Systeme für komplexe Anwendungen

Genauigkeit und Zuverlässigkeit mit Winkelmessgerät ERP1000 von Heidenhain

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Die Entwicklung neuer Produkte führt die Hersteller hochgenauer Maschinen immer wieder in die Grenzbereiche des technisch Machbaren. Heidenhain unterstützt sie dabei mit innovativen Lösungen für belastbare Systeme, die perfekt auf die Anforderungen unterschiedlichster Anwendungen und Branchen abgestimmt sind. Das gilt auch für die Winkelmessgeräte der Reihe ERP1000.

Inhaltsverzeichnis

1. High-End-Anwendungen neu definiert
2. Die eigene Lagerung sparen
3. Weniger Komponenten nötig
4. Nächste Stufe der Systemintegration

Je anspruchsvoller die Anwendung, desto einfacher die Lösung? Tatsächlich kann dieser scheinbare Widerspruch funktionieren, wenn die richtigen Partner zusammenarbeiten und jeder die Stärken und Kompetenzen aus seinem Fachgebiet einbringt. Die entwickelten Lösungen können dann ganz unterschiedliche Ausprägungen haben. Das zeigt Heidenhain mit seinen neuen Systemlösungen für die Positionserfassung. Sie reichen von modular aufgebauten und dadurch flexibel einsetzbaren Geräten wie dem Heidenhain ERP1000 bis hin zur hochintegrierten Baugruppe der Heidenhain-Winkelmessmodule.

High-End-Anwendungen neu definiert

Neben der Genauigkeit und Robustheit der Messwerterfassung stand für Heidenhain bei der Entwicklung der modularen Winkelmessgeräte ERP1000 vor allem die flexible Integration in das Gesamtsystem der Kunden im Vordergrund. Erreicht wurde dieses Ziel durch eine große Variantenvielfalt bei den angebotenen Teilkreisen. Sie stehen als Vollkreis- und Segmentausführungen in den Durchmessern 57 mm, 75 mm, 109 mm und 151 mm zur Verfügung und passen sich nahezu jeder kundenspezifischen Anforderung perfekt an. Dazu tragen auch die kompakten Baumaße und das sehr geringe Gewicht bei. Der Abtastkopf misst gerade einmal 26 mm in der Länge, 12,7 mm in der Höhe sowie 6,8 mm in der Tiefe und wiegt nur 5 g. Die Teilkreise sind – je nach Ausführung – maximal 10,2 mm hoch, der leichteste Vollkreis wiegt nur 57 g.

Bei der Montage der modularen Winkelmessgeräte macht es der Hersteller den Anwendern ebenfalls sehr einfach. Als nicht-gepaartes System bieten alle Ausführungen großzügige Anbautoleranzen, der Signalabgleich erfolgt ganz einfach automatisch. Für den elektrischen Anschluss steht eine große Auswahl an Kabel- und Steckerausführungen zur Wahl. Eine flexible Anpassung und Einbindung in das kundenspezifische System ist so problemlos möglich.

Dank ihrer Eigenschaften definiert die Baureihe ERP1000 die Möglichkeiten der Winkelmessung in High-End-Anwendungen neu – nicht nur in Sachen Flexibilität, sondern auch bei Genauigkeit und Robustheit. Dafür sorgt die optische Abtastung in Kombination mit dem Heidenhain-Signal-Processing-ASIC HSP 1.0. Er wird im ERP1000 erstmals in einem Winkelmessgerät eingesetzt. So erreichen die modularen Winkelmessgeräte Genauigkeitsklassen bis ±0,9 Winkelsekunden bei einer ausgezeichneten Signalgüte. Ihre Interpolationsabweichung erreicht bis zu ±0,02 Winkelsekunden, das Positionsrauschen RMS bis zu 0,002 Winkelsekunden. Und das alles auch in hochdynamischen Anwendungen mit sehr hohen Drehzahlen bis 2600 min-1. Damit eignen sich die modularen Winkelmessgeräte der Baureihe ERP1000 besonders für Anwendungen, in denen es auf eine besonders konstante Geschwindigkeitsreglung oder hohe Positionsstabilität im Stillstand ankommt.

