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Mehrwert für den Schaltschrankbau

Schaltschränke effizient planen, installieren und betreiben
Mehrwert für den Schaltschrankbau

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Als Partner für Industrial Connectivity betrachtet Weidmüller den Schaltschrankbau als ganzheitlichen Prozess von der Planung über die Installation bis zum Betrieb. Beispiel dafür ist Klippon Connect – ein Angebot aus maßgeschneiderten Applikationsprodukten, universellen Reihenklemmen und prozessunterstützenden Services. Beim Einsatz profitiert der Anwender in allen Phasen des Steuerungsbaus: Durch zeitsparende Planung und Projektierung, fehlerfreie Verdrahtung sowie schnelle Markierung.

Engineering-Prozesse müssen wirtschaftlich sein. Das erfordert Tools, die den komplexen Planungsprozess optimal unterstützen. Die Softwarelösung Weidmüller Configurator (WMC) beschleunigt Auswahl, Projektierung und Bestellung von Tragschienenkomponenten aus dem Hersteller-Programm. Digitale Informationen und Datenmodelle sind die Grundpfeiler der digitalen Produktion. Hierfür sind standardisierte Schnittstellen zwischen virtuellen Produktdaten und den miteinander vernetzten Engineering-Tools und Product-Lifecycle-Management-Systemen (PLM) notwendig. Die Produktdaten aus der Configurator-Software sind voll integrierbar in alle gängigen Engineering-Systeme wie ePlan P8 oder Zuken E3. Für den Schaltschrankbau stehen 3-D-Modelle zur Verfügung. Die vollständige Datentransparenz in allen Prozessschritten ist eine Grundvoraussetzung für die Realisierung von Industrie 4.0 im zukünftigen Schaltschrankbau.

