Alternative zur Rohrinstallation

Pflitsch bietet kompakten Rundumschutz

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Der wachsende Automatisierungsgrad in der Industrie führt zu mehr Verkabelungsaufwand und verzweigten Kabelstrecken, bei denen auch kleine Kabelvolumina rundum sicher und modifizierbar verlegt werden müssen. In diesem Segment verdrängt der Pflitsch-Installationskanal PIK zunehmend die üblichen Rohrinstallationen.

Walter Lutz, freier Fachjournalist, im Auftrag von Pflitsch

Die Kabelinstallation in Stapa-Rohren ist längst nicht mehr zeitgemäß. Denn wenn eine Verkabelung nachträglich verändert werden muss, ist das Durchfädeln der Leitungen umständlich. Bei konfektionierten Kabeln muss der Anwender zudem meist größere Rohrquerschnitte verbauen. Der Pflitsch-PIK-Kanal aus hochwertigem Stahlblech oder in Edelstahl-Qualität räumt mit diesen Nachteilen auf. Sein Korpus und Deckel bilden ein verwindungssteifes und geschlossenes Kanalsystem, das sich auf der gesamten Streckenführung öffnen lässt, wie von den großen Industrie-Kanälen bekannt. Kabel sind also einfach einlegbar. Spätere Modifikationen verlaufen unproblematisch, auch wenn die Kabel bereits mit Steckern, Sensoren oder anderen Bauteilen konfektioniert sind.
Zehn Querschnitte und jede Menge Formteile
Mit den zehn Querschnitten von 15 mm x 15 mm bis 200 mm x 60 mm bietet der PIK-Kanal jeder Applikation Platz, um unterschiedliche Kabelvolumina sicher und wirtschaftlich zu führen. 90°- und 45°-Winkelbauteile – rund oder eckig – sowie T-Stücke und weitere Formteile ermöglichen eine geschlossene Kabelführung im XYZ-Raum. Bei senkrechter oder Über-Kopf-Montage verhindern Kabelrückhalter aus Federstahl, dass eingelegte Leitungen aus dem geöffneten Kanal fallen. Trennwände ermöglichen die separate Verlegung von zum Beispiel Kupfer- und Glasfaser-Leitungen. Dazu wird der PIK mit in den Kanalboden einschiebbaren Haltern ausgerüstet. Über die Verzahnungsverbinder, die im Kanal eingepresst oder verschraubt werden, ergibt sich eine zuverlässige Verbindung der Kanalkomponenten und ein sicherer Potenzialausgleich. Die nach DIN VDE 0604/0606 geforderten Übergangswiderstände werden dabei deutlich unterschritten.
Umfassender Kantenschutz schont Verkabelung
Der PIK wird generell schon gratarm gefertigt. Zusammen mit einem umfangreichen Kantenschutz sowie speziellen Winkelverbindern wird somit garantiert, dass Kabelmäntel selbst im vibrierenden Umfeld nicht beschädigt und beispielsweise Glasfaser-Kabel im richtigen Winkel verlegt werden. Statt aufsteckbaren Gummilippen, die sich im Betrieb schnell lösen können, setzt Pflitsch beim PIK auf unverlierbare Komponenten aus hochwertigem und langlebigem Kunststoff. Endkappen ergeben einen formschönen Abschluss des montierten Kanals. Kantenschutzbauteile für die Kanalenden sorgen für einen sicheren Kantenschutz, damit heraushängende Kabel vor Beschädigungen geschützt sind. Über Rastnasen sind diese Kappen sicher im Kanal fixiert. Da die Kappen zudem oben zu öffnen sind, können Kabel eingelegt und entnommen werden, ohne sie abzunehmen.
Für seitliche Ausbrüche hat Pflitsch die Kabelschutz-Variante KSSV entwickelt: Sie wird von oben in den Kanalausbruch geschoben und überdeckt so etwaige scharfe Blechkanten. Das KSSV ist oben zu öffnen, um Kabel einzulegen. Passend dazu gibt es eine einschiebbare Blindplatte, mit der sich nicht benötigte Ausbrüche sicher verschließen lassen und Lochplatten mit Bohrungen in den Größen M16 und M25 für den Einsatz von Kabelverschraubungen. So lassen sich Kabel mit Zugentlastung aus dem PIK führen. Um die seitlichen Ausbrüche einfach, schnell und sauber einbringen zu können, hat Pflitsch diverse Ausklinkwerkzeuge im Programm, die elektrohydraulisch oder per Hand betätigt werden. Über ein Blechbauteil passend zu den Ausbrüchen lässt sich auch ein weiterer PIK formschlüssig seitlich an den Kanal anbringen. Des Weiteren ist es über einen Verbinder auch möglich, ihn sicher mit seinem „großen Bruder“, dem Pflitsch-Industrie-Kanal zu kombinieren.
