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Analysensystem von Analytik Jena prüft Abwässer

Analysensystem
Analysensystem von Analytik Jena prüft Abwässer

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Die Einhaltung von Umweltschutzrichtlinien spielt in der Prozessindustrie eine wichtige Rolle. Insbesondere der Untersuchung von Abwässern auf den Gehalt an Schadstoffen kommt hierbei eine große Bedeutung zu. Dow Chemical setzt hierfür einen TOC-Analysator von Analytik Jena ein. Das Gerät ist nicht nur für partikelhaltige Proben geeignet, sondern ermöglicht die simultane Bestimmung von TOC und TNb-Werten.

Seit rund 15 Jahren setzt der global agierende Chemiekonzern The Dow Chemical Company (Dow) auf die Geräte der Analytik Jena AG. Das 1897 gegründete Unternehmen ist einer der weltweit führenden Hersteller von Basis- und Spezialchemikalien sowie Hochleistungswerkstoffen. Der US-amerikanische Konzern mit Sitz in Midland/Michigan zählt zu den zehn größten US-Firmen in Deutschland. Seit 1995 ist Dow auch in der mitteldeutschen Region präsent und schreibt an den Standorten Schkopau, Böhlen, Leuna und Teutschenthal die traditionsreiche Geschichte der Kunststoff- und Chemikalienherstellung fort.

Ein Analysator hilft beim Schutz der Umwelt
Eine wichtige Säule bei der Einhaltung von Umweltschutzrichtlinien bei Dow ist der TOC-Analysator Multi N/C 3100. Das Unternehmen nutzt das Analysensystem, um Abwässer auf den Gehalt an Schadstoffen zu untersuchen. Wichtig bei der Kontrolle der Wassergüte sind vor allem zwei Parameter: Einerseits die Belastung mit organischen Verunreinigungen, die über die Bestimmung des Summenparameters Total Organic Carbon (TOC) quantifiziert wird, andererseits die Belastung mit Nitraten, Nitriten, Ammoniumsalzen oder organischen Stickstoffverbindungen, die sich im gesamten gebundenen Stickstoffgehalt (TNb) widerspiegeln. Mit dem Analysensystem lassen sich beide Summenparameter einfach und schnell bestimmen.
Analyse aller Arten von Wasser
Die Wasserprobe wird in einen Hochtemperaturreaktor injiziert. Alle Kohlenstoffverbindungen werden in einer Sauerstoffatmosphäre bei ca. 800 °C rasch zu Kohlendioxid umgesetzt, ein Katalysator unterstützt die Oxidation. Das entstandene Kohlendioxid wird mithilfe eines nicht-dispersiven Infrarotdetektors (NDIR) erfasst und quantifiziert. Die in der Probe enthaltenen Stickstoffverbindungen werden bei der katalytischen Hochtemperaturoxidation zu Stickstoffmonoxid umgesetzt. Dieses wird mithilfe des Chemilumineszenzverfahrens erfasst. Dabei können TOC und TNb simultan aus einer einzigen Injektion der Probe bestimmt werden. „Das Gerät ist zur Analyse aller Arten von Wasser bestens geeignet – vom Reinst- und Trinkwasser bis hin zum Industrieabwasser. Der Multi N/C 3100 ist robust und ein echtes Routinegerät“, erklärt Dr. Ralph Zimmer, Lead Analytical Manager im Dow-Werk Böhlen. Der Focus Radiation NDIR-Detektor, das Herzstück des Analysators, ist bestens gegen Korrosion geschützt. Seine Langlebigkeit unterstreicht die Analytik Jena mit zehn Jahren Garantie.
Damit das Messgerät im 24-Stunden-Betrieb zuverlässige Ergebnisse liefert, greifen Hard- und Software im Self-Check-System ineinander: Geprüft wird alles, vom Gasfluss bis zum Detektorstatus. So fallen Gaslecks oder Flussschwankungen sofort auf. Streuende Messwerte oder Minderbefunde sind ausgeschlossen. Diese Sicherheit und Robustheit stellen auf dem Markt für Analysenmesstechnik Alleinstellungsmerkmale dar. Dass ein solcherart wartungsarmes System entstehen konnte, das Tag für Tag im industriellen Umfeld besteht, kommt nicht von ungefähr: Analytik Jena und Dow arbeiten eng zusammen, sodass Wünsche und Erfahrungen der Anwender unmittelbar in die Produktentwicklung einfließen – zum beiderseitigen Nutzen.
„Most effective technologies“
Am Anfang war Wagemut: Beim ersten Auftrag von Dow vor der Jahrtausendwende hatte Analytik Jena erst begonnen, sich ihre Märkte zu erschließen. Die Produkte und Technologien des Unternehmens, dessen Gründer dem früheren Zeiss-Kombinat entstammen, überzeugten seine neuen Anwender jedoch auf Anhieb. Inzwischen hat sich der Messtechnik-Spezialist etabliert. Heute greifen Unternehmen der Dow-Gruppe weltweit auf Analysenmesstechnik aus Jena zurück, beispielsweise in Spanien, den USA oder Kuwait. Das Produktportfolio des Unternehmens wird bei Dow auf einer Liste der effektivsten Technologien geführt. „Die kurzen Reaktionszeiten und die sehr gute Zusammenarbeit mit festen Ansprechpartnern sind nicht nur hilfreich für mein Labor, sondern auch für mich persönlich“, erklärt Dr. Ralph Zimmer den Grund dafür. jg
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