Raid-Server-Technik für die Automation

Ganz absturzsicher

Ausfallsicherheit bei industriellen Rechnersystemen durch drei reduntante Netzteile und auf der Raid-Technik basierendem Festplattensystem: Der Low-cost-Raid-Server IPC-522PK-R1
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Kleinere Netzwerke werden häufig noch ohne Redundanz im Festplatten- und Netzteilbereich betrieben. Fällt z.B. eine Festplatte aus, dann steht des Netzwerk still. Auch der Ausfall eines Netzteils führt unweigerlich zum Absturz des Netzwerks und ist meistens mit Datenverlust verbunden. Hier hilft die Raid-Server-Technik für die Automation.

Klaus Rottmayr, Marketingingenieur bei der Spectra Computersysteme GmbH, Leinfelden-Echterdingen

Besonders für den Einsatz in kleinen Netzwerkinstallationen mit bis zu 50 Arbeitsplätzen hat Spectra den Low-cost-Raid-Server IPC-522PK-R1 entwickelt. Der Raid-Server ist eine kostengünstige Lösung, da er mit einem auf Raid-Technik basierenden Festplattensystem und drei redundanten Netzteilen ausgerüstet ist.
Bei der Raid-Technik führt der Ausfall eines Laufwerks weder zu Datenverlust, noch zum Stillstand des Systems, da die Daten derart redundant auf mehreren Festplatten vorhanden sind, daß die restlichen im Server installierten Festplatten die Datenintegrität auch ohne die ausgefallene Platte sicherstellen können. Wird eine Ersatzplatte in das System installiert, sorgt der Raid-Controller dafür, daß diese automatisch in den Mechanismus der redundanten Datenverwaltung integriert wird. Das Raid-Festplattensystem besteht aus einem Einkanal-Raid-Controller und drei 9,1 GB Festplatten und unterstützt den Raid-Level 5. Das bedeutet, daß dem Anwender insgesamt 18 GB Festplattenkapazität auch bei Ausfall einer der drei Festplatten zur Verfügung stehen.
Unterbrechungsfreier Betrieb
Drei redundanten Netzteile sorgen auch beim Ausfall eines Netzteils für unterbrechungsfreien Betrieb des Servers. Fällt ein Netzteil aus, übernehmen die zwei verbleibenden die gesamte Leistung. Das ausgefallene Netzteil kann im laufenden Betrieb gegen ein neues Netzteil gewechselt werden. Die gleichmäßige Belastung aller Netzteile führt zu geringen Betriebstemperaturen und damit zu einer höheren Lebensdauer.
Basis des Raid-Serversystems ist das robuste 19“-Gehäuse IPC-522, das auch Erschütterungen, Vibrationen und einem erweiterten Temperaturbereich stand hält. Es wurde so konzipiert, daß es schnellen und leichten Zugang zu allen internen Komponenten erlaubt. Alle Lüfter und Laufwerke können bei geschlossenem Gehäuse installiert werden. Dieses Stahlblechgehäuse ist für den Einbau von maximal sieben Laufwerken geeignet und ist mit einer passiven Busplatine mit 20 Steckplätzen ausgestattet. Vier Lüfter mit auswechselbaren Filtern in der Vorder- und ein Lüfter in der Rückseite erreichen zusammen eine Kühlleistung von über 200 CFM. Das Hardwareüberwachungssystem, das die Drehzahl der Lüfter, die Temperatur im Gehäuse an vier Stellen und die Spannungsversorgung überwacht, löst im Fehlerfall ein akustisches Signal aus. Das IPC-522 verfügt über alle Merkmale, die man heute von einem robusten Industrie-PC-Gehäuse erwartet. Der Server ist mit einer All-in-one-CPU-Karte mit Pentium III mit 500 MHz Prozessor und 256 MB SDRAM ausgestattet. Als E/A-Interface stehen zwei serielle und eine parallele Schnittstelle, Ethernet-Controller und ein SCSI-Controller zur Verfügung. Ein CD-ROM, ein Diskettenlaufwerk und Grafikcontroller mit 16 MB Video-RAM komplettieren die Ausstattung des Systems.
Weitere Informationen eA 508
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