Dank direkter Schnittstelle zu M-Print PRO erfolgen Planung und Beschriftung der Komponenten in einem Schritt. Die Plausibilitätskontrolle des Configurators hilft aktiv bei der Zusammenstellung der Klemmleiste, indem sie fehlerhafte Aufbauten selbstständig korrigiert und passendes Zubehör zur Konfiguration hinzufügt. Danach können die Komponenten direkt aus der Software heraus angefragt werden – entweder als Einzelkomponenten oder auch als vormontierte Komplettlösung.
Feder- oder Schraubanschluss
Die Phase des Installierens umfasst Arbeitsvorbereitung, Komponentenmontage, Verdrahtung und Prüfung. Hier zählt nicht nur die Kompetenz der Mitarbeiter, sondern ein effizienter Herstellungsprozess. Die Reihenklemmen der A-Reihe unterstützen diesen Prozess durch die intuitive Handhabung und ein übersichtliches Design. Alle Funktionen der Klemmen können auf einen Blick voneinander unterschieden werden. Die Push-In-Anschlusstechnik ermöglicht eine hohe Verdrahtungsdichte bei maximalem Bedienkomfort sowie eine spürbar beschleunigte Installation. Beim Push-In-Anschluss heben sich die Pusher zum Lösen der Kontakte farblich von den Kontaktstellen ab, sodass sich Fehlverdrahtungen vermeiden lassen. In den Durchgangsklemmen WDU 70/95 und WDU 120/150 kommt das Druckbügel-Anschlusssystem zum Einsatz. Damit lassen sich große Querschnitte mit geringem Kraftaufwand von oben in die geöffnete Klemmstelle einlegen. Bei Klippon Connect hat der Anwender die freie Wahl. Ob Schraub- oder Federanschlusstechnik: Der Schraubanschluss ist als Zugbügel- oder als Bolzen-Anschluss ausgeführt, der Federanschluss in Push-In- oder Zugfeder-Technik.
Bei den Push-In-Reihenklemmen der A-Reihe wird der Leiter einfach bis zum Anschlag in die Klemmstelle gesteckt. Dabei drückt eine Edelstahlfeder den Leiter an eine Kupferstromschiene, sodass eine sichere und gasdichte Verbindung entsteht. Durch Betätigen des Pushers lassen sich auch feindrähtige Leiter ohne Spezialwerkzeug anschließen. Die Leiterauszugskräfte sind sogar höher als bei der Zugfedertechnik. Es lassen sich massive und feindrähtige Leiter mit und ohne Aderendhülsen mit den Bemessungsquerschnitten von 2,5 bis 16 mm2 anschließen. Das Öffnen der Klemmstelle erfolgt durch die Betätigung des Pushers mittels eines normalen Schraubendrehers. Die Edelstahl-Zugfeder ist das universelle, schraubenlose Anschlusssystem. Mit den Klemmen der Z-Reihe lassen sich massive sowie feindrähtige Leiter mit und ohne Aderendhülse in den Querschnitten von 0,05 mm2 bis 35 mm2 anschließen. Das Zugbügel-System eignet sich für massive sowie feindrähtige Leiter mit und ohne Aderendhülse in den Bemessungsquerschnitten von 0,05 mm2 bis 300 mm2.
Lastüberwachung und Potentialverteilung
Innerhalb des Klippon-Connect-Produktportfolios bietet maxGuard eine Lastüberwachung und Potentialverteilung in einer Gesamtlösung. Der effiziente Betrieb von Maschinen und Anlagen erfordert generell ausfallsichere und wartungsfreundliche Steuerstromverteilungen, die zudem zeit- und platzsparend installierbar sein sollen. Das System integriert die bislang separat verbauten Reihenklemmen zur Potentialverteilung in den Ausgängen der elektronischen Lastüberwachungen als Gesamtlösung in einer 24-VDC-Steuerstromverteilung. Die Kombination spart Zeit bei der Installation, erhöht die Ausfallsicherheit und verringert den Platzbedarf auf der Tragschiene.
Der Variantenreichtum sowie verschiedene Potentialverteilerklemmen und Zusatzkomponenten erlauben passgenaue Lösungen. Anwenderfreundlich erweisen sich die durchgängig integrierten Prüfabgriffe im Ein- und Ausgang der Steuerstromverteilung, die die Fehleranalyse beschleunigen. Für Test- und Prüfzwecke haben die Potentialverteiler praktische Trennhebel zur einfachen galvanischen Trennung des Lastkreises. Zum Einsatz kommen die Querverbinder des Systems, um den Verdrahtungsaufwand zwischen Lastüberwachung und Potentialverteilerklemmen zu vereinfachen. Bei dieser Einzelscheibenlösung bezahlt der Anwender nur das, was er benötigt. Trotz hoher Modularität lassen sich Grundfunktionen einer Maschine beliebig standardisieren und als Block vorkonfektionieren. Zudem setzt das System auf die Gruppenüberwachung.
Die freie Kombinierbarkeit zahlreicher Vierkanal- und Einzelkanal-Varianten bietet Flexibilität durch einstellbare Lastüberwachungen (Strom- und Auslöse-Charakteristik – Standard oder träge), sie hat manipulationssichere Einkanal-Lastüberwachungen (Festwert) sowie ökonomische Vierfach-Lastüberwachungen (Festwert) für Sensorgruppen etc. Elektronische Lastüberwachungen sind dort unerlässlich, wo es auf eine selektive 24-VDC-Lastkreisüberwachung ankommt, die zuverlässig und schnell auftretende Überlasten und Kurzschlüsse abschaltet. maxGuard setzt auf die Push-In-Technologie. Die Nennbetriebsspannung beträgt 24 VDC, die Strombelastbarkeit des Gesamtsystems ist auf maximal 40 A ausgelegt. Der breite Betriebstemperaturbereich reicht von -25 bis +55 °C (ohne derating). Die Anschlussquerschnitte betragen beim Einspeisemodul 16 mm², bei der elektronischen Lastüberwachung (ELM) 2,5 mm² und bei der Potentialverteilerklemme sind es oben 1,5 mm² und unten 2,5 mm². Bereit stehen derzeit diverse Einspeisemodule (Module ohne Steuerfunktion bzw. Module mit Alarm- und Resetfunktion) sowie je ein Steuer- und Alarmmodul und nicht zuletzt diverse Potenzialverteilermodule. ge

Kontakt:
Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
Tel. +49 5231 1428-0
Weitere Informationen über WMC:
Alles über Klippon Connect:
t1p.de/50zj
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