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Bopla bietet individuelle Bedienterminals

Prozessüberwachung mit Stil
Bopla realisiert individuelles Gehäuse für Schwer + Kopka

Mit dem Überwachungsterminal SK 4.10 bietet Schwer + Kopka eine moderne und anwenderfreundliche Lösung zur Prozess- und Werkzeugüberwachung in IIot-Umgebungen. Auch beim Gehäuse machte das mittelständische Unternehmen keine Kompromisse – und setzte auf die Expertise von Bopla.

Daten online erfassen und Prozesse überwachen: Das ist die Kernkompetenz von Schwer + Kopka. Das Unternehmen in Weingarten (Baden-Württemberg) entwickelt und produziert Maschinenterminals, Prozessüberwachungssysteme sowie MES-Lösungen für Stanzen, Pressen, Umformtechnik, Zerspanung sowie Montage- und Fügetechnik. Die Geräte erfassen und analysieren die Effizienz der Fertigung, sorgen für eine sichere Qualität, schützen Maschinen und Werkzeuge vor Überlastung und können auch für eine komplette Betriebsdatenerfassung (BDE) eingesetzt werden. In allen Systemen schlägt als Herz ein digitaler Hochleistungs-Signalprozessor aus eigener Entwicklung, der auch bei schnellsten Produktionsmaschinen für eine zuverlässige Überwachung der prozessrelevanten Messsignale sorgt. Mit der optionalen OPC-UA-Datenschnittstelle sind die Terminals für die Zukunft vorbereitet und können im Sinne von Industrie 4.0 in vielfältige Datenerfassungsaufgaben eingebunden werden.

Maßgeschneiderte Gehäuselösungen

Bereits seit 2010 bezieht Schwer + Kopka Gehäuse von Bopla und schätzt die exzellente Qualität, das vielseitige Angebotsspektrum sowie die konsequente Kundenausrichtung. Auch für das Überwachungsterminal SK 4.10 mit einem 10,1-Zoll-LED-Display und kapazitiven Multi-Touch hat der Systemspezialist für Industrie 4.0 in der Serienfertigung erneut mit Bopla zusammengearbeitet. Diesmal kam jedoch kein mechanisch bearbeitetes Standardgehäuse, sondern ein komplett individuelles Gehäuse zum Einsatz. Wie auch immer die optischen und technischen Zielsetzungen aussehen – mit über 50 Jahren Erfahrung, tiefem Anwendungswissen, innovativen Technologien und einem weltweiten Netzwerk (Einbindung in die Phoenix Mecano Gruppe + externe Partner) realisiert das Bünder Unternehmen maßgeschneiderte Gehäuse, die exakt den Vorstellungen der Kunden entsprechen. Zur Wahl stehen dabei eine Vielzahl an Werkstoffen sowie Fertigungsarten, die den unterschiedlichen Anforderungen an Gestaltungsfreiheit, Robustheit und Stückzahlen gerecht werden – von Kunststoff- und Metallgehäusen über Aluminiumprofile bis hin zur Druckgusstechnik.

Stand der Technik und moderner Bedienkomfort

Im Falle des SK 4.10 von Schwer + Kopka handelt es sich um ein Metallgehäuse in Stanz-Biegetechnik mit einem Aluminium-Frontrahmen sowie einer bedruckten Glasscheibe, die für eine optimale Touch-Funktion im Optical-Bonding-Verfahren mit dem Display verklebt ist. Die Verwendung von Metall ist den typischerweise rauen Einsatzumgebungen im Produktionsbetrieb und einer effektiven EMV-Abschirmung geschuldet. Das SK 4.10 ist der Nachfolger des Modells SK 400 und das Ergebnis sich ändernder Marktanforderungen. Die Technik wurde auf den neuesten Stand gebracht und eine größere Version mit einem 10-Zoll-Display sowie kapazitivem Touch realisiert. Allerdings konnte der bisheriger Gehäusepartner für das SK 400 keine Glasfronten herstellen, für Bopla war das hingegen kein Problem.

Hohe Qualitätsansprüche

In den Überwachungsterminals der SK-Baureihen ist die komplette Elektronik für die Auswertung der Sensorsignale, die Visualisierung für die Prozessüberwachung und die Datenerfassung in einem platzsparenden Flachgehäuse untergebracht. Das SK 4.10 basiert dabei auf der neuesten Geräteserie CPX und wird im Bereich Pressen und Gewindewalzen eingesetzt. Neben dem bereits erwähnten Multi-Touch mit leuchtstarkem LED-Display bietet es bis zu acht Analogeingänge mit hochdynamischer Signalverstärkung, fünf digitale Ein- und Ausgänge, ein Easy-Touch-Steuerelement, eine Betriebsart-Anzeige sowie eine Schnittstelle für IIoT/MES/MDE/BDE. Hohe Fertigungsqualität, saubere Verarbeitung, ein robustes Gehäuse, eine fehlerfreie Pulverbeschichtung mit Aufdruck sowie eine funktionsfähige Glas-Touch-Front, auf die auch in rauer Umgebung Verlass ist, gehörten zu den Grundanforderungen. Durch die Verwendung moderner Fertigungstechnologien stellt der Gehäusespezialist sicher, dass die Qualität nicht nur den gesetzlichen Mindestanforderungen genügt, sondern weit darüber liegt.

Alles aus einer Hand

Neben der Fertigung des Gehäuses übernahm Bopla auch die mechanische Bearbeitung, die Veredelung und Bedruckung, die Fertigung der Platine sowie die HMI-Integration und die Verpackung. Dieses Rundum-Sorglos-Paket war für Schwer + Kopka sehr wichtig. Auch das speziell entwickelte Verpackungskonzept wurde bei Bopla hervorragend umgesetzt. Eine besondere Herausforderung stellten die LED-Leisten im unteren Bereich des Displays dar. Da sich die LEDs direkt hinter der Folientastatur befinden und somit so gut wie keine Diffuserschicht vorhanden war, musste eigens ein spezieller Einleger entwickelt werden. Dieser wurde bei Bopla per 3D-Druck gefertigt und sorgt für eine harmonische Ausleuchtung. Das Ergebnis: eine gleichmäßige Helligkeit in der Mitte und an den Rändern sowie eine nach vorn gerichtete Lichtstreuung, die den kapazitiven Touch zwischen den beiden LED-Leisten farblich nicht beeinflusst.

Optimale Lösungen

Eine maßgeschneiderte Gehäuselösung mit HMI ist ein komplexes Produkt. Eine optimale Lösung erreicht man nur, wenn zentrale Systemkomponenten und darauf basierend die Komplettlösung aus einer Hand kommen. Als Systemanbieter verfügt Bopla über das notwendige Know-how sowie die entsprechenden Fertigungstechnologien und ist damit ein starker Partner für die Realisierung individueller Gehäusewünsche. (ge)

Weitere Details:

http://hier.pro/naccI

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