Industrie 4.0 effektiv unterstützen

TE Connectivity integriert NFC-Chip in Kabelsteckverbinder

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TE Connectivity, Hersteller von Verbindungstechnik und Sensorlösungen, hat NFC als Technologie für die Kommunikation mit Steckverbindern integriert. Damit eignet sich die Near Field Communication auch für Industrie-4.0-Anwendungen bei industriellen Steckverbindern. NFC-Chips, die in Steckverbinder integriert sind, erlauben es so, mittels NFC-fähiger Endgeräte wichtige Informationen zu den Steckverbindern auf bestimmten Webseiten abzurufen. Die NFC-Technologie ist benutzerfreundlich und ermöglicht einen leichten Zugriff, da sie mit der Scantechnik für mehrere Geräte gleichzeitig eingesetzt werden kann.

Inhaltsverzeichnis

1. Datengesteuerte Entscheidungen in Echtzeit
2. Bewährte Technik für die Industrie
3. Keine Konkurrenz zu Bluetooth oder Wireless-LAN

Im industriellen Einsatz vor Ort bieten die NFC-Chips den Benutzern deutlich mehr Leistung, sodass sie über diese webbasierte Lösung Daten abrufen können. Das ermöglicht eine vorbeugende Wartung, um das Risiko von Ausfallzeiten in Industrie-4.0-Anwendungen zu minimieren. Denn Komponenten und Anlagen sind auf eine einfach zu realisierende Weise mit dem Internet of Things (IoT) verbunden

NFC-Chips in Steckverbindern können zwei Arten von Daten bereitstellen: Typ- und Instanzdaten. Typdaten, die normalerweise auf einer Webseite zur Verfügung stehen, beziehen sich auf komplette Steckverbinder-Serien. Zu diesen Daten gehören beispielsweise 3D-Modelle, Testberichte und Produktdatenblätter. Instanzdaten gelten jeweils für einen bestimmten Steckverbinder: u. a. Steckzyklen, Temperaturen und Alter des Kabels.

„Steckverbinder mit NFC-Chip werden den Industrieunternehmen dabei helfen, auf zahlreche neue Herausforderungen zu reagieren, denen sie sich stellen müssen, wenn sie ihre Fabriken wirklich intelligent machen wollen“, sagt Siegfried Funk, Application Manager Motor Connectivity bei TE Connectivity. „Zu diesen Herausforderungen gehört beispielsweise die Notwendigkeit, die Fertigung flexibler zu gestalten und die Produktivität zu steigern.“

Datengesteuerte Entscheidungen in Echtzeit

Die Erfassung, Konsolidierung, Visualisierung und Auswertung von Daten ermöglicht laut Funk datengesteuerte Entscheidungen in Echtzeit, die dazu beitragen, diese Herausforderungen zu bewältigen. Denn diese Entscheidungen sorgen für einen effizienteren Einsatz von Energie, Rohstoffen, Menschen und Kapital und verbessern zugleich die Qualität und die Flexibilität. „Es beginnt alles mit den Steckverbindern, weil sie zahlreiche Informationen übertragen. Wenn wir diese abrufen, kommunizieren und speichern können, sind wir auf dem Weg zur digitalen Fabrik. Unser Ziel ist es, das Konzept der Smart Factory zu verwirklichen. Eine intelligente Steckverbindertechnologie, die auf einem einfachen NFC-Chip basiert, ist ein erster Schritt auf diesem Weg. Daran arbeiten wir und orientieren uns dabei eng an den Anforderungen und Visionen unserer Kunden“, sagt Funk.

Darüber hinaus können intelligente Steckverbinder-Lösungen die Authentizität von Hardware für ein einfaches Registrierungsmanagement überprüfen und den Zeitaufwand für die Maschinendokumentation und das Ersatzteilmanagement reduzieren.

Bewährte Technik für die Industrie

Die Near Field Communication basiert auf der RFID-Technik und eignet sich zum kontaktlosen Datenaustausch mithilfe lose gekoppelter Spulen über Distanzen von wenigen Zentimetern und einer Datenübertragungsrate bis maximal 424 kBit/s. Kommt die Technologie bisher vor allem im Bereich kontaktloser Bezahlsysteme zum Einsatz, entdeckt nun zunehmend auch die Industrie die Möglichkeiten. Viele Geräte für das Bezahlen mit einer Karte sind seit einiger Zeit auch mit NFC-Lesegeräten ausgestattet und erlauben das Bezahlen an Tankstellen oder in Supermärkten. Andere Anwendungen sind die Übertragung von Bluetooth- oder WLAN-Authentifizierungsdaten zum Aufbau einer Datenverbindung oder das Aufrufen hinterlegter Webadressen. Weitere Anwendungen ergeben sich im Bereich Smart Home sowie im IoT. Die Übertragung erfolgt entweder verbindungslos mit passiven HF-RFID-Tags nach ISO/IEC 14443 oder ISO/IEC 15693 oder zwischen gleichwertigen aktiven Transmittern. Die geforderten Sicherheitsfunktionen werden vor allem in die Hardware der mobilen Endgeräte integriert.

NFC soll den Austausch beliebiger Daten wie Bilder, MP3-Dateien oder digitale Berechtigungen zwischen zwei kurzzeitig gepaarten Geräten ermöglichen, ohne dass es Fehler bei der wechselweisen Zuordnung der Paare gibt. Dabei erfolgt die Zuordnung der gepaarten Geräte beispielsweise durch die Personalisierung des eingesetzten Mobiltelefons oder Endgeräts, während eine weitere Authentifiziierung je nach geforderter Sicherheit der Transaktion eingebunden werden kann. Die verbundenen Geräte können dazu auch komplexe Sicherheitsmerkmale zum Schutz vor unerwünschtem Zugriff senden. Über NFC können außerdem universelle Faktoren für die Zwei-Faktor-Authentisierung mit Betriebssystemen oder Webbrowsern kommunizieren, wie zum Beispiel Security-Tokens für den offenen U2F-Standard. Nachteilig sind die geringe Datenübertragungsrate für NFC-Tags und die resultierende schwache Transaktionsbindung.

Keine Konkurrenz zu Bluetooth oder Wireless-LAN

Die NFC-Technik arbeitet bei einer Frequenz von 13,56 MHz und bietet eine Datenübertragungsrate von maximal 424 kBit/s bei einer Reichweite von etwa 10 cm. NFC ist durch verschiedene Normen wie die ISO 14443, 18092, 21481 ECMA 340, 352, 356, 362 beziehungsweise ETSI TS 102 190 standardisiert. Seit Oktober 2015 gibt es auch eine NFC-Spezifikation basierend auf der ISO-15693-Technologie, die eine etwas größere Reichweite als der ISO-14443-Standard bietet. Wegen der extrem kurzen Reichweite ist NFC keine Konkurrenz zu Bluetooth oder Wireless LAN. ge

www.te.com

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http://hier.pro/S5T7V

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