SPS IPC Drives-Messebeiräte zu den Technologie- und Wirtschaftstrends

Digitalisierung, Vernetzung und Services

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Die SPS IPC Drives ist auch 2015 wieder der Branchentreff für alle, die sich mit modernen Automatisierungskomponenten und -systemen befassen. Daher liegt es nahe, die dort vertretenen und in der Branche besonders aktiven Unternehmen zu den technologischen Entwicklungen zu befragen. Demgemäß beziehen im aktuellen Trendinterview zur SPS IPC Drives die Messebeiräte Stellung zu den aktuellen Technologie- und Wirtschaftstrends.

elektro AUTOMATION: Vom 24. bis 26.11.2015 treffen sich in Nürnberg wieder die Automatisierungsanbieter, auch um die aktuellen Themen der Branche zu diskutieren. Welche Technologietrends sehen Sie als Ausstellerbeirat mittelfristig in der Automatisierungs- und Antriebstechnik?

Adolphs (Pepperl+Fuchs): Natürlich ist und bleibt Industrie 4.0 das beherrschende Thema mittelfristig. Darunter subsumieren sich viele verschiedene Themen, die uns noch über Jahre beschäftigen werden. Ich gehe davon aus, dass es von Messe zu Messe mehr Angebote in dieser Richtung gibt, sodass wir in einigen Jahren rückblickend eine Revolution erkennen können, die sich aber als Summe kleiner evolutionärer Schritte ergeben hat. Mit der Sonderausstellung ‚Automation meets IT‘ in Halle 3A unterstreichen wir diesen Trend auch bei der Gestaltung der Messe. Anhand von kleinen Beispielen wird gezeigt, wie die stärkere Kooperation mit IT-Unternehmen schon heute die Automatisierung nach vorne bringen kann.
Bent (Phoenix Contact): Ausgehend von der aktuellen Diskussion über Technologien und Techniken wird die Umsetzung des Leitgedankens Industrie 4.0 die Trends in der Automatisierungstechnik beeinflussen. Mittelfristig ist zu erwarten, dass die Nachfrage der Anwender nach einer Integration von Automatisierungskomponenten, -systemen und -lösungen in die Wertschöpfungs-Netzwerke das wesentliche Thema sein wird. Die Verwendung von Services und Diensten im Internet der Dinge und die digitale Transformation werden die Entwicklung bestimmen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Nutzung von Smart Devices sowie die Konzeption von intelligenten Produkten. Die bisher getrennte Betrachtung von funktionaler Sicherheit (Safety) und Kommunikationssicherheit (Security) wird der Vergangenheit angehören. Collaboration – also die Produktentwicklung und Simulation – beispielsweise in der Produktion zählt unter anderem zu den Herausforderungen. Die Automatisierer müssen sich darauf einstellen, dass in Zukunft flexiblere und wandlungsfähigere Maschinen und Anlagen gefordert sind. Plug & Produce-Szenarien gehören dann zur täglichen Arbeit.
Brandl (Eplan): Aus meiner Sicht ist die Mechatronik weiterhin eines der zentralen Themen. Eine ganz enge, zeitgleiche und reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Engineering-Disziplinen Mechanik, Elektrik und Automatisierungs-Software ist eine große Herausforderung für alle Firmen; eine Herausforderung, der wir uns auch als Lösungsanbieter intensiv stellen. Eine Grundlage dafür sind standardisierte Schnittstellen, z.B. zwischen Elektrik und Automatisierungs-Software oder Schnittstellen zu den verschiedenen PDM-Systemen. Gleichzeitig verändert sich durch die drastisch steigenden Möglichkeiten an Kommunikation – gerade auch im Blick auf Daten – die Industrielandschaft. Daten stehen überall im Fokus, auch und gerade im Engineering. Die Herausforderung besteht darin, diese Daten über alle Engineering-Disziplinen einerseits aber auch über die vollständige Wertschöpfungskette andererseits – bis hin zur Wartung – entsprechend anzureichern. Nur durch die Fokussierung auf die gesamte Wertschöpfungskette lassen sich alle Chancen der Durchgängigkeit und Automatisierung nutzen.
Cord (Lenze): Die zunehmende Flexibilisierung von Produktionsprozessen, die Vernetzung von Maschinen und Anlagen sowie die heutigen Standards, beispielsweise hinsichtlich Safety oder Energieeffizienz, haben in den vergangenen Jahren die Komplexität der eingesetzten Automatisierungstechnik deutlich gesteigert. Trotzdem dürfen die Zeiten und Aufwände für das Engineering solcher intelligenten Maschinen nicht größer werden. Für die Betreiber von Produktionsanlagen stehen daher heute eine bessere Beherrschbarkeit der eingesetzten Technologien und eine intuitive Bedienung der Maschinen im Fokus. Die übergeordneten Trends in der Automatisierungstechnik sind in den kommenden Jahren daher flexible Maschinenkonzepte, wie Roboter, eine zunehmende Digitalisierung der Maschinen und vor allem das Thema Engineering-Effizienz.
