Digitalmultimeter-Serie mit kostenlosem DKD-Kalibrierschein

Kalibrierschein mit dabei!

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Eine Digitalmultimeter-Serie kann mehr bieten als „nur“ die vielfältige, zuverlässige und genaue Meßwert-Erfassung. Mit der kostenlosen Beistellung von DKD-Kalibrierscheinen erfüllen die Geräte wirtschaftlich die durch die ISO 9000 gewachsenen Ansprüche an die Datenermittlung und Ergebnis-Dokumentation.

Dipl.-Ing. (FH) Willi Thomas, Produktmanager Test & Measurement bei der Gossen-Metrawatt GmbH in Nürnberg

Die Generation MetraHit20 von Gossen-Metrawatt basiert auf der Meßelektronik der Präzi-sionsmultimeter MetraHit28S/29S (s. eA 6/97) und besteht aus sieben System-Handmultimetern und greift auf Konstruktionsmerkmale der bisherigen Geräte MetraHit10 zurück: Die patentierte „automatische Buchsensperre“ (ABS) zur Reduzierung von Gefahren (und gleichermaßen von Unterhalts-kosten, verursacht durch Kurzschlüsse, Defekte und Sicherungsbrüche) wurde übernommen. Ebenso blieb die aufwendige Gummischutzhülle unverändert; auch wenn sie durch die im Vergleich zur Zweikomponenten-Kunststofftechnik größere Gummidicke, die besonders die exponierten Ecken und Kanten schützt, etwas voluminös erscheint. Da-für nimmt sie problemlos harte Stöße, den Fall aus größerer Höhe sowie Vibrationen auf und schützt das Gehäuse bzw. die Innenkonstruktion zuverlässig gegen mechanische Beschädigungen. Die Meßelektronik und damit die Funktionalität der Geräteserie wurde jedoch vollkommen neu gestaltet.
Mehr Sicherheit bei reduzierten Kosten
Auch wenn ABS die Gefahr von falschen Anschlüssen im Vergleich zu normalen Multimetern ohne Buchsensperre nahezu vollkommen reduziert, ist eine hundertprozentige Sicherheit gegen Fehlbedienung nie möglich. Die Meßgeräte tragen deshalb durch neue, preiswerte Hochlastsicherungen „Ultrarapid“ zu erhöhter Sicherheit des Anwenders bei. Mit einer Verdopplung der Trennspannung auf 1000 V können sie jetzt bei versehentlichen Fehlanschlüssen in allen Industrienetzen und bei auftretenden Kurzschlußströmen bis 30 000 A sicher unterbrechen. Dies wurde durch einen wesentlich aufwendigeren Innenaufbau erreicht. Zusätzlich wurden die Meßeingänge mit neuen Varistoren und Kaltleitern noch wirksamer gegen Überlastspannungen und Netztransienten geschützt. Dies betrifft auch bekannt kritische Meßfunktionen, z.B. für Widerstand und Kapazität.
All diese Maßnahmen wie auch die „automatische Buchsensperre“ tragen gleichermaßen zur Benutzer- bzw. zur Ausfallsicherheit bei und damit zur Senkung der Unterhaltskosten. Diese Reduzierung unterstützt auch die kostengünstige, schnelle Rekalibrierung über einen PC und den „Closed Loop“-Betrieb per Infrarot-Schnittstelle. In diesem Fall bietet sich ein maßgeschneidertes Kalibriersystem mit der Software „Metrawin90-F“ an.
Kalibrierscheine nach Maß
Mit der Vorgängerserie MetraHit12S bis 18S wurde erstmals ein serienmäßiges, rückführbares Protokoll mit den Kalibrierdaten geliefert. Nun kann man zudem auf die häufig zum Mehrpreis angebotenen Kalibrierprotokolle – oft z.B. mit zu wenigen Kalibrierpunkten – verzichten: Die Handmultimeter der Modellreihe MetraHit20 bieten einen Kostenvorteil durch einen serienmäßigen DKD-Kalibrierschein zur einwandfreien Rückführung nach ISO EN 9000 auf die nationalen Normale (PTB) bzw. die SI-Einheiten. Damit hat der Anwender bei Neuerwerb die Möglichkeit, ohne zusätzliche Kalibrierkosten die Geräte für betriebsinterne Kalibrieraufgaben oder für qualifizierte Justier- und Serviceaufgaben vor Ort zu verwenden. Auch das Zeitproblem hinsichtlich der Gültigkeitsdauer des DKD-Kalibrierscheins nach Zwischenlagerung durch Handel und Distributoren wurde gelöst: Da die Stabilität der Kalibrierung während der Lagerung sichergestellt ist, empfiehlt sich die erste Nachkalibrierung etwa zwölf Monate nach dem Erwerb.
Funktionell und genau
Die neue Modellreihe zeichnet sich durch eine hohe Funktionalität, Auflösung (630 000 digits) und Präzision (60,05% bei VDC) aus. Zur Erkennung kleinster Signalschwankungen verfügt sie über eine Analoganzeige, die zusätzlich den automatisch oder manuell eingestellten Meßbereich anzeigt. Neben den Standard-Meßfunktionen Volt, Ampere und Ohm gehören zur Grundausstattung die Meßfunktionen:
m Frequenz Hz…kHz,
m Kapazität pF…mF,
m Pegel (-50…+60 dBV, mit einstellbarer Referenzspannung),
m Impulszählung, Impuls- und Pausenzeit sowie Uhrzeit,
m echtzeitbezogene Meßdatenspeicherung (Minimal- und Maximalwertspeicherung) mittels integrierter Quartzuhr,
