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Deutschland als Industrie-4.0-Land stärken

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Eine Plattform für Indutrie 4.0 in der Chemie: BASF, SAP, Pepperl+Fuchs, Samson und Endress+Hauser präsentierten Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam die Möglichkeiten der Digitalisierung Bild: Plattform Industrie 4.0
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Industrie 4.0 ist eine treibende Kraft für die Wirtschaft in Deutschland geworden. Deutschland hat sich international als Spitzenreiter etabliert. Um diese Position zu stärken, präsentierten Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, Telekom-Vorstand Reinhard Clemens, SAP-Vorstand Bernd Leukert und weitere hochrangige Vertreter der Plattform Industrie 4.0 auf dem Digital-Gipfel einen 10-Punkteplan. Ein Exponat der Plattform demonstrierte, wie sich Industrie-4.0-Lösungen in die Anwenderbranche Chemie übertragen lassen.

Die Plattform Industrie 4.0 präsentierte Mitte Juni ihre Empfehlungen und Ergebnisse auf dem Digital-Gipfel in Ludwigshafen. Mit einem 10-Punkteplan will die Plattform die Spitzenreiterrolle Deutschlands im Bereich Industrie 4.0 gezielt ausbauen und stärken. Neben bestehenden Themenfeldern, sollen in Zukunft auch neue Themen behandelt, der Mittelstand mit einem Transfer-Netzwerk Industrie 4.0 unterstützt und die internationalen Kooperationen vertieft werden. Kerngedanke bleibt, den Mensch bei der Umsetzung von Industrie 4.0 in den Mittelpunkt zu stellen.

In Deutschland entsteht durch den Einsatz von Industrie 4.0 bereits heute reale Wertschöpfung. Der Umsatz mit Industrie-4.0-Lösungen wird laut jüngster Bitkom-Studie (April 2017) im laufenden Jahr um 21 % auf 5,9 Mrd. Euro steigen. Für 2018 wird im Gesamtmarkt für Industrie 4.0 ein Zuwachs von mehr als 22 % auf 7,2 Mrd. Euro erwartet. Um diese Spitzenstellung Deutschlands weiter auszubauen, hat die Plattform Industrie 4.0 einen 10-Punkteplan mit Handlungsempfehlungen für die nächsten Schritte ausgearbeitet. Zudem stellten die Leiter der Arbeitsgruppen der Plattform in einem Panel am 12. Juni Ergebnisse und Handlungsempfehlungen vor. Beides haben Staatssekretär Matthias Machnig (BMWi), Ministerialdirektor Matthias Graf von Kielmansegg (BMBF) sowie Vertreter der Branchenverbände BITKOM, ZVEI und VDMA anschließend in einer Diskussionsrunde aufgegriffen. Sie unterstrichen die Notwendigkeit einer bedarfsgerechten Unterstützung des Mittelstandes, des Aufgreifens aktueller und neuer Themen, sowie den Austausch mit internationalen Partnern. Letzteres ist erforderlich, um beispielsweise bei den Themen interoperable und offene Standards voranzukommen. Generell, so der Tenor, kann der notwendige Wandel der Wirtschaft nur in einem offenen und integrativen Prozess erfolgreich sein. Dafür stehe das erfolgreiche Modell der Zusammenarbeit aller relevanten Akteure in der Plattform Industrie 4.0.

Neue Technologien führen zu neuen Chancen – und zu neuer Verantwortung. Ein High-Level Forum brachte Vertreter der Plattform Industrie 4.0 sowie der Plattform Innovative Digitalisierung der Wirtschaft zusammen. Die Beteiligten aus Politik, Unternehmensführung und Arbeitnehmervertretung diskutierten, was jeder der Partner zu einem erfolgrei-chen Digitalisierungsprozess beitragen kann. Die Leitung der Plattform Industrie 4.0, u.a. vertreten durch Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, Telekom-Vorstand Reinhard Clemens und SAP-Vorstand Bernd Leukert, hatte vor allem den Mittelstand im Blick, denn dieser ist elementar für die erfolgreiche Transformation. Das durch BMWi und BMBF initiierte „Transfer-Netzwerk Industrie 4.0“ vernetzt und strukturiert die vielfältigen Unterstützungsangebote für Industrie 4.0 in ganz Deutschland. Unterstützt wird das Transfer-Netzwerk von Partnern aus den Bundesländern, der Verbände, der Kammern sowie den Forschungs- und Förderprogrammen des Bundes.

Mehr und mehr Unternehmen aus den unterschiedlichsten industriellen Anwendungsfeldern setzen digitalisierte Anwendungen erfolgreich ein. Die Plattform Industrie 4.0 unter-stützt die Umsetzung mit Anwendungsbeispielen, Demonstratoren, Praxisleitfäden und dem Industrie 4.0 Digitalisierungs-Know How ihrer ehrenamtlichen Teilnehmer aus den Gremien. Auf dem Digital-Gipfel präsentierte die Plattform Industrie 4.0 ein „Chemie 4.0“-Exponat: Das gemeinsame Ausstellungstück von BASF, SAP, Pepperl+Fuchs, Samson, Endress+Hauser und der Universität Mannheim zeigte, wie Industrie 4.0-Lösungen in der chemischen Prozessindustrie zur Anwendung kommen. Die Unternehmen können durch die Kooperation ihre Expertisen gezielt zusammenführen. Mit Hilfe intelligenter Sensorik und über eine offene und sichere Datenplattform wird der Wartungsbedarf von Geräten präzise ermittelt. Wartungsarbeiten können so effizienter geplant sowie Anla-genstillstände reduziert werden. Das Beispiel wird Programm: Die Plattform Industrie 4.0 will zukünftig gemeinsam mit Partnern stärker die Anwendungsmöglichkeiten von Industrie 4.0 in den verschiedenen Branchen erproben.

www.plattform-i40.de

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