Eisenbeiss (Siemens): Wir befinden uns in einer Phase, in der sich die klassische Automatisierungstechnik erheblich weiterentwickelt und immer stärker durch die Digitalisierung beeinflusst wird. Dieser Trend wird sich fortsetzen, und wir spiegeln dies bewusst auch im Standmotto ‚On the way to Industrie 4.0 – driving the Digital Enterprise‘ wider. In diesem Kontext sehen wir vier wichtige Themen: Software gewinnt im Produktionsumfeld eine stärkere Bedeutung, sei es für die Produktionsplanung, -überwachung oder das -Engineering. Gleichermaßen ist eine offene und leistungsfähige Kommunikation erforderlich. Mit steigender Kommunikationsfähigkeit werden neue Services in der Cloud möglich, wie wir auf der Messe zeigen werden. Und bei zunehmender Vernetzung steigt auch der Bedarf an effektiven Schutzmechanismen wie Industrial Security.
Hack (Bosch-Rexroth): Modularisierung spielt im Maschinenbau eine immer größere Rolle. Durch schaltschranklose Antriebstechnik auf der Hardware-Seite, vordefinierte Technologiefunktionen in der Software und die virtuelle Inbetriebnahme von Steuerungen können Maschinenhersteller neue Konzepte wesentlich schneller realisieren. Die einzelnen Schritte im Engineering erfolgen nicht mehr nacheinander, sondern parallel. Zudem beschleunigt sich aktuell der Trend, immer mehr Funktionen von Automations- und Antriebskomponenten in die Software zu verlagern. Das betrifft neben der Elektrik auch die intelligente Hydraulik, die sich gleichberechtigt mit elektrischen Antrieben in dezentral intelligente Strukturen einfügt.
Höfling (Sick): Digitalisierung, Vernetzung und integrierte Datensysteme sind aus meiner Sicht die Technologietrends schlechthin. Autonome Fahrzeuge und Prozesse werden eine sichtbare Ausprägung sein. Der Umgang mit sehr großen Datenmengen und deren Verarbeitung ist eine der Grundvoraussetzungen für Industrie 4.0.
Hoppe (Beckhoff): Prognosen sind schwierig, speziell wenn sie die Zukunft betreffen (Mark Twain). Mit dieser kleinen Einschränkung lassen sich einige Technologietrends für die Zukunft absehen. Dies sind die weitere Miniaturisierung und Leistungssteigerung auf vielen Gebieten der Elektronik und Mechanik sowie die Verbindung beider Bereiche zu mechatronischen Systemen, die neue Wertschöpfungspotenziale eröffnen. Verbunden mit fortschreitendem Zuwachs an Rechenleistung wird sich die Automatisierungs- und Antriebstechnik kontinuierlich weiterentwickeln. Ergebnisse werden kleinere, leistungsfähigere Rechner, Easy-to-use-I/O-Systeme sowie kompaktere Antriebstechnik mit höherem Leistungspotenzial sein.
Koschnick: Das Thema Energieeffizienz im Antriebssystem ist der Dauerbrenner auf der Messe und nimmt auch 2015 erneut an Fahrt auf. Neue Standards und nicht zuletzt auch das Eingreifen des Gesetzgebers mit Richtlinien und Verordnungen treibt den Markt. Nachdem sich die Anforderungen ursprünglich nur auf Produkte bezog, ist der erweitertet Produktansatz die aktuelle Herausforderung. Aus diesem Grund präsentieren die Unternehmen auf der Messe ganzheitliche Lösungen, die auf den gesamten Antriebsstrang abgestimmt sind. Daneben ist Smart Engineering ein großes Thema. Die Unternehmen der Automationsbranche präsentieren immer mehr Automatisierungslösungen basierend auf Software. Getrieben wird das Ganze auch von dem Topthema der Messe: Industrie 4.0.
Krüger (Endress+Hauser): Wir sehen im Wesentlichen vier Trends in unserer Branche. Zunächst die Digitalisierung, die das Geschäft weiterhin maßgeblich beeinflussen wird. A: Im Sinne neuer Businessmodelle, basierend auf den zahlreichen verfügbaren Daten. B: Im Sinne neuer elektronischer Business- und Handelsplattformen, die stark vom Business-to-Consumer-Sektor beeinflusst werden. C: Der digitale Arbeitsplatz unserer Mitarbeiter, der deren tägliches Arbeiten deutlich vereinfachen wird und durch harmonisierte sowie einfache IT-Tools vereinfachte Prozesse und Abläufe ermöglicht. D: Die Energieeffizienz bleibt weiterhin bedeutend und resultiert aus dem Megatrend und Treiber ‚Energieeinsparung und einfache Energienutzung‘.
