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Strom garantiert – ohne Ausfall

Im laufenden Betrieb erweiterbares und skalierbares USV-System
Strom garantiert – ohne Ausfall

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Mit einem neuen Stromversorgungssystem bietet der Hersteller Socomec eine kostengünstige und sichere Lösung für Rechenzentren, Industrie und Infrastruktur. Die bis zu 1,2 MW skalierbare Einheit schützt die kritische Last im Normalbetrieb. Betreiber können besonders leicht zusätzliche Module im laufenden Betrieb installieren oder entfernen. Aufgrund eingebauter Energiesparmodi können Unternehmen ihre Betriebskosten zudem reduzieren.

Steffen Breiter ist Marketing Manager Deutschland/Österreich bei Socomec in Mannheim

Eine durchgängig verfügbare Stromversorgung sicherzustellen, ist in vielen Industrien ein unabdingbarer Fakt. Investiert ein Unternehmen in eine Stromversorgungssystem, spielen gerade auch Faktoren wie die Verfügbarkeit, die Lebenszykluskosten, die Wartung und Verwaltung der Anlagen sowie die Flexibilität bei der Skalierbarkeit und Anpassungsfähigkeit an aktuelle Lastanforderungen eine wichtige Rolle.
Skalierbare USV-Einheit ohne Down Time
Der Hersteller von unterbrechungsfreien Stromversorgungs- (USV-) lösungen, Socomec, bietet mit der „Delphys Xtend GP“ ein von 200 kW bis 1,2 MW flexibel skalierbares Stromversorgungssystem, das Ausfallzeiten überbrücken soll. Im Gegensatz zu bisher am Markt verfügbaren monolithisch designten USV-Lösungen zeichnet sich die Produktneuheit laut Herstellerangaben durch Erweiterbarkeit im sogenannten Voltage and Frequency Independent (VFI) basierenden Normalbetrieb aus. Beim VFI-Betrieb ist der Eingang einer USV direkt auf einen Gleichrichter geführt, der die Akkumulatoren speist. Der Ausgang wird ausschließlich von einem Wechselrichter versorgt, der im Normalbetrieb, also bei vorhandener Netzspannung am USV-Eingang, die notwendige Energie über den Gleichrichter bezieht und bei Netzausfall über die vorhandene Batterieanlage versorgt wird.
Bei dem System kann ein Modul im laufenden Betrieb innerhalb von 60 bis 90 Minuten erweitert werden, ohne dass die Last unterbrochen wird. Damit sei das System sicher im Verbinden und Trennen der Energie und Steuerung – ohne Überbrückung durch einen sogenannten Bypass oder Netz-Schaltung – teilt der Anbieter mit.
Der Betreiber kann mit dem neuen System vor allem Kosten sparen: Die Betriebskosten und somit rückwirkend auch die Innova–tionskosten reduzieren sich mithilfe vorbereiteter Betriebsarten wie Energy Saver oder Eco-Mode. Beide Betriebsmodi erhöhen den Wirkungsgrad der Anlage auf insgesamt mehr als 96 %. Die Betriebsart Energy Saver analysiert die Teilauslastung des USV-Systems und schaltet, wenn möglich, ein Modul in einen Standby-Betrieb. Auch im Betriebsmodus Eco-Mode erkennt das System auftretende Störungen und schaltet innerhalb von Millisekunden auf den Normalbetrieb gemäß der Spezifikation VFI-SS 111 zurück. Dadurch werde auch die Kapitalrentabilität im Sinne des Return on Invest optimiert, betont der USV-Spezialist. Komponenten können einfach im System ausgetauscht werden und verringern so wiederum die mittlere Reparaturzeit (MTTR).
„Die Delphys Xtend GP ist eine perfekte Ergänzung der Produktrange der Green Power 2.0-Technologie und stellt sich den Anforderungen des Marktes mit einer einfachen I/O-Architektur und der flexiblen Skalierbarkeit eines modularen Systems bei höchster Störelimination und Verfügbarkeit für die Last. Wir glauben, mit der Lösung viele Vorteile für große Rechenzentrumbetreiber sowohl in Bezug auf die Erstinvestition als auch auf die Reduzierung der laufenden Betriebskosten anbieten zu können“, ist Patrick Limbach, Geschäftsführer von Socomec in Deutschland, überzeugt.
Bauart in L – oder U-Form möglich
Die flexible Architektur des Systems ermögliche dem Betreiber eine raum- und anwendungsorientierte Aufstellung des Systems, etwa in der L – oder U-Bauform. Außerdem kann der Nutzer zwischen einem modularen und zentralen Bypass sowie Batteriesystemen je nach Präferenz respektive der Applikation wählen, erklärt Limbach.
Batterien sind heute im Vergleich zu anderen Speichertechnologien wie Superkondensatoren, Schwungradspeichern oder auch Druckspeichern am häufigsten als Speichermedium für elektrische Energie in der Anwendung zu treffen.
Batterie-Entladetest ohne zusätzliche Installation
Durch einen vollständigen Batterie-Entladetest ohne aufwendige zusätzliche Installation und temporär installierte Lastbänke schafft diese Technologie dem Betreiber einen tiefen Einblick in die Betriebsbereitschaft des Speichersystems. Als Last dient das speisende Netz, die Energie wird über den Gleichrichter der verfügbaren Last anderen parallelen USV-Modulen zur Verfügung gestellt.
Die Batterieanalyse kann einen Entladetest ohne Lastabschaltung und ohne zusätzlich zu installierende Lastbänke beinhalten. Die Batterien können laut Anbieterinformationen vollständig oder partiell entladen werden. Befindet sich das Batteriesystem in Wartung, ist die Verfügbarkeit sowie eine hohe Effizienz des Prozesses trotzdem gewährleistet, heißt es vonseiten des Herstellers. nu

Kontakt

40307531

info

Socomec GmbH
Mannheim
Steffen Breiter
Tel. +49 621 716 84-0
Light&Building: Halle 11.0, Stand A60

Der Hersteller

PLUS

Socomec wurde 1922 gegründet und hat sich auf die Verfügbarkeit, die Kontrolle und die Sicherheit von Niederspannungsnetzen spezialisiert. 2015 erwirtschaftete die französische Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Benfeld, nahe Straßburg, einen Umsatz von 467 Milliarden Euro. Rund 3000 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen weltweit. Deutschland ist neben Frankreich der wichtigste Markt für den Anbieter von Stromversorgungslösungen.
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