es entsprechende Rahmenbedingungen in der Kommunikation und umfassende Konnektivität. Der Kommunikationsstandard 5G eröffnet hier wichtige Perspektiven. Zu Beginn soll er über eine Datengeschwindigkeit von ein bis fünf Gigabit, später sogar 20 Gigabit pro Sekunde verfügen – ein Quantensprung, 10- bis 20-mal schneller als der Vorgänger LTE.

Für lokale Industrie-Applikationen

Siemens stellt den ersten industriellen 5G-Router für die Anbindung von lokalen Industrieanwendungen an ein öffentliches 5G-Netz vor. Das Gerät wird im Frühling 2021 verfügbar sein. Mithilfe des neu entwickelten Scalance MUM856-1 werden Industrieanwendungen wie Maschinen, Steuerelemente und andere Geräte über ein öffentliches 5G-Netz aus der Ferne erreichbar, sodass eine einfache Fernwartung dieser Anwendungen mit den hohen Datenraten, die 5G bietet, möglich wird. Die Managementplattform für VPN-Verbindungen, Sinema Remote Connect, ermöglicht es, komfortabel und sicher auf diese entfernten Anlagen oder Maschinen zuzugreifen – auch wenn diese in anderen Netzwerken eingebunden sind.

In der Industrie gibt es neben dem Bedarf für lokale Drahtloskonnektivität eine wachsende Nachfrage für Fernzugriffe auf entfernte Maschinen und Anlagen. Dabei erfolgt die Kommunikation üblicherweise über große Distanzen. Öffentliche Mobilfunknetze ermöglichen dabei einen Zugriff auf weit entfernte Teilnehmer, beispielsweise auch in anderen Ländern. Zudem können sich Servicetechniker von unterwegs über Mobilfunk mit den zu wartenden Maschinen verbinden.

Die öffentlichen 5G-Netze werden dabei zu einer wichtigen Säule für Fernzugriff und Fernwartungslösungen. So können beispielsweise in städtischen Bereichen mit kleinen Funkzellen und hohen Frequenzen den Nutzern sehr hohe Bandbreiten zur Verfügung gestellt werden. In ländlichen Gebieten müssen die Funkzellen eine größere Fläche abdecken, weshalb niedrigere Frequenzen verwendet werden. Speziell an den Rändern von Funkzellen ist zum Beispiel bei LTE oder UMTS, oft mit massiven Einbußen der Bandbreite und Stabilität der Kommunikationsverbindung zu rechnen. Obwohl genau in diesen abgelegenen Orten für die Fernwartung oder Videoübertragung von beispielsweise Wasserstationen stabile Breitbandübertragung benötigt wird.

Mit den innovativen Funktechnologien von 5G wird an den Rändern der Funkzellen deutlich mehr Bandbreite mit höherer Zuverlässigkeit zur Verfügung gestellt und auch die durchschnittliche Datenrate für die Nutzer innerhalb einer Funkzelle steigt. Der neue Scalance MUM856-1 unterstützt auch 4G, sodass ein Betrieb auch bei Nichtvorhandensein eines 5G-Mobilfunknetzes funktioniert. Zudem unterstützt das Gerät auch die Einbindung in private lokale 5G-Campusnetze.

Kontakt:
Siemens AG
Division Siemens Smart Infrastructure
Werner-von-Siemens-Straße 1
80333 München
Tel. +49 89 636-00
contact@siemens.com
www.siemens.de

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