Pilz (Pilz): Wir sehen zwei große Trends für die Automatisierung: Digitalisierung und Dezentralisierung. Künftig werden digitale Daten und ihr effizienter Austausch den Produktionsprozess definieren. Sie stellen den eigentlichen Wert in der Prozesskette dar. Der Grad der Vernetzung steigt nicht nur, er wird sogar zum Maßstab des Produktivitätsfortschritts an sich. Stichwort Dezentralisierung: Konstrukteure legen ihr Augenmerk auf einen modularen Aufbau von Maschinen und Anlagen. Das Modell der klassischen Automatisierungspyramide, das auf eine zentrale Steuerung von Maschinen und Anlagen und starre Hierarchien zwischen den einzelnen Ebenen setzt, stößt an seine Grenzen. Moderne Automatisierungssysteme wie unsere Steuerungen setzen auf eine konsequente Verteilung von Steuerungsfunktionen. So entsteht ein Netzwerk intelligenter Maschinenmodule – Sicherheit und Automation inklusive.
Weiler (ABB): Es wird mittelfristig mehr Schwerpunkte im Bereich der intelligenten Lösungen geben. Stichworte sind hier das ‚Internet der Dinge, Services und Menschen‘, die Vorbereitung intelligenter Lösungen, Kompatibilität, Nutzerfreundlichkeit sowie eine höhere Produktivität durch verbesserte Softwaresysteme. Der Trend zum effizienteren Energieeinsatz wird weiter anhalten. Dadurch kann man am besten den wachsenden Energieverbrauch und die Emissionen senken. Technologien rund um das Internet der Dinge, Services und Menschen werden außerdem wichtig werden. Intelligente Automatisierungslösungen dafür gibt es schon. Installierte Geräte können beispielsweise mit Smartphone-Apps verwaltet und der Wartungsaufwand geplant werden.
Wolf (Turck): Nach wie vor ist für unsere Kunden das Thema intelligente Sensorik als Grundlage für eine zunehmend autarke Automation wichtig. Hier spielt vor allem die IO-Link-Technologie eine große Rolle, aber auch RFID. Beide Technologien sind aus unserer Sicht wesentliche Grundelemente für den Industrie-4.0-Ansatz, liefern sie doch zum einen die allseits begehrten Produktionsdaten und bieten zum anderen aber auch einen transparenten Durchgriff von der Steuerung bis in die Feldgeräte. Wir erleben in beiden Bereichen eine zunehmende Nachfrage, die sich auch in unseren Entwicklungsaktivitäten niederschlägt. Schon jetzt bietet Turck ein umfassendes IO-Link-Portfolio. IO-Link-Lösungen bringen aber nicht nur mehr Transparenz, sondern bieten dem Anwender in vielen Fällen eine handfeste Kostenersparnis, vor allem bei analogen Signalübertragungen, die keine teuren geschirmten Leitungen mehr benötigen. Automatisierung findet zudem nicht mehr nur in der eigentlichen Produktionslinie statt, sondern geht mehr und mehr darüber hinaus bis ins ERP-System des Kunden. Mit RFID-Systemen und einer geeigneten Systemanbindung lässt sich heute eine durchgängige Erfassung von Produkten oder Komponenten erreichen, vom Zulieferer bis zum Einsatz bei Endkunden. Im RFID-Bereich sehen wir eine verstärkte Nachfrage nach UHF-Lösungen mit höheren Reichweiten.
elektro AUTOMATION: In den beiden letzten Jahren wurde seitens des Messeveranstalters und der Aussteller ‚Industrie 4.0‘ in den Vordergrund gestellt. Ist das Thema weiterhin aktuell und was bedeutet es für die Automatisierer?
Adolphs (Pepperl+Fuchs): Für uns Automatisierer ist das ein Thema, welches neue Denkansätze bei der Suche nach Innovation erfordert. Es reicht nicht mehr, sich ausschließlich mit der Verbesserung der eigenen Komponenten zu beschäftigen. Wir müssen noch stärker ganzheitlich Denken und den Fortschritt und die Innovation im engeren Zusammenspiel von Komponenten und IT sehen. Dabei werden wir uns auch davon lösen müssen, dass eine Funktion innerhalb eines Automatisierungssystems immer auch 1:1 auf einer Hardwarekomponente realisiert ist. Eine Ablaufsteuerung, die heute naturgemäß innerhalb einer SPS realisiert ist, kann künftig auch ein Service sein, der von irgendeinem Rechner per Cloud-Service zur Verfügung gestellt wird. Dieses Umdenken ist nicht leicht für Automatisierer, m.E. ist es aber erforderlich, die schöne neue Welt von Industrie 4.0 auch richtig nutzen zu können.
