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TÜV SÜD klärt über Umgang mit Daten gemäß DSGVO auf

Personenbezogene Daten
TÜV Süd informiert über sichere Datenlöschung gemäß DSGVO

DSGVO
Der TÜV Süd erklärt, wie sichere Datenlöschung funktioniert Bild: TÜV Süd
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Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist zu einem Begriff geworden, der den meisten Unternehmen mittlerweile etwas sagt. Doch was genau fordert die DSGVO? Welche Daten sind zu löschen, welche dürfen weiterverarbeitet werden? Die Experten von TÜV Süd klären über die angemessene Speicherung und Löschung von Daten gemäß den neuen Vorgaben auf. Ab dem 18. Mai 2018 gilt die bereits 2016 in Kraft getretene neue EU-Richtlinie, die für einen verbesserten Schutz personenbezogener Daten sorgen soll. Den Unternehmen, die sich nicht an die neuen Vorgaben halten, drohen Strafen von bis zu 20 Millionen Euro, beziehungsweise in Höhe von vier Prozent ihres gesamten weltweiten Jahresumsatzes. Generell gilt: Personenbezogene Daten müssen in einer Form gespeichert werden, die die Identifizierung der betroffenen Personen nur so lange ermöglicht, wie es für die Zwecke, für die sie verarbeitet werden, erforderlich ist. Werden personenbezogene Daten nicht mehr für den Zweck benötigt, für den sie ursprünglich erfasst wurden, sind sie zu löschen. Wenn Personen ihre Einwilligung zur Datennutzung oder -verarbeitung widerrufen, ist das ein ebenfalls verpflichtender Grund für Unternehmen, die entsprechenden Informationen zu löschen.

„Die DSGVO gibt Unternehmen zwar vor, in welchen Fällen personenbezogene Daten zu löschen sind, allerdings nicht wie“, sagt Rainer Seidlitz, Datenschutzexperte bei TÜV Süd. Gängige Praxis ist zum Beispiel das Überschreiben elektronisch gespeicherter Daten beziehungsweise das physische Zerstören von Datenträgern. Eine andere Möglichkeit ist das Anonymisieren von Daten, sodass keine Zuordnung zu einer bestimmten Person mehr möglich ist. In diesem Fall können die dann anonymisierten Daten weiterhin gespeichert bleiben. „Die normale Löschfunktion von Betriebssystemen und Datenbanken reicht allerdings in aller Regel nicht aus, um die Anforderungen der neuen Richtlinie zu erfüllen“, betont der Datenschutzexperte. Zu einer angemessenen Datenlöschung ist zum Beispiel eine geeignete Software zu verwenden, die Daten so löscht, dass sie nicht mehr lesbar sind. Zudem ist darauf zu achten, dass alle Kopien der betroffenen Daten gelöscht werden – auch in der Cloud. jke

www.tuev-sued.de

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