Der einfache Weg zur HTML5-Visualisierung

Mithilfe des i4designer den Produktionsprozess im Blick

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Klassische Scada- und HMI-Systeme stoßen an ihre Grenzen, sollen Maschinen und Anlagen über Tablets, Smartphones oder direkt von einem Browser überwacht und gesteuert werden. Der Trend geht deshalb zu Lösungen basierend auf HTML5. Allerdings sind weder Systemintegratoren noch Anwender zwangsläufig HTML-Spezialisten. Das Tool der Wahl ist daher ein webbasierter Designer, mit dem sich selbst komplexe HTML5-Visualisierungen ohne tiefgreifende Kenntnisse per Drag & Drop erstellen lassen; unabhängig von der HMI- oder Scada-Anwendung.

Michael Böhrer ist Marketing Manager bei Webfactory GmbH in Buchen

Inhaltsverzeichnis

1. Ein Werkzeug für alle Scada- und HMI-Anwendungen 2. Projektverwaltung leicht gemacht 3. Nutzen im Betrieb

Entwicklungsingenieure und Systemintegratoren in den unterschiedlichen Branchen müssen sich immer wieder der Herausforderung stellen, Visualisierungslösungen zu entwickeln, die mit Scada- oder HMI-Systemen unterschiedlicher Hersteller funktionieren. Zudem liegen Fernzugriff, Cloudlösungen oder BYOD (Bring Your Own Device) im Trend, was den Aufwand für die Visualisierung steigert. Hier werden meist Lösungen gefordert, die auf HTML5 basieren. In der Regel sind damit ein erheblicher Zusatzaufwand für den Entwickler und meist auch geringerer Komfort für den Anwender verbunden.

Ein Werkzeug für alle Scada- und HMI-Anwendungen

Um hier Abhilfe zu schaffen, hat Webfactory mit dem i4designer eine vollständig grafische, cloudgestützte Engineering-Plattform entwickelt, mit der sich HTML5-basierte Visualisierungen einfach und schnell erstellen lassen. Dabei lässt sich das clevere Werkzeug, das ursprünglich als Teil der Scada-Software des Unternehmens entwickelt wurde, auch unabhängig davon für alle anderen am Markt vorhandenen Scada- und HMI-Anwendungen einsetzen. Der Entwicklungsaufwand für Visualisierungen reduziert sich damit deutlich, denn es ist nur noch eine Software erforderlich, die zudem einfach zu bedienen ist:

Anwendungen lassen sich beispielsweise komfortabel durch Import von Textdateien generieren, was bis zu 90 % der Entwicklungszeit einsparen kann. Aber auch die Handarbeit funktioniert schnell und intuitiv. Zum i4designer gehört eine Symbolbibliothek mit mehr als 1000 Standardsymbolen, die für ganz unterschiedliche Visualisierungsprojekte genutzt werden können. Sie lassen sich einfach via Drag & Drop positionieren, ausrichten und anpassen. Die Visualisierung lässt sich quasi in Echtzeit überprüfen, denn es werden sofort die aktuellen Live-Prozesswerte schon während der Projektierung angezeigt, entweder vom Zielsystem oder in einer Simulation.

Zu dieser Standardbibliothek gehören statische Symbole, z.B. Behälter, Gebäudegrundrisse etc., ebenso wie Schalter zum Einschalten von Geräten oder dem Setzen von Werten. Anzeigeformate für numerische Werte sind frei definierbar und Hintergrundfarben abhängig von SPS-Variablen einstellbar. Bei Bedarf lässt sich die Symbolbibliothek mit einem Software-Development-Kit (SDK) jederzeit durch kundenspezifische Symbole ergänzen. Um den Engineering-Aufwand weiter zu reduzieren, kann der Anwender sich Mastertemplates mit Parameterübergabe erstellen, die mit wenigen Klicks auf weitere Projekte übertragbar sind. Einfachere Projekte lassen sich fast automatisiert erstellen, was Zeit- und Kostenaufwand für die Entwicklung der Visualisierung minimiert. Dabei ist es möglich, die Visualisierung einfach an individuelle Designs und CI-Vorgaben anzupassen.

Projektverwaltung leicht gemacht

Die Verwaltung unterschiedlicher Projekte ist ebenfalls einfach und komfortabel. Die Projektverwaltung nutzt GIT als Versionsverwaltung für den gesamten Lifecycle der i4designer-Anwendungen. Alternativ kann ein eigener GIT-Server genutzt werden, um die Projektdaten im privaten Speicherbereich zu behalten. Diese in der IT-Welt beliebte Versionsverwaltung wurde in den Designer integriert, damit auch mehrere Benutzer gemeinsam eine Visualisierung entwickeln können, ohne sich ständig manuell abzugleichen, denn alle arbeiten immer automatisch mit dem neuesten Stand. Da in der integrierten Sourcecode-Verwaltung alle Änderungen an den Projekten festgehalten werden, lassen sich bei Bedarf auch ältere Versionsstände einfach wiederherstellen.

Sobald die Visualisierung fertig ist, werden die Projektdateien auf das Zielsystem übertragen. Wie das geschieht, hängt allein davon ab, welche Möglichkeiten das in der Anwendung eingesetzte HMI- oder Scada-System unterstützt, denn die Projektdateien können sowohl online als auch offline übertragen werden, z.B. über FTP oder über USB-Schnittstelle. Für Anwendungen mit vielen Installationen ist das auch automatisiert und zeitgesteuert möglich.

Nutzen im Betrieb

Im praktischen Betrieb profitiert dann der Maschinen- oder Anlagenbediener von den Möglichkeiten der webbasierten Visualisierung. Er hat beispielsweise überall die gleiche Bedienoberfläche, unabhängig von der eingesetzten Steuerung. Die Anzeige ist außerdem an die unterschiedlichen Ausgabegeräte optimal angepasst, egal ob die Bedienoberfläche auf dem Panel-PC an der Anlage oder Maschine, am Tablet und Smartphone unterwegs oder am PC im Büro genutzt wird. Das bringt Vorteile, gleichgültig ob es sich um eine überschaubare Anlage, ein großes Werksareal oder global verteilte Standorte handelt. ge

www.webfactory-i4.de

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