Bent (Phoenix Contact): Die Umsetzung des Leitgedankens Industrie 4.0 wird nachhaltige Auswirkungen auf die Automatisierungsindustrie und die Automatisierer haben. Leuchtturm-Projekte und Messepräsentationen der letzten Jahre haben einen ersten Einblick hinsichtlich der Breite und Tiefe des Themas gegeben. Die begonnene horizontale und vertikale Vernetzung der Wertschöpfungsketten steht dabei am Anfang einer evolutionären Entwicklung. Es werden Facetten hinzukommen, zu denen heute lediglich Überschriften genannt werden können, deren Inhalte und Auswirkungen aber noch nicht absehbar sind. Industrie 4.0 erweist sich hier als treibender Motor für innovative Geschäftsmodelle. In Zusammenarbeit mit der IT-Industrie werden die Automatisierer derartige Modelle erarbeiten und mitgestalten. Es ist also davon auszugehen, dass die Messebesucher in diesem sowie in den kommenden Jahren entsprechende neue Komponenten, Systeme und Lösungen sehen.
Brandl (Eplan): Für uns als Lösungsanbieter ist Industrie 4.0 nach wie vor sehr aktuell. Allerdings sollten wir uns aus meiner Sicht nicht an Begrifflichkeiten aufhalten. Andere – werfen wir nur den Blick in die USA – nennen es Internet of Things & Services. Industrie 4.0 bedeutet eine große Veränderung. Wir müssen mehr und intensiver zusammen arbeiten und – das ist eine zentrale Herausforderung – stärker mit Partnern agieren. Industrie 4.0 kann man nicht alleine machen. Mechanik, Automatisierung, Software – alle Disziplinen sind zur engen Zusammenarbeit aufgerufen und es sind einheitliche Standards gefordert. Schaut man auf die Daten, so ist der Aufwand erheblich. Eine einheitliche, detaillierte Datenaufbereitung fordert alle am Prozess Beteiligten, ihre Kräfte zu bündeln.
Cord (Lenze): In den vergangenen Jahren wurde Industrie 4.0 zunächst sehr abstrakt diskutiert. Heute ist klar, dass sich die industrielle Produktion durch die Digitalisierung und die breite Anwendung der Informationstechnik grundlegend verändern wird. Der übergeordnete Trend ist die zunehmende Individualisierung von Produkten in allen Bereichen unseres Lebens. Die Produzenten müssen kleinste Losgrößen unter den Bedingungen einer industriellen Großserienfertigung herstellen. Für den Maschinenbau und die Automatisierungstechnik entsteht dadurch die Forderung nach hochflexiblen Systemen, die nur effizient betrieben werden können, wenn sie durchgängig vernetzt sind, insbesondere mit den IT-Systemen der Leitebene. Erste Ansätze solcher autonomen wie intelligenten Produktionseinrichtungen sind heute schon realisiert.
Eisenbeiss (Siemens): Das Thema ist nach wie vor brandaktuell und beherrscht die Debatte zur Zukunft der Automatisierung in allen Industrieländern. Interessant ist dabei zu sehen, dass Industrie 4.0 nicht nur ein Thema für die Anlagenbetreiber ist. Das Interesse im Maschinenbau hat in der letzten Zeit erheblich zugenommen und das aus gutem Grund: Die Digitalisierung ermöglicht es auch den Maschinenbauern neue Wege zu gehen und somit langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Ziel ist es, Maschinen zu bauen, die in der Lage sind, bis Losgröße 1 zu produzieren – und das zu Produktionskosten wie in einer klassischen Massenproduktion. Die Anbindung der Maschine an die Cloud gibt jederzeit Auskunft über den Status der Anlag und erhöht somit die Produktivität.
Hack (Bosch-Rexroth): Industrie 4.0 ist aktueller denn je, viele Unternehmen beschäftigen sich intensiv mit dem Thema. Das zeigen unsere Gespräche mit den Anwendern. Um das Thema weiter voranzutreiben, brauchen wir derzeit vor allem eines: Praxisbeispiele. So hat Bosch Rexroth zahlreiche Pilotprojekte im eigenen Fertigungsverbund realisiert und arbeitet eng mit externen Partnern zusammen, um neue Lösungen zu entwickeln. Die Erfahrungen zeigen, dass für vernetzbare Automatisierungslösungen offene Standards notwendig sind. Nur so können Maschinenhersteller und Endanwender über die reine SPS-basierte Automatisierung auch andere Programmiersprachen und Geräteplattformen wie Smart Devices einsetzen und die reale Maschinenwelt mit der virtuellen Informationstechnologie verschmelzen. In einem nächsten Schritt gilt es neue Geschäftsmodelle, die mit der Entwicklung zu Industrie 4.0 möglich werden, rechtzeitig zu erkennen und umzusetzen.