Schnelle Konfektionierung und einfache Montage
Der PIK-Kanal entspricht den aktuellen Sicherheitsanforderungen, IEC- und UL-Normen. Es gibt ihn aus hochwertigem Stahlblech, oberflächenbehandelt wahlweise in den Ausführungen verzinkt/blank, verzinkt/grundiert in RAL 7035 oder verzinkt/pulverbeschichtet in der RAL-Wunschfarbe des Nutzers. Ebenso verfügbar ist der Kanal in der Edelstahl-Qualität 1.4301. Für Konfektionierungsarbeiten stehen praktische Werkzeuge, Kleinmaschinen und bewährte Befestigungstechnik zur Verfügung, durch die der PIK schnell angepasst und sauber montiert werden kann. Beispielsweise ist es mit der elektrohydraulischen Maxicut-Trennschere oder der handbetriebenen PIK-Cut in Sekundenschnelle möglich, den Installationskanal exakt und gratarm abzulängen. Ausbrüche werden mit der Pflitsch-Ausklink-Einheit realisiert – wahlweise per Hand- oder Akkuwerkzeug. Für Anwender mit einem hohen Konfektionsbedarf rechnen sich diese Bearbeitungswerkzeuge innerhalb kurzer Zeit.
Bei der Schraubmontage erleichtern vorgestanzte, definierte Langlöcher das Ausrichten und Befestigen des Kanalkörpers an Maschinenteilen oder Wänden. Über praktische Halteklammern lässt sich der PIK dabei noch einfacher montieren: In der Werkstatt vorgefertigte Kanalkonfigurationen werden einfach am späteren Einbauort in die dort angebrachten Klammern eingeclipst. Für besondere Einsatzfälle hat Pflitsch außerdem ein Hochleistungsklebeband im Programm, das eine schnelle sowie sichere Montage ganz ohne Bohren ermöglicht.
Aufgrund von seitlich durchlaufenden Sicken ist der PIK trotz seines geringen Gewichts verwindungssteif ausgelegt und bildet schließlich im montierten Zustand eine sehr formstabile Gesamtkonstruktion. Der Deckel wird ohne Schrauben oder Riegel einfach aufgeklipst und sitzt sicher – selbst bei senkrechter Montage und unter Vibrationen.
Um bis zu 20 % günstiger in den Gesamtkosten
Mit dem Planungstool Easy Route 4.0 kann der PIK – wie der Industrie- und Gitter-Kanal – dreidimensional einfach und sicher passend zur Einbausituation in der Anlagenumgebung geplant werden. In der intelligenten Datenbank sind Industrie-, PIK- und Gitter-Kanalsysteme enthalten – mit allen Formteilen, Abgängen und Anbindungen an Schaltschränke, Gehäuse oder Anlagenkomponenten. Die Planungsdaten aus Easy Route 4.0 lassen sich zudem über eine Step-Datei in das kundeneigene CAD-System laden und dort weiterverarbeiten. Auf dieser Datenbasis werden Stück- und Bestelllisten für das Angebot erstellt und die Fertigungsdaten generiert, aus denen Pflitsch die benötigten Komponenten realisiert und sie zu Kanalbaugruppen vormontiert. Diese werden termingerecht in die Kundenproduktion geliefert – auf Wunsch auch inklusive der Kanalmontage vor Ort. Da die Daten vom Aufmaß bis zur Fertigung durchgängig digital weiterverarbeitet werden, können dabei keine Übertragungsfehler auftreten. In diesem Zusammenhang belegt die wachsende Anzahl an Projekten zudem, dass sich durch dieses Vorgehen die Durchlaufzeiten der Kabelkanalrealisierung um die Hälfte verkürzen lässt und die Kosten insgesamt um gut 20 % reduziert werden. Pflitsch stellt seinen Kunden das Planungstool Easy Route 4.0 kostenlos zur Verfügung. ik


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