m Durchgangs- und Diodentest,
m Min/Max- und Data-hold-Speicher.
Auch ein neuartiger, relativ komplex arbeitender Impuls- und Impulsgruppengenerator zur Überprüfung von Schaltungen und Übertragungsstrecken steht in allen Modellen bereit. Bei fester Amplitude können Signale zwischen 1 Hz und 1 kHz gewählt sowie kontinuierlich, als Einzelimpuls oder als Impulspaket generiert werden. Die Funktion bietet die Generierung von Impulsfrequenzen (Impulsamplitude 3 V) mit etwa 50% Tastverhältnis. Zur Prüfung von elektronischen Bauelementen und Übertragungsstrecken werden an den Meßeingangsbuchsen Signale mit der eingestellten Frequenz erzeugt und auf den Prüfgegenstand eingespeist. Impulse (1 bis 1000 Hz) und Impulsgruppen (1 bis 99 999 Impulse) können einmalig oder wiederholt (Impulspaketpause 1 bis 99 999 ms) ausgegeben werden.
Auch mit Registrierfunktionen
Neben der „S-Klasse“ der MetraHit-Geräte (Schnittstelle, jetzt bidirektional wirkend) gibt es nun die „M-Klasse“ (M = Memory bzw. Speicher): Basismodell 22 und Topmodell 26 bieten neben den beschriebenen Funktionen noch einen Meßwertspeicher. Mit der integrierten Quartzuhr und der signalabhängigen Abtastung (Delta-Sampling) ermöglicht dieser die Registrierung über große Zeiträume bei hoher Zeitauflösung direkt im Gerät. Zudem beseitigt er bisherige Geschwindigkeitsnachteile bei der Übertragung von Meßdaten über die Infrarotkopplung auf die Standardschnittstelle RS232. Waren bisher Aufnahme-raten von etwa 2 bis 20 Hz erreichbar, können nun mit immerhin 1 kHz Meßdaten erfaßt und in den 128-kByte-Speicher geschrieben werden. So lasssen sich z.B. mit der Meßfunktion VDC 50-Hz-Kurven, Einschaltströme an Lampen oder Motoren registrieren, per PC darstellen und auswerten. Damit kann das Multimeter MetraHit22M bzw. 26M die Funktion eines Schnellschreibers zu einem Bruchteil der Kosten übernehmen.
Für die Registrierung über längere Zeiträume empfehlen sich Abtastzyklen von 10 s bis 10 min; das Multimeter wird dadurch zum elektronischen Punktdrucker. Über die integrierte Uhr gesteuert, aktiviert der Prozessor einen „Schlaf-Modus“ und entlastet dadurch die Batterie. Nach Ablauf des Zyklus wird der Meß-vorgang über eine Periode von ca. 10 s ak-tiviert, danach wird der „sleep mode“ wie-der aktiv. Mit dieser Technik lassen sich Registrierzeiten von Wochen und Monaten erzielen, wobei auch der Speicher über die signalabhängige Speicherung („Delta-Sampling“) optimal genutzt wird.
Reicht die Batteriekapazität für schnelle Registrieraufgaben bei Abtastperioden unter 10 s nicht aus, bietet sich der Einsatz eines optionellen Netzadapters an, der die interne Batterie auf Stand-by-Betrieb umschaltet. Dies ermöglicht die unterbrechungsfreie Registrierung von Meßdaten auch bei Netzspannungsunterbrechungen bzw. -ausfällen.
Breites Anwendungsspektrum
Alle Geräte der Serie MetraHit20 können mit den neuen, erweiterten Speicher-adaptern SI232 oder den Optokopplern BD232 sowie der Registriersoftware (ab Version 4.2) zu einem Ein- oder Mehr-kanalregistriersystem ausgebaut werden. Die Versionen 22S bis 26M sind robuste, auf die Sicherheitsrichtlinien IEC EN DIN 61010-1 ausgelegte Hand- und Systemmultimeter sowie besonders geeignet für Service, Inbetriebnahme, Ausbildung, Entwicklung und Forschung in Industrie, Universitäten, Behörden, für Prüffeld, Fertigung und Qualitätssicherung.
Für die Messung von Wechselgrößen sind die Geräte MetraHit22S/22M bis MetraHit24S mit Mittelwertgleichrichtern und die Typen 25S, 26S bzw. 26M mit Effektivwertgleichrichtern ausgestattet. Alle Geräte erfassen zusätzlich Widerstand, Durchgang mit Beeper, Spannung bei Diodendurchgang, Kapazität, Frequenz, Impulse bei Spannung (AC), Pegel (dB), Stoppuhr, Ereigniszähler, Temperatur mit Sensoren Pt100/1000, Minimum und Maximum. Das Basisgerät Typ 22S enthält keine Shunts und damit keine direkten Strommeßbereiche. Für einige Anwendungen ist dies von großem Vorteil, denn es ist auch ohne Schmelzsicherungen in allen Meßbereichen gegen Fehlbedienung geschützt. Mit optionellen Ministromzangen WZ11 und WZ12 können dennoch gefahrlos Ströme in den Meßbereichen 0,3, 3, 30 und 200 A mit automatischer Umschaltung angezeigt werden. Die Ausführung 23S empfiehlt sich bei Starkstromanwendungen besonders zur Messung in Sekundärwandlerstromkreisen, da im Meßbereich 3 bzw. 16 A auf eine Schmelzsicherung bewußt verzichtet wurde.
Weitere Informationen eA 564
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