Leuze setzt für eine saubere Code-Basis und Architektur auf Axivion

Software-Erosion verhindern

Leuze setzt für eine saubere Code-Basis und Architektur auf Axivion

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Ihre besondere Intelligenz für die Industrie 4.0 verdanken modulare Kamerasysteme ihrer Software, die ständig für die verschiedenen Varianten weiterentwickelt und mit neuen Funktionen angereichert wird. Deshalb setzt Leuze Electronic für die Sicherung einer sauberen Architektur und Code-Basis der Softwareplattform ihrer kamerabasierten Codeleser DCR200i auf die Axivion-Bauhaus-Suite.

Inhaltsverzeichnis

1. Prüfung und Wartung
2. Schleichende Software-Erosion
3. Flexibel anpassbar

 

Für die kontinuierliche Prüfung und Wartung einer selbst entwickelten Software-Plattform, deren Code-Bestand im laufenden Betrieb ständig erweitert wird, setzt Leuze Electronic nun auf die Axivion-Bauhaus-Suite. Die Entscheidung für diese Lösung basierte auf einer eingehenden Evaluation verschiedener Tools des Competence Center Software bei Leuze. Ausschlaggebend war letztendlich neben den Analyse-Funktionalitäten der Toolsuite auch ihre Anpassbarkeit: Das Professional Services Team von Axivion hat darauf aufbauend die standardmäßig in der Out-of-the-box-Version vorhandenen Code- und Architektur-Prüfungen um unternehmensspezifische Stylechecks erweitert und so in die automatisierte Analyse eingebunden.

Insbesondere in kritischen Bereichen der Endanwendung – wie dem Datenaustausch zwischen den Komponenten des Frameworks – spielt die Architekturprüfung eine entscheidende Rolle. Zur nachweislichen Sicherung dieser Daten ist es unabdingbar, dass die Kommunikation die Vorgaben der Architektur voll erfüllt. Hier kommt, zusätzlich zu den unternehmenseigenen Regeln, die Architekturanalyse der Suite zum Einsatz: Sie deckt mögliche Abweichungen vom vordefinierten Modell auf und unterstützt Softwareentwickler und Architekten bei der Qualitätssicherung der Code-Basis der produktübergreifenden Software-Platform.

Prüfung und Wartung

Die selbst entwickelte Plattform bildet die Grundlage für mehrere Produktbaureihen bei Leuze. Unter anderem auch für ein Lesegerät zur Identifikation von Strich-, Stapel- und 2D-Codes von Leuze, das DCR 200i. Es liefert selbst bei Bandgeschwindigkeiten von bis zu 6 m/s gute Leseergebnisse. Aufgrund seines modularen Aufbaus lässt es sich zudem flexibel an verschiedene Anforderungen anpassen. Ein Hauptziel der Entwickler bei Leuze, das mit der Sicherung einer sauberen Architektur und Code-Basis in Zusammenhang mit der Plattform verfolgt wird, ist deshalb die Gewährleistung der Wartbarkeit der Software mit ihrem komplexen Komponentensystem mit zahlreichen Varianten sowie der langen Produktlaufzeiten von oftmals mehr als 10 Jahren.

Der Einsatz des Frameworks als Basis für mehrere Produktlinien erfordert außerdem, dass die Lokalisierung und Bewertung von totem sowie nicht verwendetem oder mehrfach vorhandenem Code im Mittelpunkt der Code-Prüfung steht. Darüber hinaus soll der Code auch in Zusammenhang mit folgenden Punkten geprüft werden: die Einhaltung der allgemein gültigen Programmierrichtlinien wie beispielsweise MISRA sowie unternehmensinterner Programmiervorgaben und die Einhaltung von Grenzwerten bei Softwaremetriken, etwa hinsichtlich Komplexität und Verschachtelungstiefe. Analysiert werden sowohl Neuentwicklungen als auch der umfangreiche Bestandscode in C und C++ bei Leuze.

Schleichende Software-Erosion

Die Integration der Toolsuite mit ihren automatisierten regelmäßigen Reports in die Entwicklungsarbeit erfolgte auch mit den sehr individuellen Anpassungen nahtlos und schnell. Und die bereits im frühen Entwicklungsstadium erfolgenden Hinweise auf potentielle Fehler durch die Axivion-Bauhaus-Suite bedeuten nun für das Entwicklungsteam eine erhebliche Arbeitsersparnis. Denn wenn diese möglichen Problemstellen im Quellcode erst später im Systemtest entdeckt werden, erfordern sie unter Umständen einen großen Mehraufwand, der nun von vornherein vermieden werden kann.

Die Suite bezieht, wie bereits erwähnt, in ihren Analysen nicht nur neu entwickelte Codezeilen ein, sondern per Delta-Analyse auch gezielt den Bestandscode der Software. Mit Hilfe ihrer Klon-Erkennungsalgorithmen spürt sie dabei Duplikate zuverlässig auf, findet möglicherweise problematische Codestellen, erkennt Stilverstöße und deckt zyklische Abhängigkeiten auf. Über diese kontinuierliche Überprüfung des Quellcodes im Rahmen der täglichen Abläufe wirkt Leuze einer schleichender Software-Erosion, also einem zunehmenden Qualitätsverlust der Software, aktiv entgegen.

In diesem Zusammenhang widmen sich die Entwickler im Rahmen der Clean-Code-Initiative des Unternehmens in internen Axivion Days dem Bestandscode der Software-Plattform. Ziel dieser Sitzungen ist es, neben den Neuprogrammierungen auch die vorhandene Code-Basis mit Hilfe der Toolsuite schrittweise zu verbessern. Auf diese Weise sichert sich Leuze eine hohe Qualität der Software bereits bewährter wie auch neuer intelligenter Kameras und Sensoren für den Einsatz in der Industrie 4.0. ik

www.axivion.com

Weitere Informationen zur Axivion-Bauhaus-Suite:

hier.pro/ZiLqI

Messe Embedded World 2019: Halle 4, Stand 4-448


Der DCR 200i ist ein kleiner, kamerabasierender 1D- und 2D- Codeleser
Bild: Leuze Electronic

PLUS

Flexibel anpassbar

Der kamerabasierte DCR 200i von Leuze ist ein Lesegerät zur Identifikation von Strich-, Stapel- und 2D-Codes. Er eignet sich unter anderem besonders für Anlagen der Verpackungs- und Elektronikindustrie zur lückenlosen Produktrückverfolgung. Durch seine hohe Leseleistung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 6 m/s sowie der Option einer komfortablen Parametrierung direkt am Gerät mit Hilfe einer Smartphone-App kombiniert er eine einfache Handhabung mit einer sicheren Decodierung – auch bei anspruchsvollen Leseaufgaben. Mit Hilfe des Konfigurations-Wizard im integrierten webConfig-Tools kann der kompakte Codeleser einfach und schnell in Betrieb genommen werden. Für größere Reichweiten oder Miniaturcodes stehen Optikvarianten zur Verfügung. Und für die Feldbusintegration werden Standardschnittstellen wie Profinet oder Ethernet TCP/IP angeboten. Darüber hinaus erfüllt beispielsweie die Variante mit Edelstahlgehäuse und IP69K/ IP67 auch besonders hohe Anforderungen an die Beständigkeit gegen Reinigungsmittel.

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