Mit AS-i Einsparpotenziale in der Sicherheitstechnik nutzen

Die Koordinaten der Effizienz

Anzeige
Ganz gleich, ob es um komplexe und verzweigte Anlagen geht, um mittelgroße Anwendungen mit zehn bis 100 sicheren Ein- und Ausgängen oder um kleine Maschinen mit drei bis zehn sicheren Signalen: Das richtige Safety-Konzept verspricht in jeder Dimen- sion beachtliche Einsparpotenziale – und meist sogar noch ein Plus an Leistung und Zuverlässigkeit. Bihl+Wiedemann hat dazu Lösungen auf der Basis von AS-i-Safety entwickelt, die bei allen Komplexitäten „Effizienz à la Carte“ bieten.

Nach Informationen von Bihl+Wiedemann GmbH in Mannheim ( www.bihl-wiedemann.de

Die Safety-Konzepte von Bihl+Wiedemann werden allen Sicherheitsanforderungen gerecht, die sich heute in modernen Anlagen stellen – nicht nur unabhängig von der Größe der jeweiligen Anwendung, sondern auch davon, mit welchem System die Applikation im Standardbereich betrieben wird. Und die Konzepte bieten unterm Strich viele Vorteile: im Hinblick auf die Kosten genauso wie auf die spezifischen Leistungsmerkmale.
Bisher hat sich das Unternehmen vor allem als Pionier in Sachen AS-Interface einen Namen gemacht. So war es beispielsweise kein Zufall, dass der erste zertifizierte AS-i-Master 1995 den Schriftzug von Bihl+Wiedemann trug. Inzwischen aber gelten die Mannheimer in der Branche auch als universeller Sicherheits-Spezialist – für Geschäftsführer Jochen Bihl absolut kein Widerspruch, sondern logische Konsequenz: „Wenn es um maßgeschneiderte Sicherheit geht, erwarten unsere Gesprächspartner konkrete technologische Antworten auf konkrete technologische Fragen. Dass die meisten unserer Konzepte auf AS-i-Safety basieren, ist für sie im Grunde nur bei Applikationen interessant, die auch im Standardbereich mit AS-Interface laufen, weil sich dann natürlich zusätzliche Einsparpotenziale ergeben. Für alle anderen Kunden geht es aber nicht um Systeme, sondern um Lösungen. Ob die nun mit AS-i oder anderen Lösungen am besten funktionieren, ist dem Anwender letztlich völlig egal. Für ihn zählt unterm Strich nur, dass wir für fast jede Anlage das richtige Sicherheitskonzept haben.“
Sichere Querkommunikation über Ethernet
Sowohl in der Fabrik- als auch in der Prozessautomatisierung nimmt der Trend zu immer komplexeren, verzweigteren Anwendungen weiter zu. Zu den besonderen Herausforderungen im Safety-Bereich gehört deshalb die möglichst effiziente Kopplung sicherer Netze. Die bisher gebräuchlichen Lösungen zur Kopplung waren beispielsweise potenzialfreie Kontakte oder der Weg direkt über AS-Interface – sie alle hatten aber eine Kehrseite: Im einen Fall war es die relativ aufwändige Verdrahtung, im anderen die Tatsache, dass pro Gateway ein AS-i-Kreis für die sichere Kopplung benötigt wurde.
Mit der sicheren Querkommunikation über Ethernet lassen sich mit der aktuellen Gateway-Generation mit integriertem Sicherheitsmonitor im Maximalausbau bis zu 1922 sichere zweikanalige Eingangssignale einsammeln und sichere Ausgänge zentral oder dezentral ansteuern.
Die innovativen Geräte tauschen die Ein- und Ausgangsdaten aller beteiligten Maschinen permanent automatisch miteinander aus und stellen sie dem jeweiligen Programm zur Verfügung. Insgesamt können auf diese Art bis zu 31 der Gateways mit integriertem Sicherheitsmonitor miteinander gekoppelt werden – ohne, dass an irgendeiner Stelle Leistung verloren geht und ohne Einsatz zusätzlicher Hardware.
Diese schlanke Lösung ist nicht nur für die immer umfangreicheren reinrassigen Sicherheitsanwendungen zum Beispiel im Bereich Maschinenbau interessant. Ein gewaltiges Einsparpotenzial eröffnet sich vor allem auch für Anwender, die von einem entscheidenden System-Vorteil von AS-Interface profitieren wollen: der Übertragung sicherer und nicht-sicherer Signale auf ein und derselben Leitung. Denn natürlich nimmt die Anzahl der einzubindenden Slaves bei der Kombination von Standard AS-i mit AS-i-Safety zu.
Gateways mit integriertem Sicherheitsmonitor