Höfling (Sick): Das Thema Industrie 4.0 ist heute aus den Diskussionen nicht mehr wegzudenken und aktueller denn je. Der Stand der Umsetzung in der deutschen Industrielandschaft ist jedoch extrem unterschiedlich. Einige wenige Unternehmen haben ‚Industrie 4.0‘ bereits annähernd voll realisiert, viele andere stehen noch ganz am Anfang. Hier herrscht sicherlich noch Nachholbedarf. Insbesondere für uns als Sensorhersteller bietet dieses Thema eine große Chance. Industrie 4.0 geht von einer integrierten Datenstruktur aus, die die vielen Strukturbrüche der heutigen Industrielandschaft eliminiert und damit eine echte Revolution darstellt. Robuste, intelligente Sensoren mit Vorverarbeitung und Aufbereitung von Messwerten schaffen eine hohe Transparenz und entlasten zusätzlich die Steuerung. Dies ist der Ausgangspunkt, um überhaupt autonome Entscheidungen treffen zu können. ‚Ohne Sensorik keine Daten für Big-Data-Auswertungen‘, könnte hierfür eine Kurzformel lauten.
Hoppe (Beckhoff): Industrie 4.0 ist ein übergeordnetes und evolutionäres Thema, das uns noch viele Jahre begleiten wird. Aktuell in der ersten Phase steht die Connectivity von Produkten im Mittelpunkt, die quasi als Gütesiegel für Industrie-4.0-fähige Geräte dienen soll. Danach werden Automatisierer und Anwender das wirklich autonome Verhalten der Cyber Physical Systems durch Metasprachen für diese Geräte in verschiedenen Anwendungsfeldern unterstützen. Erst wenn wirklich integrierte Produkte und Anwendungen zu Industrie 4.0 entstanden sind, wird sich leichter zwischen reinen Beteuerungen zur Industrie-4.0-Kompatibilität und den Produkten mit echtem Mehrwert unterscheiden lassen.
Koschnick: Industrie 4.0 bleibt das Topthema der Messe. In der neu geschaffenen Industrie 4.0 Area ist der ZVEI mit dem Gemeinschaftsstand und Forum ‚Automation meets IT‘ vertreten. Wir beschäftigen uns dabei unter anderem mit Fragen rund um all die Daten, aus denen neue Geschäftsmodelle für Industrie 4.0 entwickelt werden sollen und mit Fragen rund um Industrie 4.0 für den Mittelstand. Aus Sicht des ZVEI sind das Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (RAMI 4.0) und die Industrie-4.0-Komponente besonders wichtige Themen, die wir auf der Messe genauer vorstellen werden. Beide Modelle haben wir im April dieses Jahres auf der Hannover Messe mit unseren Partnern in der Plattform Industrie 4.0 vorgestellt. Sie sind lebende Gebilde und wir füllen sie daher Stück für Stück mit weiteren Informationen. Alles in allem ist das Ziel, Industrie-4.0-Anwendungen an diesen Modellen zu entwickeln. Damit das funktioniert, sind wir als Verband gefordert, den Nutzen der Modelle für die Anwender darzustellen und um Verständnis und Gebrauch zu werben – das macht der ZVEI auf der SPS IPC Drives.
Krüger (Endress+Hauser): Das Thema ist nach wie vor sehr präsent und hoch dynamisch. Hier sind es im Wesentlichen die Modulare Automation basierend auf dem Industrie-4.0-Gedanken der standardisierten Vernetzung. Ziel ist das Entwickeln von Soft- und Hardware nach dem Referenzarchitekturmodell RAMI 4.0, bei dem die Daten in einer Art Verwaltungsschale gespeichert und beliebig wiederverwendet werden können.
Pilz (Pilz): Das Thema ist aktuell und wird es auch bleiben. Aber der Weg zur Industrie 4.0 und das damit verbundene Zusammenwachsen von Automatisierung und IT ist nur in Schritten zu meistern. Wer sich an das Zusammenwachsen von Mechanik und Elektronik erinnert, der weiß, dass das nicht reibungslos und ohne gegenseitige Vorbehalte verlief. Ähnlich wird es auch bei Industrie 4.0 sein. Dass die zunehmende Vernetzung und der Einzug des Internets in die Fabrikhallen ein mühsamer Prozess ist, zeigen die aktuellen Diskussionen um die notwendigen Standards. Dieser Standardisierungsprozess ist auch für Security notwendig. Industrie 4.0 braucht verlässliche Standards für Security, sonst werden die Lösungen nicht praktikabel sein. Als Botschafter der Sicherheit sieht Pilz darin eine wichtige Aufgabe der nächsten Jahre, die es zu meistern gilt.
