Konzept kombiniert Steuerungstechnik, Visualisierung und grafische Bedienung Den Einstiegslevel gesenkt - wirautomatisierer

Konzept kombiniert Steuerungstechnik, Visualisierung und grafische Bedienung

Den Einstiegslevel gesenkt

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Während im Sport die Devise „größer – schneller – weiter“ lautet, gilt in der Elektronikbranche der Grundsatz „kleiner – schneller – preiswerter“ als Erfolgsfaktor. Beispiele dafür sind Gebrauchsgüter wie Mobiltelefone oder Handheld-PCs, oder Investitionsgüter in der Automatisierungstechnik mit immer kürzeren Produktzyklen und höherer Performance, wie Steuerungssysteme mit integrierter Bedienoberfläche.

Dipl.-Ing. Dirk Hartmann, Marketingleiter bei Pro-face Deutschland GmbH in Solingen

LogiTouch von Pro-face ist ein innovatives Konzept zur Maschinensteuerung, das einfache Steuerungstechnik mit anspruchsvoller Visualisierung und der grafischen Bedienung eines Touchpanels verbindet. In der Industrie ist es wichtig, Produkte im Hinblick auf Funktionalität, Service und Kosten gegenüber dem Wettbewerb zu differenzieren. Es kommt immer wieder vor, dass Systemintegratoren und Maschinenhersteller den Einsatz touchgestützter Bedienterminals als zu kostenintensiv und aufwendig erachten. Diese Annahme resultiert oft im Hinblick auf komplexe Visualisierungssysteme, bei denen in der Regel ganze PC-Vernetzungen mit übergeordneten Leitrechnern zum Einsatz kommen. Vor diesem Hintergrund bietet das LogiTouch eine flexible Basis für viele Maschinenhersteller.
Durch sein All-in-one-Konzept ermöglicht es den Aufbau eines erweiterbaren und kostengünstigen Steuerungssystems mit integrierter Bedienoberfläche. Es bietet eine Lösung für die Anwender, die von einer konventionellen Bedienerumgebung mit Tast- und Lampenelementen hin zu einer zukunftsorientierten, grafikfähigen Anwenderplattform umsteigen möchten.
Bedienen, Visualisieren und Steuern
Das Gerät bietet die Funktionen des Bedienens & Beobachtens mit integrierter Steuerungsfunktionalität auf engstem Raum. Das Touchpanel mit 16 cm Bildschirmdiagonale und Blue-Mode-LC-Display dient als Eingabe- und Anzeigemedium für die Maschinenbediener. Über die integrierten 32 digitalen Ein- und Ausgänge werden Aktoren und Sensoren wie Näherungsschalter, Lichtschranken, Motoren, Frequenzumrichter und Signalleuchten angesteuert. Viele Anzeigefunktionen wie die grafische Prozessvariablendarstellung, flexible Stückgutpositionierung, wertabhängige Bildschirmumschaltung wurden bisher aus Kostengründen häufig nicht realisiert. Nun können genau diese Zusatzoptionen verwirklicht werden, ohne zusätzliche Kosten.
Typische Anwendungen sind Verpackungsmaschinen, mobile Befüllstationen, Etikettiermaschinen sowie Lötautomaten, Nietmaschinen oder Zufuhreinrichtungen. Darüber hinaus ist der Einsatz im Bereich der Gebäudeautomation bereits realisiert.
Auch bei der Applikationserstellung kann effizienter entwickelt werden. Durch den leicht verständlichen Editor wird die Projektierungszeit drastisch reduziert. Wo vor kurzem noch zwei Programmiersprachen für SPS und Bedieneinheit erforderlich waren, bearbeitet der Anwender jetzt nur noch eine Datenbasis für Visualisierungs- und Steuerungsteil.
Grafikobjekte erleichtern die Arbeit
Es stehen 47 Anweisungen nach IEC 61131-3 zur Verfügung. Diese reichen von einfachen Ein- und Ausgangsbefehlen über Arithmetik-, Schiebe- und mathematische Anweisungen bis hin zu Zeiten, Zählern und Sprungbefehlen. Die Logikfunktionen werden durch einfaches Ziehen und Klicken mit den Grafikobjekten auf der Bedienoberfläche verknüpft. So wird aus einem Ausgang im Logikteil eine Kontrolleuchte am Display, und aus einem Taster im Bedienfeld wird ein Merker im SPS-Programm. Unterschiedliche Ein- und Ausgabekomponenten wie Schalter, Schieberegler und numerische Dekadenschalter werden direkt auf dem Bildschirm positioniert. Tastaturfelder zur Variabeleneingabe werden durch einfache Betätigung des Anzeigefelds aufgerufen. Nach der Werteingabe schließen sie sich automatisch.
Es stehen über 1800 vorgefertigte Grafikobjekte zur Gestaltung der eigenen Bedienoberfläche in mehreren Bibliotheken zur Verfügung. Wem das nicht reicht, der kann mit dem komfortablen Zeicheneditor eigene Steuerpulte entwerfen und diese in weiteren Bibliotheken für zukünftige Projekte ablegen. Gleichwohl können auch Grafiken im BMP- und DXF-Format importiert werden. Das fertige Projekt wird anschließend vom PC auf das Bediengerät heruntergeladen. Danach kann das Projekt direkt am PC auf seine Funktionalität getestet werden. Im Simulationsmodus sind die projektierten Strompfade am Bildschirm sichtbar und durch Betätigung am LogiTouch oder PC werden sie durchgeschaltet. Die Darstellung funktioniert in beide Richtungen. Auf diese Weise kann der Programmierer das Steuerungsprogramm auf Logikfehler überprüfen, bevor auch nur ein Kabel verlegt wurde.
Drei Gerätetypen
Zur Geräte-Serie gehören drei verschiedene Modelltypen, die je nach Applikation zum Einsatz kommen. Typ A hat 32 digitale Ein/Ausgängen direkt onboard. Typ B ist ausgelegt für die Ankopplung der abgesetzten E/As des Flex-Network-I/O-Systems. Auf diese Weise stehen bis zu 1008 Bit E/A zur Verfügung. Die maximale Entfernung liegt bei 400 m mit zwei Kanälen für 63 Knoten. Typ C bietet darüber hinaus noch eine weitere serielle Schnittstelle zur Ankopplung von Temperaturfühlern, Frequenzumrichtern, Servoantrieben sowie Einplatinen-Steuerungen. Es ist bereits ein weiterer Typ mit zusätzlichen analogen E/As in der Entwicklung. Bei der Verwendung von Typ A mit 16 digitalen Ein- und 16 Ausgängen ist ein vorkonfektioniertes Kabel erhältlich, das Verdrahtungsfehler vermeidet und den Montageaufwand minimiert.
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