Dezentrale Energieverteilung in industriellen Umgebungen Mit Podis bietet Wieland Electric eine flexible Installationslösung - wirautomatisierer

Dezentrale Energieverteilung in industriellen Umgebungen

Mit Podis bietet Wieland Electric eine flexible Installationslösung

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In Maschinen und Anlagen bietet die dezentrale Energieverteilung große Vorteile Bild: Wieland Electric
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In Maschinen und Anlagen mit großen Abmessungen hat sich die dezentrale Energieverteilung aufgrund ihrer Vorteile längst durchgesetzt. Einerseits sind dies die Flexibilität und geringe Komplexität bei der Verkabelung von Maschinen- und Anlagen, andererseits die große Zeitersparnis bei der Installation. Mit Podis, der flexiblen Stromschiene für die Industrie, bietet Wieland Electric eine Installationslösung, die Flexibilität, Schnelligkeit und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen bietet.

Meinrad Braun, Product Manager Energiebussysteme, Wieland Electric, Bamberg

Dezentrale Strukturen in der Elektroinstallation haben sich vor allem in ausgedehnten Logistik- und fördertechnischen Anlagen etabliert, ebenso im Maschinen- und Anlagenbau, der Nahrungsmittelindustrie, an Flughäfen, Logistikzentren und Produktionslinien der Automobilindustrie. Die Wahl der passenden Installationstechnik für die Vernetzung der dezentralen Feldgeräte entscheidet maßgeblich über die Wirtschaftlichkeit. Energiebussysteme überzeugen mit einer einfachen, schnellen und sicheren Installation der elektrischen Versorgung sowie möglicher Strukturierung und Modularisierung. Durch eine integrierte Informationsübertragung werden die Dezentralisierung von Funktionen und die Ausgliederung von Schaltschrankfunktionen ins Feld ermöglicht. Deshalb sind Energiebussysteme aus Anwendungen wie Produktionsstraßen, Förderanlagen und Großmaschinen nicht mehr wegzudenken.

Flexibel und modular

Mit der flexiblen Stromschiene Podis bietet Wieland Electric eine Installationslösung, die Flexibilität, Schnelligkeit und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen bietet. Der Flachleitungsenergiebus ist für raue Industrieumgebungen ausgelegt und zeichnet sich besonders durch die schnelle und sichere Installation dank Durchdringungskontaktierung ohne Abmanteln der Leitung aus. Dies bietet Flexibilität sowohl bei der Erstinstallation als auch bei Nachrüstungen. Das modulare System umfasst Einspeise- und Verteilermodule, Wartungsschalter, feste und steckbare Energieabzweige, vorkonfektionierte Kabelsätze sowie weiteres umfangreiches Zubehör. Um mit Podis ein breiteres Anwendungsfeld abzudecken, hat Wieland Electric das System nun um eine Variante erweitert. Damit lassen sich jetzt wesentlich größere Lasten auf einem Flachleitungsabschnitt versorgen, ohne dabei auf die gewohnten Vorteile der schnellen und sicheren Installation zu verzichten. Die Anschlusskomponenten sind sowohl für größere Ströme wie auch für den Einsatz an größeren Spannungen geeignet. Bei gleichen Lasten verringert sich der Spannungsfall in Installationen mit besonders großen Kabellängen.

Mit UL-Zulassung

Die Systemzulassung durch UL stellt einen praxisnahen Vorteil des Energiebus-Systems dar. Für exportierende Unternehmen ist der Erhalt der Zulassung für den Betrieb elektrischer Anlagen in den USA durch lokale Prüfer häufig mit Schwierigkeiten verbunden. Der Einsatz von Podis reduziert das Risiko zur Nacharbeit oder Neuinstallation in diesen Fällen ganz erheblich, da durch die Systemzulassung für die gesamte Installation bereits die komplette Zulassungsdokumentation vorliegt. Somit wird sowohl der Prüfungsaufwand als auch die Zeit für die Zulassung auf ein Minimum reduziert. Zudem können projektspezifische Berechnungen in der Simulationssoftware Podis Plan leicht erstellt und den Unterlagen als Schaltbilder und Berechnungstabellen beigelegt werden, wodurch die Planbarkeit für die Projektdauer und das Projektbudget erhöht werden.

Zu den wichtigsten Maßnahmen von Entwicklern und Projektierern gehört es heute, die Komplexität von Maschinen und Anlagen so gering wie möglich zu halten. Dabei ist Komplexität als Eigenschaft eines Projektes zu verstehen, dass eine Veränderung in einem Teilsystem Auswirkungen auf das gesamte System hat. Wird diese Komplexität reduziert, reduziert sich auch die Zeit für die Entwicklung, den Aufbau und die Inbetriebnahme in erheblichem Umfang. Außerdem wird der sichere Betrieb vereinfacht und die Verfügbarkeit der Anlage verbessert. Somit ist der kostengünstige und damit wettbewerbsfähige Betrieb möglich. Durch den konsequenten Aufbau dezentraler Strukturen lassen sich Module aufbauen, die eine geschlossene Funktionseinheit darstellen und wenige, bestimmte Schnittstellen zu anderen Teilsystemen aufweisen. Das vermeidet Fehler und erhöht die Verfügbarkeit der Anlage. Das Energiebussystem unterstützt den dezentralen Aufbau durch den einfachen Anschluss dieser Teilsysteme an die elektrische Versorgung.

Flachleitung im industriellen Einsatz

Im Vergleich zu Rundleitungsvarianten zeichnen sich Flachleitungen durch den geringeren Platzbedarf und die kürzere Installationszeit aus: Bei vergleichbaren Kosten kann eine Flachleitung zwei bis dreimal schneller installiert werden. Gerade in großen Maschinen ist der verfügbare Platz für die elektrische Installation meist sehr klein. Große Anschlussmodule sind dafür ungeeignet, ebenso wenig vermeintlich kompakte Module, die sich dann über weitläufige Steckverbinder und Leitungsverteilung weiträumig ausbreiten. Das modulare und steckbare Energiebussystem Podis vereinfacht Planung und Projektierung, Beschaffung, Installation und Wartung im Maschinen- und Anlagenbau. Wieland Electric steht seinen Kunden als kompetenter Lösungsanbieter zur Seite und unterstützt mit umfassenden Dienstleistungen. ge

www.wieland-electric.com

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