Weiler (ABB): Absolut, das Internet der Dinge, Services und Menschen ist ein ganz wichtiges Thema. Es wird auf Dauer ein Schlüssel und eine Kompetenz für Lösungsanbieter sein. Das Internet der Dinge, Services und Menschen wird für Mehrwert sorgen und den Unterschied zu reinen Komponentenanbietern in einem preissensitiven Wettbewerb ausmachen. Das Internet wird in großem Umfang in die Fabriken einziehen und die Basis für sogenannte Cyber-physische Systeme bilden. In solchen Systemen können Produkte untereinander, mit ihrer Produktionsumgebung und ihrer gesamten Wertschöpfungskette vernetzt sein. In einer Welt mit endlichen Ressourcen können so zusätzliche Potenziale für die weitere Optimierung unserer Lebens- und Arbeitsräume erschlossen werden.
Wolf (Turck): Das Thema Industrie 4.0 ist nicht mehr nur ein Hype, sondern inzwischen auch bei vielen Kunden angekommen. Die intelligente Fabrik wird auch weiterhin ein Thema bleiben und der Begriff Industrie 4.0 ist dafür inzwischen gesetzt. Wie bei vielen anderen langjährigen Dauerthemen wie Feldbusse, Industrial Ethernet oder IO-Link werden wir aber sicher auch hier zunächst eine mehrjährige Findungsphase erleben, in der viel darüber geredet, aber wenig in Produktionsprozessen umgesetzt wird. Unabhängig davon, sind wir als Automatisierer natürlich daran interessiert, zunehmend Lösungen anzubieten, die den Ansatz unterstützen. Welchen Stellenwert das Thema bei Turck hat, zeigt sich an unserem Messestand auf der SPS IPC Drives, auf dem wir ihm besondere Aufmerksamkeit widmen. Wir möchten zeigen, wie wir die geforderte Transparenz und Intelligenz in unseren Produkten umsetzen.
elektro AUTOMATION: Die Messe ist ja immer auch ein Stimmungsbarometer der Branche. Wie hat sich die Automatisierungstechnik im laufenden Jahr entwickelt und welche Erwartungen haben Sie unter Berücksichtigung der allgemeinen wirtschaftlichen Situation für 2016?
Adolphs (Pepperl+Fuchs): Leider gibt es derzeit doch einige Wolken am Konjunkturhimmel. Wichtigste Ursache dürfte dabei China sein. Der jahrelange Mega-Boom in China auf zuletzt hohem absoluten Niveau hat sicherlich in unserer Branche die Bäume in den Himmel wachsen lassen. Das spüren wir jetzt in den Auftragseingängen unserer Maschinenbau-Kunden. Die Anpassung an diese neue Situation wird uns sicherlich noch das ganze Jahr 2016 beschäftigen, allerdings gehe ich fest davon aus, dass es auch diesmal gelingen wird, die Produktionskapazitäten wieder an die neue Bedarfslage anzupassen, und ausgehend von einem weiterhin moderaten Wachstum auch in China wieder langsam Fahrt aufzunehmen. Die zweitstelligen Wachstumsraten in China sind aber definitiv vorbei.
Bent (Phoenix Contact): Die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Automatisierungsbranche darf man für das Jahr 2015 durchaus als positiv bezeichnen. Es gilt aber zu beachten, dass aufgrund des schwachen Euros Wachstumsanteile durch Währungseffekte entstehen. Die reine Markentwicklung ist sowohl regional als auch branchenspezifisch uneinheitlich. Der niedrige Ölpreis hat weltweit zu einem massiven Investitionsstopp der Unternehmen im Bereich Öl & Gas geführt. Hiervon sind auch die in diese Industrien zuliefernden Automatisierungsunternehmen betroffen. Auf der anderen Seite boomen auch 2015 bestimmte Branchen, wie die Automobilindustrie. Regional gesehen hat sich in der Vergangenheit der Wachstumsmarkt China deutlich abgekühlt, die USA mit ihrer starken Prozessindustrie verzeichnen als Absatzmarkt der Automatisierer ebenfalls eher etwas schwächere Absatzahlen. Europa stellt sich durchaus positiv dar, eine Ausnahme bildet hier natürlich der russische Markt. Eine Prognose für 2016 ist unter den momentan sehr volatilen Randbedingungen nur schwer möglich. Wir gehen an den Märkten aber von keinen signifikanten Veränderungen der Wachstumschancen aus. Im Gegensatz zu 2015 dürften jedoch keine weiteren positiven Währungseffekte zu erwarten sein. Phoenix Contact plant für 2016 mit einem Umsatzplus im mittleren einstelligen Bereich.
