Micro-Epsilon erweitert die Produktion hochpräziser Messtechnik in Ortenburg

Vierzig Jahre Innovationen

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Spricht man von den Hidden Champions, muss man auch Micro-Epsilon in Ortenburg nennen. Das Unternehmen in Niederbayern ist vom Drei-Mann-Betrieb zu einer international agierenden Unternehmensgruppe mit mehr als 900 Mitarbeitern weltweit gewachsen. Das familiengeführte, mittelständische Unternehmen blickt auf eine erfolgreiche Firmengeschichte mit technischen Innovationen und stetigem Wachstum zurück. Rechtzeitig zum 40-jährigen Jubiläum wurde jetzt in Ortenburg ein Neubau in Betrieb genommen.

Micro-Epsilon bietet ein umfangreiches Spektrum an Sensoren, Messsystemen und kundenspezifischen Lösungen. Teil der Unternehmensphilosophie ist es, immer die beste Lösung für den Kunden zu finden, was auch die Entwicklung kundenspezifischer Produkte für spezielle Umwelt- und Einbaubedingungen beinhaltet. Die Produktpalette des weltweit tätigen Sensorspezialisten umfasst induktive, konfokal-chromatische und kapazitive Sensoren, dazu Laser-, Wirbelstrom-, Seilzug- und Temperatursensoren, außerdem Prüfanlagen sowie Messsysteme zum Beispiel für die moderne 3D-Oberflächeninspektion. Haupteinsatzbereiche sind der Maschinen- und Anlagenbau, die Fertigungsautomatisierung sowie in Forschung und Entwicklung. Mit hohen Entwicklungsaufwendungen, langjährigem Know-how und einem breiten Netz an Kooperationen werden innovative Produkte mit hoher Präzision geschaffen.
Die Sensoren des niederbayerischen Unternehmens spielen in fast allen Lebens- und Industriebereichen eine Rolle. Vom Flugzeug über das Handy oder moderne Computerchips bis hin zur Waschmaschine. Sie dienen der Ressourcenschonung, der Realisierung automatischer Produktionsprozesse und der Sicherung hoher Qualität im Herstellungsprozess. Zum Kundenkreis gehören Weltmarktführer und bedeutende Marken in den Bereichen Consumer Electronics, Smartphones, Flugzeug- oder Automobilhersteller.
Gegründet als Handelsunternehmen für Dehnungsmessstreifen in Hannover, wurde der Grundstein für die Entwicklung eigener Produkte 1976 in Ortenburg gelegt. Nach einfachen Anfängen wurde ein paar Jahre später das erste eigene Firmengebäude in Ortenburg errichtet. Nach vielen weiteren Ausbaumaßnahmen in den folgenden Jahren wurde jetzt ein neues, über 4.000 Quadratmeter großes Firmengebäude eingeweiht. Dieses bietet unter anderem Platz für ein Qualifikations- und Prüflabor, einen großen Logistikbereich mit automatischem Hochregallager und für die Administration der Firmengruppe mit ihren 23 Unternehmen. Hier wird mehr Raum für neue Ideen geschaffen und gleichzeitig der Weg für die Zukunft am Standort Ortenburg bereitet.
In all den Jahren baute Micro-Epsilon nicht nur Wissen und Know-how auf, sondern auch zahlreiche Standorte weltweit. Geschäftsführer Karl Wisspeintner begeht in diesem Jahr sein 40-jähriges Arbeitsjubiläum. In diesem Zeitraum hat er bis heute durch sein großes persönliches Engagement die Weichen für ein kontinuierliches Wachstum auch in Zukunft gestellt. Dass Micro-Epsilon auf die heutige Unternehmensgröße anwachsen konnte, liegt auch an den vielen technischen Innovationen und neuen Ideen der Mitarbeiter, mit denen sich das Unternehmen weltweit einen Namen gemacht hat. Wie beispielsweise der Quantensprung in der Wirbelstrom-Wegmessung, als Micro-Epsilon 1988 den weltweit kleinsten Wirbelstrom-Wegsensor präsentierte. Bis heute sind miniaturisierte Wirbelstromsensoren bezüglich Abmessungen, Robustheit und Genauigkeit kaum erreicht. Der Trend der Miniaturisierung bei gleichzeitig hoher Präzision setzt sich weiter fort und ist bis heute ein wichtiger Erfolgsfaktor des Unternehmens.
Ein aktuelles Beispiel ist der Highspeed-Controller confocalDT 2471 HS mit einer Messrate von 70 kHz – nach Unternehmensaussage weltweit der schnellste konfokal-chromatische Controller mit integrierter Lichtquelle. Genauso wie der Laser-Profil-Scanner scanControl 29xx-10/BL, der mit einer blau-violetten Laserlinie mit 1280 Punkten auf 10 Millimetern die höchste Punktauflösung aufweist. Oder auch die Laser-Triangulationssensoren optoNCDT 1320 und 1420, die durch ihre kompakte Bauform, die intelligente Signalverarbeitung und die hohe Präzision zu den besten ihrer Klasse gehören.
Der langfristige Erfolg mit innovativer, zukunftsweisender Technologie liegt aber nicht nur allein am Know-how, sondern auch an der Verbundenheit mit den Mitarbeitern und der Region, wie Geschäftsführer Karl Wisspeintner betont: „Die Mitarbeiter haben einen ganz entscheidenden Anteil am Erfolg des Unternehmens“. Gut ausgebildete Fachkräfte bilden das Rückgrat des Sensorspezialisten. Heute arbeiten über 900 Mitarbeiter weltweit in der Unternehmensgruppe. Alleine in Ortenburg sind es mehr als 300 Mitarbeiter in Vollzeit beschäftigt. Zur dortigen Belegschaft gehören außerdem noch 35 Auszubildende und knapp 20 duale Studenten. Das Ortenburger Unternehmen denkt auch an die Fachkräfte von morgen und engagiert sich neben gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen besonders in der Technikförderung an Schulen. Bei „Technik für Kinder“, „Jugend forscht“ oder dem „RoboCup“ wird frühzeitig das technische Interesse von Kindern und Jugendlichen geweckt. Für Studenten bietet Micro-Epsilon zahlreiche Möglichkeiten, vom Praktikum über Stipendien bis hin zur Dissertation.
Schon seit langem entwickelt Micro-Epsilon Sensorik für Industrie 4.0, die eine umfassende Vernetzung der Produktionsprozesse ermöglicht. Die integrierte und intelligente Signalverarbeitung stellt einen zentralen Bestandteil dar. Mit Blick auf die Zukunft spielt die fortschreitende Automatisierung eine zunehmend größere Rolle. Geschäftsführer Thomas Wisspeintner: „Ohne Sensorik keine Industrie 4.0. Unser Fokus liegt auf der Entwicklung von intelligenten und integrierbaren Systemen, welche noch flexibler auf die künftige Kundenapplikation angepasst werden können. Auch in Zukunft wollen wir Trends setzen, innovative sowie einzigartige Produkte entwickeln und im Zuge der schnell fortschreitenden Globalisierung weitere neue Märkte erschließen.“
www.micro-epsilon.de
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