Engineering-Daten E-CAE-Daten will Zuken lieber domänenspezifisch verwalten - wirautomatisierer

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E-CAE-Daten will Zuken lieber domänenspezifisch verwalten

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Ist die PLM-Integration aller Entwicklungsdisziplinen zur Schaffung einer ‚single source of truth‘ der richtige Schritt, die Komplexität moderner Produkte in den Griff zu bekommen? Zuken sagt nein und stellt dem das Konzept einer anwendernahen Bereitstellung von Entwicklungsdaten in Elektronik und Elektrotechnik entgegen, verbunden mit dem Abgleich zu PLM- und ERP-Lösungen über zertifizierte Schnittstellen.
Michael Corban, Chefredakteur, elektro AUTOMATION
Zu komplex und zu arbeitsintensiv sei der Versuch, sinnvoll Daten aller Autorensysteme einschließlich E-CAD und Leiterplattendesign in einer PLM-Umgebung zu verwalten, sagt Kazuhiro Kariya, Managing Director und CTO des japanischen E-CAE-Spezialisten Zuken. „Wir präferieren deswegen ein neues Konzept, bei dem wir Entwicklungsdaten der Disziplinen Elektronik und Elektrotechnik zur Steuerung des Produktentstehungsprozesses auf der Basis einer dezentralen Datenverwaltung innerhalb der E-CAD-Autorenumgebung bereitstellen.“ Als Abkehr von dem Prinzip der ‚single source of truth‘ will Zuken diesen Schritt aber nicht verstanden wissen. „Es geht vielmehr darum, den enormen Zeitaufwand, der mit der Integration in PLM-Lösungen zu leisten ist, zu reduzieren und diese Zeit wieder für die eigentliche Entwicklungsarbeit verfügbar zu machen.“ Fast die Hälfte der Arbeitszeit von Produktentwicklern werde heute durch administrative Tätigkeiten blockiert.
„Blickt man in die gelebte Praxis von Unternehmen, stellt man zudem sehr häufig fest, dass eher eine Reihe von Schnittstellen zwischen den verschiedenen beteiligten Systemen existiert – verbunden mit einem entsprechend hohen Aufwand für Implementierung und Pflege dieser Schnittstellen“, ergänzt Oliver Hechtl, bei Zuken Head of Strategic Data Management and Integration Solutions. Die Komplexität sei einfach zu groß, als dass sich dies alles in einer einzigen PLM- oder ERP-Umgebung zusammenführen ließe. „Zuken wählt deswegen den Weg der anwendernahen Verwaltung und Bereitstellung der erforderlichen Daten und Informationen im Rahmen der CAD-Autorenumgebung, die mit deutlich geringerem Integrationsaufwand mit der PLM- oder ERP-Ebene synchronisiert werden kann.“ Die Fähigkeit, E-CAD-Originaldaten zu öffnen und zu lesen, ermögliche auf diese Weise eine effiziente Unterstützung von strukturierten Änderungs-, Konfigurations- und Wiederverwendungsprozessen und vereinfache auf diese Weise den Abgleich mit der PLM- und ERP-Ebene.
Produktseitig führt dies zu einer Erweiterung von Zukens Portfolio von Datenverwaltungs-Applikationen durch das neue Produkt DS-E3 für die Elektrotechnik. Die neue Daten- und Projektsteuerungs-Umgebung ist direkt in die Oberfläche von Zukens E³.series für die Elektrotechnik und Fluid-Konstruktion eingebunden, so dass Entwickler Zugriff auf alle erforderlichen Informationen erhalten, ohne ihre vertraute Umgebung verlassen zu müssen. DS-E3 stellt dazu allen am Produktentstehungs- und Fertigungsprozess beteiligten Mitarbeitern und Lieferanten aktuelle, gültige und validierte Entwicklungsdaten, Stücklisten und Bibliotheksinformationen zur Verfügung – unter anderem auch über eine zertifizierte, bidirektionale Schnittstelle zu SAP-Lösungen. Die neue Software ist auf derselben Plattform aufgebaut wie ihr Pendant für die Leiterplatten-Entwicklung, DS-CR, die ebenfalls direkt in die Oberfläche der CR-8000-Familie für die Leiterplatten- und Systementwicklung eingebunden ist. Auf diesem Wege bietet sich also auch die Möglichkeit, Elektronik- und Elektrotechnik-Entwicklung zu harmonisieren.
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