Cognex ermöglicht Qualitätskontrollen mittels Barcode-Verifizierung

Sicherstellung der Lesbarkeit von Codes

Cognex ermöglicht Qualitätskontrollen mittels Barcode-Verifizierung

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Immer mehr Branchen verlangen eine Verifizierung von Barcodes. Die Barcode-Prüfung an sich ist der Prozess der Einstufung der Qualität von 1D-, 2D- und DPM-Codes. Barcode-Verifier unterstützen dabei im Markierungsprozess die Erstellung von Codes, die den Mindestqualitätsstandards entsprechen. Cognex bietet mit dem Dataman 8070 Verifier eine Lösung, die auch mit anspruchsvollen DPM-Codes zurechtkommt. Mit ihm lassen sich Reklamationen, Ausschuss, Verpackungsmaterial und Kosten reduzieren.

Die Verifizierung ist ein wesentliches Mittel der Qualitätskontrolle und stellt sicher, dass ein Code über die gesamte Lieferkette hinweg gescannt werden kann. Viele Hersteller überwachen die Codequalität über Prozessteuerungskennzahlen (Process Control Metrics, PCM) und validieren die Daten über die Software der Barcode-Lesegeräte. Jedoch sind die Ergebnisse in diesem Fall von spezifischen Geräteeinstellungen und der Beleuchtung abhängig. Ein Verifier wird dagegen regelmäßig kalibriert und er prüft alle Qualitätsparameter mit einer definierten Beleuchtung. Im Vergleich zu Lesegeräten liefern Verifier deshalb bessere Ergebnisse bei der Beurteilung der Lesbarkeit. Unter einer Barcode-Verifizierung selbst versteht man den Prozess zur Einstufung der Qualität eines Codes. Ein Barcode-Verifier ermittelt dabei aus verschiedenen Qualitätsparametern, die die Lese- oder Scanfähigkeit beeinflussen können, ein Gesamtprüfergebnis. Die Parameter orientieren sich dabei an nationalen sowie internationalen Standards und variieren je nach Code. Wenn durch eine Verifizierung die Code-Qualität sichergestellt wird, lassen sich Reklamationen, Ausschuss, Verpackungsmaterial und Kosten reduzieren.

Kriterien für die Auswahl von Verifiern

Der Verifizierungsprozess unterscheidet sich stark vom einfachen Lesen eines Codes: Zum einen benötigt ein Verifier mehr Zeit für die Analyse und generiert dabei mehr Daten als ein einfaches Lesegerät. Zum anderen bestimmen sowohl die Art (1D, 2D, DPM), die Größe – hier speziell das kleinste Modul –, als auch das Trägermaterial des Codes die Auswahl des optimalen Geräts. Außerdem erfordern die meisten Verifizierungsstandards bei gedruckten Codes eine 45°-Beleuchtung, bei direktmarkierten Codes auf reflektierenden, strukturierten oder gekrümmten Oberflächen kann jedoch auch eine 30°- oder 90°-Beleuchtung erforderlich sein. Und bei Codes auf sehr kleinen oder unterschiedlich großen Teilen sind Verifier, die in der Höhe angepasst werden können, die bessere Wahl. Zudem sollte die entsprechende Software Fehler zuverlässig diagnostizieren und protokollieren können. Die erstellten Berichte können dann zum Nachweis der Einhaltung von Vorschriften sowie zur Erkennung von Problemen im Prozess verwendet werden.

Verifizierung nach einschlägigen Standards

Folgende Richtlinien gelten bei der Prüfung mit einem Code-Verifier:

  • ISO/IEC 15416 für 1D-Barcodes: Hier werden zehn Scan-Linien über den gesamten Code projiziert und eingestuft – unter anderem gemäß ihrer Reflektions-, Dekodierungs- und Kontrastwerte.
  • ISO/IEC 15415 für gedruckte 2D-Codes: Bei diesen Codes werden acht verschiedene Parameter geprüft. Der kleinste Einzelwert repräsentiert dabei das Gesamtergebnis bei der Einstufung der 2D-Codes.
  • ISO/IEC TR 29158 (AIM DPM) für direktmarkierte 2D-Codes: Bei direktmarkierten Codes (Direct Part Mark, DPM) lehnen sich die Qualitätsparameter und der Einstufungsprozess eng an die ISO 15415 an, jedoch wird hier ein Schwellenwert festgelegt, der dann bestimmt, ob ein Code eher als hell oder dunkel bewertet wird.

Darüber hinaus gibt es in einigen Branchen ganz spezifische Anwendungsstandards. Diese fordern von den Herstellern, dass sie bestimmte Regeln bei der Barcode-Kennzeichnung einhalten. So fordert die amerikanische Food-and-Drug-Administration (FDA), dass bis zum Ende des Jahres 2020 alle Medizinprodukte einheitlich gemäß dem UDI-System (Unique-Device-Identification) zu kennzeichnen sind. Unternehmen im Handel, in der Logistik und der Lebensmittelindustrie verwenden den GS1-Standard, um die Code-Qualität in ihrer Branche zu regeln.

Für anspruchsvolle DPM-Codes

Der Dataman 8070 Verifier verfügt beispielsweise über eine leistungsstarke Beleuchtung, einen schnellen Prozessor sowie, speziell für Anwendung mit DPM-Codes, eine hochauflösende Kamera. Die robusten Einstufungsalgorithmen zur Qualitätseinstufung liefern dabei exakte und wiederholbare Ergebnisse und die detaillierten Berichte zeigen, ob Codes den Industriestandards entsprechen. Sie können, wie bereits erwähnt, zum Nachweis der Konformität herangezogen sowie zur genauen Druck- und Prozesssteuerung verwendet werden. Der Dataman 8070 unterstützt mit 30°, 45° und 90° alle drei Beleuchtungswinkel, die in der ISO/IEC TR 29158 festgelegt sind. Zudem kann er Codes auf strukturierten, gekrümmten und sogar stark reflektierenden Oberflächen erfassen und die Code-Bilder zuverlässig klassifizieren. Darüber hinaus ist der tragbare Verifier aufgrund seines ergonomischen, scannerähnlichen Designs leicht zu handhaben und der Belichtungskopf ermöglicht Nutzern einen besseren Zugriff auf Codes an vertieften oder schwer zugänglichen Stellen. Das robuste Gehäuse entspricht dabei der Schutzklasse IP65, sodass das Gerät auch rauen Bedingungen standhält. ik

www.cognex.com

Weitere Informationen zu den Barcode-Verifiern von Cognex:

hier.pro/PZYLZ

Messe Vision 2018: Halle 1, Stand 1D72

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