Brandl (Eplan):Wir sehen den Weltmarkt in der Summe positiv und die vielen, unter dem Begriff Industrie 4.0 aufgezeigten Ideen zeigen das große, auch weltweite, Chancenpotenzial. Innerhalb des Engineerings werden Software und Automatisierung immer wichtiger. Zudem sind innovative Engineering-Methoden und zunehmend auch Konfiguration im Engineering gefordert. Insofern sind wir als Lösungsanbieter gerade jetzt in einer guten Position. Wir befinden uns an der Nahtstelle zwischen Mechanik und Elektrik, zwischen Elektrik und Automatisierungssoftware. Gerade im Engineering – und das ist unsere Kerndisziplin – werden viele Themen getrieben, die damit auch ein Wachstumspotenzial für 2016 darstellen.
Cord (Lenze): Für das Jahr 2015 prognostiziert der VDMA derzeit ein Nullwachstum für die reale Produktion von Maschinen und Anlagen. Nach den jüngsten Entwicklungen müssen wir sogar von einer noch schwächeren globalen Entwicklung der Industrie im Jahr 2015 ausgehen. Gründe sind vor allem die anhaltende Schwäche im Euroraum und der Ausfall Chinas als globaler Wachstumstreiber. Lediglich die Wirtschaft in den USA entwickelte sich positiver als zunächst erwartet. Trotzdem besteht keine Veranlassung, ein neues Krisenszenario herbeizureden. In den kommenden Jahren besteht in den Produktionswerken weltweit ein enormer Bedarf an hochautomatisiertem Produktionsequipment und die Trends rund um Industrie 4.0 werden die Investitionsbereitschaft weiter fördern. Lenze geht daher – nicht zuletzt aufgrund seiner guten Marktposition und Innovationskraft – von einem weiteren Wachstum im Jahr 2016 aus.
Eisenbeiss (Siemens): Die Entwicklung des Automatisierungsmarktes ist im laufenden Jahr je nach Weltregion unterschiedlich zu bewerten. Während sich Europa in Summe positiv entwickelt hat, haben sich die Aussichten in China eingetrübt. Auch 2016 ist zu erwarten, dass sich die Situation je nach Region unterschiedlich darstellen wird. Dabei wird insbesondere die schwache Marktentwicklung in China Einfluss auch auf die Entwicklung in Deutschland und Europa haben. Also steht vielleicht wieder mehr Zeit für unsere Kunden zur Verfügung, sich mit Innovationen zu beschäftigen.
Hack (Bosch-Rexroth): 2015 wird für die deutsche Automatisierungstechnik ein weiteres Wachstumsjahr werden. Insbesondere die Automobilindustrie als mit Abstand größte Kundenbranche erhöht die Zahl der Industrieroboter in der Fertigung deutlich. Die derzeitige Weltkonjunktur deutet für 2016 auf eine insgesamt eher verhaltene Entwicklung, insbesondere mit dem Blick auf China. Aber gerade dort wird zunehmend in Automatisierungstechnik investiert. Einerseits, um die steigenden Lohnkosten aufzufangen und andererseits, um in technologisch anspruchsvolle Märkte vordringen zu können. Aktuell und auch in naher Zukunft sehe ich für die Automatisierung deutlich bessere Marktchancen als für die mit Überkapazitäten kämpfenden rohstoffnahen Branchen, wie zum Beispiel Metallurgie. So bin ich für das kommende Jahr zuversichtlich, dass sich die Automatisierungstechnik im Vergleich zum gesamten Maschinenbau überdurchschnittlich entwickeln wird.
Höfling (Sick): Der Druck hin zur Rationalisierung und Qualitätssteigerung von Produktions-, Logistik- und Prozessabläufen ist weltweit weiterhin sehr groß. Insofern werden die Automatisierungshersteller nach wie vor vom weiter steigenden Automatisierungsgrad profitieren und ein Wachstum erzielen, das höher ist als das des Maschinen- und Anlagenbaus. Dies gilt für alle Zielbranchen.
Hoppe (Beckhoff): Sowohl die Entwicklung des laufenden Jahres als auch die Erwartungen für 2016 und die kommenden Jahre sind überdurchschnittlich gut im Vergleich zur allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung. Die Automatisierung ist der zentrale Enabler für Innovation in vielen Branchen. Daher gilt für ein breites Umfeld: Wer die Innovationsgeschwindigkeit erhöhen will, wird zwangsläufig mehr automatisieren. Es wird zukünftig nicht mehr ausreichen, nur die Grundfunktion einer Anwendung umzusetzen. Innovation entsteht vielmehr dann, wenn darüber hinaus mittels der Automatisierung Alleinstellungsmerkmale und Mehrwert generiert werden können. Und dazu benötigt man leistungsfähige High-Performance-Automation, die übrigens nicht zwangsläufig teuer sein muss.