Die eigene Lagerung sparen

Die Winkelmessmodule der MRP-Baureihe kommen als fertige Baugruppe mit spezifizierten und definierten Eigenschaften zum Maschinenhersteller. Sie kombinieren hochauflösende Messtechnik mit einer belastbaren Präzisionslagerung. Besonderer Vorteil dieser hochintegrierten Systemlösung für den Maschinenhersteller: Sie ersetzt eine aufwendig separat entwickelte und konstruierte Wälz- oder Luftlagerung und bleibt von außermittiger Kippbelastung unbeeindruckt. Insbesondere die Hersteller von Metrologiesystemen werden so beim Aufbau hochgenauer Rundachsen entlastet.

Die Winkelmessmodule zeichnen sich durch hohe Mess- und Lagergenauigkeit, sehr hohe Auflösung und Wiederholgenauigkeit aus. Das geringe Anlaufmoment ermöglicht gleichmäßige Bewegungen. Statt zahlreicher Einzelkomponenten steht eine hochintegrierte Baugruppe mit geprüften und spezifizierten Eigenschaften zur Verfügung. Montage, Justage und Abgleich aller Einzelkomponenten hat Heidenhain bereits vorgenommen. Damit sind die Eigenschaften der Winkelmessmodule entsprechend der vom Kunden gewünschten Spezifikation definiert und getestet. Durch einfache mechanische Schnittstellen entfallen alle kritischen Montageprozesse. Die Abstimmung der Einzelkomponenten untereinander und mit der Maschinenumgebung erübrigt sich, ebenso der Prüfaufwand.

Weniger Komponenten nötig

Da Heidenhain sowohl die Lager als auch die Messgeräte herstellt, lassen sich beide Funktionsbaugruppen problemlos integrieren. Im Vergleich zu einer konventionellen Lösung sind weniger Komponenten nötig, dadurch ergeben sich weniger Fügestellen. Dies ermöglicht die kompakte und steife Bauform mit besonders geringen Bauhöhen. Aktuell stehen Winkelmessmodule mit 10 mm, 35 mm und 100 mm Hohlwelle zur Verfügung.

Die Winkelmessmodule MRP können durchaus eine Alternative zu luftgelagerten Achsen darstellen. Zwar ist zweifellos die absolute Führungsgenauigkeit eines Luftlagers in vielen Fällen besser als die eines Wälzlagers. Die Wiederholgenauigkeit der Winkelmessmodule ist jedoch mit der Führungsgenauigkeit eines Luftlagers vergleichbar. Zudem ist die Steifigkeit der Heidenhain-Wälzlager mindestens um den Faktor 10 höher als bei Luftlagern vergleichbarer Größe. Damit können sie bei Achsen, auf die Kräfte einwirken, tatsächlich die genauere Lösung darstellen. Darüber hinaus sind Wälzlager im Allgemeinen unempfindlicher gegenüber Stoßbelastungen und benötigen keine kontrollierte Luftversorgung – sie sind also robuster und einfacher in der Handhabung.

Nächste Stufe der Systemintegration

Die Integration eines Torquemotors mit sehr geringem Rastmoment ist die konsequente Weiterentwicklung des Konzepts der Winkelmessmodule MRP. Diese Kombination ermöglicht eine außerordentlich gleichmäßige Bewegungsführung für hochgenaue Positionier- und Messaufgaben. Weder störende Rastmomente noch Querkräfte beeinflussen die hohe Führungsgenauigkeit der Lagerung. Die Zusammenführung von Winkelmessmodul und Motorkomponenten führt außerdem zu einem besonders kompakten System mit geringer Bauhöhe und hoher Steifigkeit. Gerade durch die hohe Steifigkeit aller Komponenten bleibt die Genauigkeit auch bei wechselnden Belastungsfällen erhalten.

Den Antrieb übernimmt ein nutenloser Torquemotor von Etel. Er verbindet die eigentlich gegensätzlichen Eigenschaften einer hohen Drehmomentdichte und eines geringen Rastmoments miteinander. Verantwortlich dafür ist sein spezieller symmetrischer Aufbau mit einer selbsthaltenden Spule. Dadurch kann auf die notwendigen Nuten klassischer Wicklungen verzichtet werden. Das führt dazu, dass es bei diesem Motor kein Rastmoment gibt und das Winkelmessmodul mit diesem Antrieb eine außerordentlich gleichmäßige Bewegung erlaubt. ge

www.heidenhain.de

Weitere Details zum ERP1000

http://hier.pro/LZtX9



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