Studie zum Innovationsmanagement in der Elektroindustrie

Innovationskraft ist Erfolgsfaktor

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Erfolgreiche Innovationen und effizientes Innovationsmanagement stehen für eine zukunftssichere Unternehmensentwicklung – dieser Grundsatz gilt branchenübergreifend. Was aber kennzeichnet das Innovationsmanagement erfolgreicher Unternehmen? Wie packen sie das Thema in der Praxis an und wie verteilen sie ihre Ressourcen im Innovationsprozess? Und welche Management-Fähigkeiten bestimmen die praktische Umsetzung der Innovationsstrategie? Mit diesen Fragen befasste sich die Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) im aktuellen Unternehmerpanel „Spitzeninnovatoren – Exzellenz im Management von Innovationen in der Elektroindustrie“. Über 180 Inhaber, Geschäftsführer und Top-Manager namhafter Unternehmen beteiligten sich an der schriftlichen Befragung und den perönlichen Interviews. Anhand von Umsatzrendite und -wachstums wurden die befragten Branchen-Player in Spitzeninnovatoren (26,2 % der Befragten) und Durchschnittsunternehmen (73,8 %) unterteilt. Die Studie, die zusätzlich mit Daten des ZVEI-Benchmarks „Fit for the Future“ unterfüttert wurde, zeigt: Spitzeninnovatoren in der Elektroindustrie erzielen einen deutlich höheren Neuproduktanteil sowie ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum und Ertrag als der Durchschnitt der Unternehmen. Sie managen ihren Innovationsprozess besser und effizienter und verfolgen pointiertere Innovationsziele, und das – eher überraschend – bei relativ niedrigeren Forschungs- und Entwicklungs-Ausgaben, d.h. bei größerem Umsatzwachstum und höherer Umsatzrendite fließen bei den Spitzeninnovatoren gut 7,4 % weniger vom Gesamtumsatz in die F&E-Töpfe als bei Durchschnittsunternehmen. Dazu Johannes Spannagl, Partner bei W&P sowie Initiator der Studie: „Hohe F&E-Investitionen sind kein Garant für Erfolg. Vielmehr machen Innovationsklima und Führungsverhalten im Unternehmen den entscheidenden Unterschied.“ Die Unternehmenslenker der Spitzeninnovatoren sind sich zudem in beson- derem Maße des Vorteils ihres Mitarbeiter-Knowhows bewusst und schätzen dieses zu 88 % als große Stärke ein. Johannes Spannagl ergänzt dazu: „Spitzeninnovatoren unterscheiden sich in ihrem Innovationsverhalten signifikant von den anderen Unternehmen: Sie sind häufiger Vorreiter mit neuen Ideen und verfolgen diese auch kontinuierlich, auch wenn deren Erfolgsaussichten noch nicht berechenbar sind. Außerdem steht für Spitzeninnovatoren bei den Innovationsbemühungen der Kundennutzen deutlich im Vordergrund.“ Intensiv diskutierte das Thema auch eine Expertenrunde mit Ronald Bent (Phoenix Contact), Dr. Gunther Kegel (Pepperl+Fuchs), Moderator Dr. Klaus Mittelbach (ZVEI), Stefan Scheurer (Severin Elektrogeräte) und Dr. Thomas Steffen (Rittal). So merkte beispielsweise Dr. Gunther Kegel an, dass gerade der Investitionsgüterbereich weit weg von sogenannten disruptiven Innovationen sei, denn für den Investitionsschutz erwarten die Kunden Migrationspfade und daher eher evolutionäre Entwicklungen. Roland Bent merkte u.a. an, dass die Entwicklungsprozesse oft noch enger mit dem Markt verzahnt werden müssten und die Entwickler auch direkt zu den Anwendern gehen sollten. Dies bestätigte auch Dr. Thomas Steffen, der beschrieb wie man sich bei Rittal vor ungefähr zwei Jahren strategisch neu ausgerichtet, damit die vermehrten Sonderwünsche der Kunden berücksichtigt und so die Innovationskraft gestärkt hat.

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