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Wago gab die Geschäftsjahreszahlen für 2021 mit einem Umsatzwachstums von 25 % bekannt

Geschäftsjahr 2021
Wago erzielt über eine Milliarde Euro Umsatz und investiert am Standort Sondershausen

Wago, Umsatz 2021, Stammsitz Minden
Die Wago Gruppe ist international aufgestellt, legt ihren Investitionsfokus aber weiterhin auf ihren deutschen Stammsitz in Minden/Westfalen. Bild: Wago

Die Wago Gruppe hat im Jahr 2021 ein neues Rekordergebnis erzielt und dieses mit einem Umsatz von 1,19 Mrd. Euro abgeschlossen. Das Umsatzwachstum betrug damit 25 %.

Die Umsatzverteilung nach Landesmärkten blieb bei Wago im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Während Deutschland mit einem Umsatzanteil von rund 27 % traditionell den wichtigsten Markt für Wago darstellt, erreicht das übrige Europa 44 %; ROW (Rest of World) liegt bei knapp 29 %.

Dank einer zukunftsfähigen IT-Infrastruktur konnten weite Teile der  Belegschaft in der Pandemie mobil arbeiten. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und hohen Personalbedarfs des Unternehmens – allein 2022 sind rund 350 Stellen zu besetzen – bietet das auch neue Möglichkeiten im Recruiting neuer Mitarbeiter. Die Zahl der Mitarbeiter ist mit rund 8.600 leicht gestiegen, davon sind ca. 4.000 in Deutschland beschäftigt. Zum Stichtag 31.12.2021 waren 232 Auszubildende und duale Studierende in Minden und 41 in Sondershausen beschäftigt.

Wago, Umsatz 2021, Geschäftsführung
Die Wago Geschäftsführung (v. l.): Yannick Weber (COO), Dr. Karsten Stoll (CTO Interconnection), Jürgen Schäfer (CSO), Kathrin Fricke (CHRO), Christian Sallach (CMO/CDO), Dr. Heiner Lang (CEO), Axel Börner (CFO)
Bild: Wago

150 Millionen Euro – Wago investiert in die Zukunft

Die Wago Gruppe ist international aufgestellt, legt ihren Investitionsfokus aber weiterhin auf ihren deutschen Stammsitz in Minden/Westfalen und das Produktions- und Logistikzentrum in Sondershausen/Thüringen. Insgesamt wurden 70 Mio. Euro in 2021 investiert – in 2022 ist eine Rekordsumme von über 150 Mio. Euro geplant.

Nachwuchsförderung spielt dabei eine wichtige Rolle. Für rund 6 Mio. Euro entsteht in Minden ein neues Ausbildungszentrum, das im Juni dieses Jahres fertiggestellt werden soll. Auf insgesamt 3.500 m² Fläche finden technische und kaufmännische Auszubildende und duale Studierende eine gemeinsame Lern- und Aufenthaltsumgebung. Zur barrierefreien Ausstattung gehören drei Labore, eine eigene Mensa und Mediathek, ein IT-Schulungsraum und acht Besprechungsräume. Am Stammsitz werden außerdem die Bereiche Spritzerei und Werkzeugbau erweitert.

Wago investiert am Standort Sondershausen

Größtes Investitionsprojekt für die kommenden Jahre ist der Bau eines neuen Logistikzentrums in Sondershausen, Thüringen. Wago investiert 40 Mio. Euro in ein modernes Hochregallager – ein klares Bekenntnis zum Standort. 

Wago, Umsatz 2021, geplantes Logistikzentrum
Die Wago Gruppe investiert am Standort Sondershausen/Thüringen in ein neues Logistik- und Produktionszentrum.
Bild: Wago

1990 wurde das Wago Produktionswerk in Sondershausen gegründet; seit 1999 ist es mit seinem Logistikzentrum Dreh- und Angelpunkt für den Versand rund um den Globus. Jetzt wird Wagos „Tor zur Welt“ im Gewerbegebiet Hainleite noch einmal deutlich erweitert. 

„Wir haben hier für Lieferungen innerhalb Europas den optimalen Standort. Aber auch unsere Landesgesellschaften in 80 Ländern weltweit werden aus Sondershausen versorgt“, erklärt Chief Operation Officer Yannick Weber und betont: „Das Know-how vor Ort wird gerade in Zeiten der Digitalisierung für uns immer bedeutender und war ein wichtiges Kriterium für unsere Entscheidung, weiter in Thüringen zu investieren.“

Mit dem neuen Logistikzentrum erweitert das Unternehmen seine Kapazitäten noch einmal deutlich. Auf einer Fläche von 11.000 m² entsteht an der Waldstraße, Ecke Am Bahndamm, ein modernes Hochregallager mit neuesten Technologien, einem hochautomatisierten Kommissionier- und Lagerbereich und Büroflächen für den Standort. Eine Brücke wird es mit der bestehenden Logistik verbinden.

Diana Wilhelm, Vice President Corporate Logistics, Wago
Diana Wilhelm, Vice President Corporate Logistics, Wago
Bild: Wago

„Der Baubeginn ist für Herbst 2022 geplant, die Inbetriebnahme soll ca. zwei Jahre später erfolgen“, erläutert Diana Wilhelm, die als Vice President Corporate Logistics den Neubau verantwortet. „Wago wächst stark, deshalb ist es für uns wichtig, unsere Kapazitäten zu erweitern, aber vor allem eine zukunftsfähige Logistik mit einem hohen Lieferservicegrad sicherzustellen. Damit werden wir auch der steigenden Dynamik unserer Märkte gerecht.“

Darüber hinaus spielen, wie bei allen Neubauprojekten des Unternehmens, Energieeffizienz und Ressourcenschonung eine wichtige Rolle. Aspekte wie nachhaltige Bau- und Dämmstoffe sowie eine effiziente Energieversorgung sind in die Planung integriert, um einen Beitrag zur Dekarbonisierung zu leisten. 

Der Fokus des Neubaus liegt auf einer zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung der Logistik – auch, um den Standort zukunftsfähig zu entwickeln und nachhaltig zu sichern. „Das gilt natürlich auch für unsere Produktion am Standort. Hier setzten wir ebenfalls auf neueste Technologien, um auf gleichen Flächen unser Wachstum realisieren zu können und wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Yannick Weber.

Damit dies gelingt, braucht es aber auch qualifizierte Fach- und Nachwuchskräfte, die das Unternehmen schon heute – vor allem im Ausbildungsbereich – zahlreich sucht. Mit über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört Wago zu den größten Arbeitgebern Nordthüringens. (eve)

aktualisiert am 07.04.2022 (eve)



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