Fachmesse für industrielle Automatisierung Blick in die Zukunft - wirautomatisierer

Fachmesse für industrielle Automatisierung

Blick in die Zukunft

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Gemäß ihres zweijährigen Rhythmus findet Ende Juni 2016 wieder die Automatica statt. Die internationale Fachmesse für Automation und Robotik steht diesmal ganz im Zeichen der Industrie 4.0, der Mensch-Roboter-Kollaboration sowie der Servicerobotik. Zudem findet, erstmals in die Automatica eingebettet, die IT2Industry mit begleitender Open Conference statt.

Nach Informationen der Messe München

Die Automatica stellt, vom 21. bis zum 24. Juni in München, wieder den zentralen Treffpunkt der internationalen Automatisierungsbranche und ihrer Anwender dar. Die Top-Themen sind in diesem Jahr Industrie 4.0, Mensch-Roboter-Kollaboration und Servicerobotik. Hinter dem industriegetriebenen Konzept der Fachmesse für Automation und Robotik stehen die Messe München GmbH und der VDMA Robotik + Automation als ideell-fachlicher Träger der Messe. Neu im Rahmen der Automatica ist die Fachmesse IT2Industry mit begleitender Open Conference. Diese „Messe in der Messe“ behandelt die gesamte Bandbreite des Produktionsprozesses auf dem Weg zur Smart Factory: Automation, Industriesoftware, Datennetze, Infrastruktur und Produktionslogistik, IT-Sicherheit, Big Data und Cloud Computing, IT und Energie, Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). Damit spiegelt die Messe München auch den Trend wider, dass Maschinenbau und IT zusammenwachsen.
Enabler für Industrie-4.0-Projekte
Die Integrated Assembly Solutions (IAS) stellen in diesem Jahr den größten Bereich auf der Automatica dar. Die Aussteller zeigen dabei, dass sich Anbieter in diesem Bereich bereits seit geraumer Zeit als Enabler für Industrie 4.0-Projekte erweisen. Sie haben den Trend zur vernetzten, sich selbst optimierenden Produktion frühzeitig erkannt und bieten nun entsprechende Innovationen, darunter informationsgebende, digital vernetzbare Komponenten an. Der Erfolg der IAS-Anbieter liest sich auch in Zahlen eindrucksvoll: Mit einem Umsatz von über 6 Mrd. Euro erwirtschaftete die IAS-Branche 2014 mehr als die Hälfte des 11,4 Mrd. Euro Rekordergebnisses der gesamten deutschen Automationsbranche. Und auch für die Zukunft stehen die Zeichen auf Wachstum: Der VDMA Robotik + Automation rechnet für 2015 und 2016 mit weiteren Umsatzsteigerungen von jeweils 4 %.
Wie sich der Trend Industrie 4.0 auf die Steigerung der Flexibilität auswirkt, erläutert Schunk Geschäftsführer Dr. Markus Klaiber: „Das Ziel aller Maßnahmen von Industrie 4.0 ist eine umfassende Flexibilisierung aller Produktionsprozesse bei maximaler Transparenz und Wirtschaftlichkeit. Für die Praxis heißt das: Industrie 4.0 muss flexible und adaptierbare Komponenten und Strukturen zur Verfügung stellen, die es ermöglichen, auch kleine Lose wirtschaftlich zu produzieren.“ Wie solche Lösungsansätze in der Realität aussehen, wird das Unternehmen auf der Fachmesse demonstrieren.
Mensch-Roboter-Teams im mittelständischen Umfeld
Eine neue Roboter-Generation ohne Schutzzaun ist marktreif, in die Betriebe einzuziehen: Kollaborierende Roboter, sogenannte Cobots, verdanken ihr neues Einsatzgebiet im mittelständischen Umfeld der Forscheridee, für Menschen möglichst einfach steuerbar zu sein. Nach dem Vorbild eines menschlichen Lehrlings lassen sie sich vom Werker neue Aufgaben zeigen, indem ihnen beispielsweise für den gewünschten Arbeitsprozess die Hände geführt werden und die Bewegung so automatisch einprogrammiert wird. Bildverarbeitungssysteme und Sensoren erlauben es den neuen Roboterkollegen dabei, mit der umgebenden Infrastruktur einfach und sicher zu kommunizieren – eine wichtige Voraussetzung für vernetzte Industrie-4.0-Strategien. Das schnelle Umstellen des Mensch-Roboter-Teams auf einen neuen Produktionsprozess macht es zudem möglich, selbst kleine Stückzahlen kostengünstiger zu produzieren. „Die Mensch-Roboter-Teams ebnen mittelständischen Betrieben einen revolutionären neuen Weg, ihre Fertigung auf technisches Spitzenniveau zu automatisieren und damit kostensparend die eigene Wettbewerbsposition zu sichern“, sagt Dr. Martin Lechner, Leiter Technologiemessen der Messe München, zuständig für die Automatica.
Professionelle Servicerobotik und ein umfassendes Rahmenprogramm
Roboter haben dementsprechend ihren schützenden Käfig verlassen – und das nicht nur im industriellen Umfeld: Sie arbeiten auch in Bereichen wie Medizin und Pflege, Bergbau, Landwirtschaft, Baugewerbe, Forstwesen oder der Frachtabwicklung eng mit dem Menschen zusammen. Serviceroboter entlasten den Menschen somit nicht nur bei gefährlichen Arbeiten, sie sorgen auch für eine bessere Lebensqualität. Wie das in der Realität aussehen kann, demonstriert EUnited Robotics gemeinsam mit der Messe München und dem Fraunhofer IPA im Service Robotics Demonstration Park. Im Zuge des umfassenden Rahmenprogramms der Automatica können Messebesucher dabei auf der Demo-Area Serviceroboter live erleben, mit den Robotern interagieren und sie gefahrlos anpacken. Zudem stehen unter anderem Serviceroboter im Fokus des, wieder von der Konradin Mediengruppe organisierten, Fachforums der Automatica in Halle A5, Stand 538. Weitere Themen der Vorträge und Diskussionen sind die Mensch-Roboter-Kollaboration und die Zukunft der Arbeit, Startups sowie Industrie 4.0 und die Digitalisierung. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf den Wachstumsbranchen Pharma, Medizintechnik, Lebensmittel und Elektronik sowie auf dem Wachstumsmarkt China. Weitere Elemente des Rahmenprogramms sind beispielsweise der Workshop „Robotics and Autonomous Systems – International Law and Social Neuroscience Discoveries“, eine eintägige Veranstaltung zum Thema Robotik-Recht, sowie das Forum Praxiswissen Bildverarbeitung. ik

Messe

info

Die Automatica 2016 findet von Dienstag, den 21.06.2016, bis Freitag, den 24.06.2016 auf dem Messegelände in München statt. Geöffnet hat die Messe täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr.
www.automatica-munich.com
Direkt zu den Besucherinformationen:
http://t1p.de/80vy
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