Auch im weitläufigen Mittelfeld der Safety-Applikationen, bei Anlagen mit 10 bis 100 sicheren Ein- und Ausgängen, steigen die Anforderungen an die Effizienz seit Jahren kontinuierlich an. Immer mehr Anwender erkennen deshalb die vielfältigen Vorteile der Sicherheitskonzepte von Bihl+Wiedemann sowohl gegenüber den konventionellen Sicherheitsrelais als auch im Vergleich zu den so genannten Safety-Controllern. Die beiden wichtigsten Pluspunkte der Gateways mit integriertem Sicherheitsmonitor, die pro Gerät bis zu 62 sichere Signale einsammeln und auswerten können, sind der geringe Verdrahtungsaufwand und die optimale Anbindung an die gängigen Systeme der Automatisierung.
Im Schaltschrank können die sicheren Kleinsteuerungen in punkto Verkabelung zwar meist mithalten – im Feld jedoch müssen sie aufwändig konventionell verdrahtet werden. Bei den sicheren Komponenten von Bihl+Wiedemann genügt dagegen der direkte Anschluss an das gelbe Kabel. Dieser Vorteil zeigt sich nicht nur bei der Erstinstallation, sondern auch bei späteren Erweiterungen oder Umbauten der Anlage. Denn während beim Einsatz von Safety-Controllern bei jeder kleinen Veränderung zusätzliche Leitungen verlegt und gegebenenfalls alte Verdrahtungen entfernt werden müssen, heißt es bei AS-i-Safety: Abklemmen – anklemmen – fertig!
Ein weiterer Vorteil liegt im Zusammenspiel mit anderen Automatisierungssystemen. Ganz gleich, ob Profibus, Profinet oder Profisafe, ob Ethercat, Sercos, Ethernet/IP oder Modbus über Ethernet: Dank erweiterter Diagnosefunktionen, kompletter Abschalthistorie und detaillierter lückenloser Zustandsinformationen über alle Komponenten von Bihl+Wiedemann kann die übergeordnete Steuerung noch schneller auf Fehlerfälle reagieren und damit Stillstandzeiten erheblich verkürzen.
Das kommt einerseits der Sicherheit zugute, andererseits auch der Maschinenverfügbarkeit: Denn die Safety-Daten werden – ganz ohne aufwändige Parametrierung – automatisch und in Echtzeit an die Standardsteuerung übermittelt, die dann beispielsweise das kontrollierte Herunterfahren einer Anlage einleiten kann, bevor sie von der Sicherheitstechnik komplett spannungsfrei geschaltet wird.
Safety Basis Monitor mit abschaltbarem Master
Bis vor kurzem war es noch ein beliebtes Rechenexempel: Sowohl die Anbieter von Safety-Komponenten als auch deren Kunden stellten immer wieder neue Kalkulationen auf, ab welcher Anlagengröße es sich lohnt, die Parallelverdrahtung durch einen modernen Sicherheitsbus zu ersetzen. Inzwischen darf die Frage als gelöst betrachtet werden – selbst wenn man die zahlreichen funktionellen Vorteile eines Bussystems völlig außen vor lässt. Denn heute entscheiden die Lösungen von Bihl+Wiedemann auch das Kostenduell schon bei Anlagen mit 3 sicheren Signalen für sich.
Das hat vor allem zwei Gründe. Zum einen ist es seit der Einführung von AS-i-Power24V möglich, bei sehr kleinen Anwendungen auf das zusätzliche AS-i-Netzteil zu verzichten. Zum anderen wurde mit dem Safety Basis Monitor ein kostengünstige Gerät entwickelt, das aus einem Sicherheitsmonitor und einem abschaltbaren Master besteht. Im Gegensatz zu den Safety-Gateways in Edelstahl verfügt der Safety Basis Monitor nicht über eine Feldbusschnittstelle, sondern lediglich über Meldeausgänge zur Kommunikation mit einer eventuell übergeordneten Steuerung. Kostendämpfend wirkt sich außerdem das schmale IP20-Kunststoffgehäuse aus.
Das umfangreiche Produktsortiment für AS-i-Safety von Bihl+Wiedemann einschließlich der zugehörigen Softwarelösungen umfasst außerdem verschiedene Ein- und Ausgangsmodule, Drehzahlwächter und Not-Halt-Taster. Damit unterstreicht das Unternehmen seine Bedeutung als Anbieter für Sicherheits-Lösungen für alle Aufgaben, von einfachen Installationen bis zu komplexen Anlagen.
Anzeige

Festo: Digitalisierung

Smartenance

Die Digitalstrategie von Festo im Überblick

Video aktuell

Oliver Vogel, Team Leader Commercial Engineering bei Rockwell Automation GmbH erläutert das Besondere an Engineeringtools und welchen Vorteil Maschinenbauer davon haben

Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Automation Award

Automation Award 2018
Die Besucher der SPS IPC Drives haben gewählt. And the winners are…

Videos

Hier finden Sie alle aktuellen Videos

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de