Optische Distanzsensoren mit erhöhter Performance (Hannover Messe: 9-D54)

Zehnmal schneller mit Fast-Ethernet

Anzeige
Höhere Geschwindigkeit und Genauigkeit bei Sensoren bedeuten auch größere Mengen an Messdaten, die übertragen und weiterverarbeitet werden müssen. Daher hängt die Leistungsfähigkeit eines Sensors auch in erheblichem Maße von der Schnittstelle ab, mit der die Daten und Signale übermittelt werden. Moderne Schnittstellen wie IO-Link und vor allem Fast-Ethernet erfüllen die gestiegenen Ansprüche an die Performance der Sensorik in Maschinen und Anlagen.

Die Effizienz und Schnelligkeit von Sensoren beeinflusst maßgeblich die Performance technischer Systeme. Die Problematik liegt in der Geschwindigkeit, ausreichend Daten sprich Messwerte zu erfassen und in der gleichen Geschwindigkeit diese Signale an eine Steuerung weiter zu leiten. Mit der Forderung nach immer dynamischeren Prozessen mit schnellerer Erfassung und höherer Auflösung wächst auch die Menge der Informationen. Es entstehen enorme Datenmengen, die schnell und zuverlässig weitergeleitet und verarbeitet werden müssen. Zu den wohl wichtigsten Sensoren gehören die optischen Sensoren, die es in unterschiedlichsten Ausprägungen gibt. Sie erkennen nicht nur die Anwesenheit eines Objektes sondern messen Abstände, Entfernungen oder Längen und erfassen Größen, Formen, Füllstände, Positionen und vieles mehr. Ihr Vorteil ist, dass sie schnell, berührungslos und verschleißfrei arbeiten.

So genannte optische Distanzsensoren mit CCD-Technologie (ODS) von Leuze electronic sind für dynamische Produktvermessung auf Förderstrecken sowie auf Positionieraufgaben und Greiferapplikationen ausgelegt. Die neue Ausführung ODS 96B, für den Messbereich von 60 bis 2000 mm, bietet Messzeiten von 2 ms und ermöglicht damit eine bis zu fünfmal schnellere Erfassung dynamischer Vorgänge als vergleichbare Produkte. Das bedeutet engere Raster, also feinere und genauere Informationen mit stabileren Messwerten, was vor allem Applikationen mit glänzenden oder strukturierten Oberflächen sowie mit Temperaturschwankungen unterstützt. Die Genauigkeit liegt bei ±1 % mit einer Wiederholgenauigkeit von ±0,5 %.
Schnelle Einstellung und Inbetriebnahme
Genaueres Messen ermöglicht auch schnellere Einregel- beziehungsweise Einstellvorgänge. An dieser Stelle unterstützt ein gut sichtbares OLED-Display mit Folientastatur die Visualisierung und Bedienung. Das Display zeigt Messwerte in Millimeter an, die selbst bei starker Sonneneinstrahlung noch gut ablesbar sind. Menügeführt ist die komplette Gerätekonfiguration von Schaltpunkten und Messbereichen bis hin zu Filtereinstellungen direkt am Gerät möglich. Dazu gehört auch die Auswahl von Betriebsmodi sowie die Gerätediagnose. Eine Besonderheit des kompakt gebauten ODS 96B ist neben herkömmlichen Schnittstellen das integrierte IO-Link-Interface. Es dient als serielle, bidirektionale Kommunikationsschnittstelle für eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung.
Im Vergleich zu den optischen Distanzsensoren ODS, die punktförmig mit einem LED- oder Laser-Strahl arbeiten, ermitteln die flächendeckenden Distanzsensoren ROD 4 eine 2D-Tiefeninformation mit einem Erfassungswinkel von 190°. Die gewonnenen Flächen- und Tiefeninformationen geben Aufschluss über Breite, Kontur, Position und Lage eines Objektes. Sie werden typischerweise für Konturvermessungen, Greiferpositionierung, Zugriffskontrolle oder Kollisionserkennung sowie die Positionierung fahrerloser Transportsysteme eingesetzt.
Der Messbereich des ROD 4 liegt zwischen 0 und 50 m. Als Messprinzip dient das Pulslaufzeitverfahren, das in kurzen Abständen einzelne Lichtimpulse aussendet. Aus der Zeitdifferenz zwischen Aussendung und Empfang eines Lichtimpulses lässt sich der Abstand zu jenem Objekt errechnen, welches das Licht reflektiert hat. Dieses Verfahren ermöglicht die Distanzmessung sowohl auf hellen als auch dunklen Oberflächen. Mit dem neuen ROD 4plus erweitert Leuze electronic das Produktprogramm. Er verfügt als einziger seiner Leistungsklasse über eine integrierte Fast-Ethernet-Schnittstelle mit einer Übertragungsrate von 100 Mbit/s. Durch die Fast-Ethernet Schnittstelle ist der Sensor bis zu zehnmal schneller als bisherige Systeme. Diese schnelle Datenübertragung ist besonders bei der Erfassung von 3D-Profilen notwendig, die durch Bewegung des Messobjektes oder des Laserscanners generiert werden können. Neben der schnellen Rohdatenübertragung, bei der komplette 2D/3D-Scanprofile zu übertragen sind, können Messwerte im ROD 4plus auch vorverarbeitet werden. Durch Konfiguration der Vorverarbeitung lassen sich Umfang, Struktur, Filterung und Darstellungsart der Messwerte individuell auf die jeweilige Applikation anpassen. Dies erfordert keine speziellen Programmierkenntnisse oder zusätzliche Hardware.
eA 512

eA-INFO-TIPP
Der Flächensensor ROD 4plus ist für die Übertragung von Messdaten mit einer Fast-Ethernet-Schnittstelle ausgestattet. Eine sehr ausführliche technische Beschreibung von Fast-Ethernet und den anderen Ethernet-Varianten ist auf der folgenden Website zu finden:

Der Flächensensor ROD 4plus ist für die Übertragung von Messdaten mit einer Fast-Ethernet-Schnittstelle ausgestattet. Eine sehr ausführliche technische Beschreibung von Fast-Ethernet und den anderen Ethernet-Varianten ist auf der folgenden Website zu finden: www.koehler-ks.de/Ethernet.html
Eine Übersicht über die messenden optischen Senoren von Leuze

praxis plus
Mit der hohen Geschwindigkeit der Messdatenerfassung und deren schneller Übertragung an die Steuerung erhöhen die optischen Triangulations-Distanzsensoren ODS 96B sowie die flächende-ckenden Distanzsensoren ROD 4plus die Performance unterschiedlichster Anwendungen. Der ODS 96B mit IO-Link-Interface bietet einen Erfassungsbereich von 60 bis 2000 mm und Messzeiten von 2 ms. Der ROD 4plus verfügt über einen Messbereich von 0 bis 50 m bei einem Erfassungswinkel von 190°. Besonderheit ist die Fast-Ethernet-Schnittstelle mit einer Übertragungsrate von 100 Mbit/s.
Anzeige

Festo: Digitalisierung

Smartenance

Die Digitalstrategie von Festo im Überblick

Schlagzeilen

Video aktuell

Oliver Vogel, Team Leader Commercial Engineering bei Rockwell Automation GmbH erläutert das Besondere an Engineeringtools und welchen Vorteil Maschinenbauer davon haben

Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Automation Award

Automation Award 2018
Die Besucher der SPS IPC Drives haben gewählt. And the winners are…

Videos

Hier finden Sie alle aktuellen Videos

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de