Koschnick: Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Konjunktur der Automation insgesamt leicht verbessert. Für die einzelnen Bereiche sind die Zahlen allerdings recht uneinheitlich. Die Absatzmärkte, die beispielsweise direkt oder indirekt vom Consumer-Geschäft abhängen, profitieren von einer positiven Grundstimmung. Nicht zu vernachlässigen ist aber die Schwäche in den rohstoffintensiven Absatzmärkten und den damit einhergehenden stockenden Investitionen, wie beispielsweise im Öl- und Gasgeschäft. Diese Entwicklung strahlt auch auf Teilbereiche der Automation ab. Unter dem Strich blickt die Automatisierungsbranche – getrieben von neuen Innovationen besonders im Umfeld von Industrie 4.0 – positiv auf 2016.
Krüger (Endress+Hauser): Die Prozessautomatisierung ist im laufenden Jahr eher schwach gewachsen. Besonders in China und Zentraleuropa. Einerseits beeinflusst durch geringe Rohstoffpreise (Öl) und geringerer Nachfrage. Die Dynamik in den Wachstumsmärkten hat stark nachgelassen, besonders in China, Indonesien, Russland und Brasilien. Die Aussichten für 2016 sind nicht besser.
Pilz (Pilz): Wir verzeichnen ein zunehmendes Interesse an intelligenten, sicheren Automatisierungslösungen. Die Zeiten statischer und häufig überdimensionierter Sicherheitstechnik sind vorüber. Sicherheit ist nicht mehr nur ein Abschaltgrund für Maschinen, sondern ein Produktivitätsgarant. Deswegen sind wir auch optimistisch, was die wirtschaftliche Entwicklung anbetrifft. In den ersten drei Quartalen konnte Pilz seine Umsatzziele voll erreichen, sodass das Unternehmen für 2015 von einem ähnlich guten Wachstum wie in 2014 ausgeht.
Weiler (ABB): Weltweite Krisen, eine lahmende Weltkonjunktur und die Schuldenkrise in Europa – die Rahmenbedingungen waren zuletzt alles andere als ideal. Mit diesen anspruchsvollen und schwierigen Rahmenbedingungen hatten im laufenden Jahr viele Unternehmen zu kämpfen. Die Geschäftsentwicklung 2016 wird insgesamt sehr branchenabhängig sein. Der Bereich Service und Instandhaltung wird weiterhin sehr wichtig sein.
Wolf (Turck): In diesem Jahr haben sich die Märkte für Automatisierungstechnik besser entwickelt als erwartet. Unter den gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind wir mit der weltweiten Marktentwicklung sehr zufrieden. Das konsolidierte Wachstum der Turck-Gruppe betrug gegenüber dem Vorjahr mehr als 14 %. Leider frisst der gestiegene Dollarkurs den Großteil dieser Steigerung wieder auf. Unterm Strich bleibt währungsbereinigt zum Ende des Geschäftsjahrs ein gutes Plus von rund 6 %. Auch für das kommende Jahr rechnen wir mit einem Wachstum, dass trotz der weiterhin instabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingen erneut mindestens 5 % betragen dürfte.
www.phoenixcontact.deSPS IPC Drives: 9-310wwwww.pilz.comPS IPC Drives: 9-370www.www.sick.de IPC Drives: 7A-340www.siwww.siemens.comPC Drives: 11.0-100www.turcwww.turck.comDrives: 7-351www.zvei.owww.zvei.orgives: 2-528

Die Experten

INFO

  • Dr. Peter Adolphs, Geschäftsführer bei der Pepperl+Fuchs GmbH in Mannheim und Leiter der AG 1 der Plattform Industrie 4.0
  • Dipl.-Ing. Roland Bent, Geschäftsführer Marketing und Entwicklung bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG in Blomberg
  • Maximilian Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Eplan Software & Service GmbH & Co. KG in Monheim sowie von Cideon in Bautzen
  • Dr. Thomas Cord, Geschäftsführer der Lenze Automation GmbH in Aerzen
  • Heinz Eisenbeiss, Leiter Simatic Marketing bei der Siemens-Division Digital Factory in Nürnberg
  • Dr. Steffen Haack, Mitglied des Vorstands mit Zuständigkeit für die Business Unit Industrial Applications und Koordination Vertrieb der Bosch Rexroth AG in Lohr
  • Dr. Thomas Höfling, Geschäftsführer Sick Vertriebs-GmbH in Düsseldorf
  • Gerd Hoppe, Corporate Management der Beckhoff Automation GmbH & Co. KG in Verl
  • Gunther Koschnick, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Automation in Frankfurt
  • Nikolaus Krüger, Corporate Director Sales and Marketing bei Endress+Hauser in Rheinach (CH)
  • Renate Pilz, Vorsitzende der Geschäftsführung der Pilz GmbH & Co. KG in Ostfildern
  • Hendrik Weiler, Leiter der deutschen Division Industrieautomation und Antriebe und Geschäftsführer der ABB Automation Products GmbH in Frankfurt
  • Christian Wolf, Geschäftsführer Hans Turck GmbH & Co. KG in Mülheim

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